Politik

Die Vermessung der sozialen Welt. Neoliberalismus - Extreme Rechte - Migration im Fokus der Debatte. Hrsg. Gudrun Hentges und Bettina Lösch

Der Band legt eine kritische Zeitdiagnose und sozialwissenschaftliche Analyse der aktuellen sozialen und politischen Verhältnisse des 21. Jahrhunderts vor. Die Autorinnen und Autoren nehmen eine "Vermessung der sozialen Welt" vor. Ausgangspunkt sind Prozesse der neoliberalen Globalisierung, die nahezu alle Lebensbereiche prägen und durchdringen. Dies wird beispielhaft diskutiert anhand der Krise der Europäischen Union, der Globalisierung des Krieges und dem Problem der Armut in einer reichen Gesellschaft - vor allem in Hinblick auf die Armut von Kindern mit und ohne Migrationshintergrund. 

ISBN 978-3-531-16829-6     44,99 €  Portofrei     Bestellen

Sei dennoch unverzagt. Von Jana Simon

Über zehn Jahre hinweg sprechen Enkelin und Großeltern über Politik, Liebe, Freundschaft, Literatur, Emanzipation, Sex, Geld, Erfolg, Enttäuschungen und Verrat. Es beginnt im Sommer 1998. Die Enkelin ist 25, wird gerade Journalistin und fängt an, ihre Großeltern über die Vergangenheit zu befragen. Es geht um die Herkunft und die Familie, um die Zeit des Nationalsozialismus und die DDR - aber auch immer wieder um das, was heute ist. Über die Jahre entwickelt sich so ein Dialog der Generationen.
Zwei Generationen, zwei Wirklichkeiten.

ISBN 978-3-548-37569-4     9,99 €  Portofrei     Bestellen

Staat im Ausverkauf. Von Tim Engartner

Marode Schulen und Krankenhäuser, explodierende Mieten in städtischen Zentren, steigende Preise für Wasser, Gas und Strom, geschlossene Filialen der Deutschen Post, "Verzögerungen im Betriebsablauf" bei der Deutschen Bahn - dies alles geht auch auf den großen Ausverkauf der öffentlichen Hand zurück, der in Deutschland während der Kanzlerschaft Helmut Kohls einsetzte. In der Überzeugung, dass Privatisierungen Dienstleistungen besser, billiger und bürgernäher machen, schüttelt "Vater Staat" bis heute immer mehr Aufgaben ab - wie ein Baum seine Blätter im Herbst.

ISBN 978-3-593-50612-8     22,95 €  Portofrei     Bestellen

Martin Salander. Von Gottfried Keller

Gottfried Kellers zornigstes Buch, schon seit längerem in keiner Leseausgabe mehr greifbar und nun in der Kollektion von Peter von Matt endlich wieder zugänglich, ist von verblüffender Aktualität: in einer Zeit, in der die demokratische Ordnung gesichert scheint, verbreitet sich wildes Spekulationsfieber, ein Taumel der Bereicherung einzelner auf Kosten aller. "Martin Salander" ist zugleich politisches Testament, verschlüsselte Autobiographie und die hellsichtige Abrechnung mit einer verlogenen Politik und egoistischen Geschäftemacherei.

ISBN 978-3-312-00326-6     24,90 €  Portofrei     Bestellen

Der Weg zur Prosperität. Von Stephan Schulmeister

Von der Vollbeschäftigung in die Krise - und wieder heraus
Seit 45 Jahren nehmen in Europa Arbeitslosigkeit und prekäre Beschäftigung zu. Der Sozialstaat wurde geschwächt, Millionen Menschen leben in Armut. Immer mehr erhoffen sich soziale Wärme in der nationalen Volksgemeinschaft oder flüchten sich in populistische Weltbilder.
Doch was löste die Finanzkrise aus und weshalb wird sie durch neoliberale Empfehlungen nur noch verschärft? Wie prägt eine Ideologie, nach der nur die Konkurrenz das ökonomisch Beste ermöglicht, unser Zusammenleben? Welche Alternativen gibt es?

ISBN 978-3-7110-0148-1     28,00 €  Portofrei     Bestellen

Was bringt es, wenn Linke mitregieren? Von Paul Glier

Opponieren, tolerieren, mitregieren? Diese Frage beschäftigt die Partei Die Linke, seit sie PDS hieß. Der Autor, der dieser Partei angehört, stellt in Abrede, dass ein Regierungsbeteiligung größere Möglichkeiten als die Opposition eröffnete, grundstürzenden Einfluss auf die gesellschaftlichen Verhältnisse zu nehmen. Um diese Illusion sichtbar zu machen, untersuchte er Wirkung und Folgen, als linke Parteien in bürgerliche Regierungen mitwirkten. Er nahm die letzten achtzig Jahre in den Fokus. In dieser Zeit regierten neunzehn verschiedene linke Parteien in elf europäischen Staaten temporär mit. 31 Mal versuchten linke Politiker Politik zu machen für die Leute, die sie gewählt hatten.

ISBN 978-3-947094-08-0     14,99 €  Portofrei     Bestellen

Politische Justiz in der Ära Adenauer. Von Erich Buchholz und Ralph Dobrawa

1959 erschien eine Publikation von Juristen aus der BRD und der DDR unter dem Titel "Staat ohne Recht. Des Bonner Staats strafrechtliche Sonderjustiz". Darin wurde die rechts- und verfassungswidrige Strafverfolgung zahlloser westdeutscher Kommunisten nach dem Verbotsurteil der KPD mit dokumentarischen Belegen gebrandmarkt. Von den damaligen Autoren lebt nur noch Prof. Erich Buchholz. Seit 1988 kämpft die "Initiativgruppe zur Rehabilitierung der Opfer des Kalten Krieges" (IROKK) nicht nur für die Aufhebung der Unrechtsurteile gegen die KPD und deren Mitglieder.

ISBN 978-3-947094-20-2     14,00 €  Portofrei     Bestellen

Wann wir streiten Seit' an Seit'. Von Heinz Niemann

Die SPD scheint am Ende. In der Wählergunst rangiert sie inzwischen unter ferner liefen. Warum ist das so, fragen viele Zeitgenossen. Der Historiker und Politikwissenschaftler Niemann beantwortet fundiert diese Frage. Der Niedergang der Sozialdemokratie setzte vor über hundert Jahren ein, als die Partei ihren Frieden mit dem Klassengegner machte. Heinz Niemann führt seinen Exkurs durch die Geschichte bis in die Gegenwart und analysiert hart. Dabei hat er auch die andere linke Kraft vom gleichen Stamme im Auge.

ISBN 978-3-947094-30-1     15,00 €  Portofrei     Bestellen

Dekadenzen. Von Peter Fahr

Peter Fahrs neuer Gedichtband vereint politische Lyrik aus vier Jahrzehnten. Die Gedichte kommentieren Aussagen aus Politik und Prominenz. Ihre gesellschaftliche Aktualität ist zeitbedingt und zeitlos zugleich, ihre radikale Poesie ermutigend. Fahr begnügt sich nicht mit der Wirklichkeit, er setzt ihr seine Menschlichkeit entgegen. Das macht "Dekadenzen" zu einem kompromisslosen Buch der Hoffnung.

ISBN 978-3-905896-76-3     21,00 €  Portofrei     Bestellen

Karl Marx oder: Politik als Kritik. Hrsg. Manfred Neuhaus

Karl Marx war einer der ungewöhnlichsten und erfolgreichsten Journalisten seines Jahrhunderts. Von der preußischen Zensur früh verfolgt, hat er zeitlebens für die Pressefreiheit gestritten. Als langjähriger Europa-Korrespondent der "New York Tribune" - einer der größten Zeitungen seiner Zeit - gewann Marx Einsichten und Erfahrungen, die ihn später zu einem seiner wirkungsmächtigsten Texte inspirieren sollte - zur "Inauguraladresse der Internationalen Arbeiter-Assoziation".

ISBN 978-3-320-02309-6     12,00 €  Portofrei     Bestellen

Seiten