Musik

Clash! Generationen – Kulturen – Identitäten in der Gegenwartsmusik. Hrsg. Jörn Peter Hiekel

Differenzen oder sogar Konflikte zwischen unterschiedlichen Kulturen, Generationen und ästhetischen Grundauffassungen spielen heute in fast allen Kultursegmenten eine nicht unerhebliche Rolle. In wachsendem Maße gilt dies auch für den Bereich der Gegenwartsmusik. Dieser erscheint insgesamt pluralistischer, aber zugleich widerspruchsvoller als früher - und er bezieht sich zunehmend auf Diskussionen der Gesamtkultur oder sogar auf globalere politische Fragen.

ISBN 978-3-7957-9888-8     34,95 €  Portofrei     Bestellen

Die Stadt der weißen Musiker. Von Bachtyar Ali

Als man dem kleinen Dschaladat die Flöte zum ersten Mal in die Hand drückt, entlockt er ihr sofort Klänge, die alle verzaubern. Der alte Sufi Ishaki Lewzerin nimmt ihn und seinen Freund in die Berge mit, um sein geheimes Wissen weiterzugeben.
Als der Krieg und die Bombardements beginnen, wandern die drei Flötisten von Dorf zu Dorf. In einer riesigen, namenlosen Stadt der Bordelle muss Dschaladat in einer Tanzkapelle seine ganze Kunst des Flötenspiels wieder verlernen, um nicht aufzufallen. Das rätselhafte Mädchen Dalia beschützt ihn, weiht ihn ein in ihre Geheimnisse und führt ihn auf einen Weg in die Tiefen seines Landes, der unsere Vorstellungskraft übersteigt.

ISBN 978-3-293-00520-4     26,00 €  Portofrei     Bestellen

Die Welt, die meine war. Die sechziger Jahre. Von Ketil Bjornstad

Der norwegische Musiker und Bestsellerautor Ketil Bjørnstad hat sich mit seinem neuen Projekt ein großes Ziel gesetzt: Jedem Jahrzehnt seines Lebens soll ein Roman gewidmet werden. Er beginnt mit den sechziger Jahren und zeigt die Ereignisse aus der Sicht des jungen Ketil, der immer ein wenig anders denkt als seine Zeitgenossen: Chruschtschow findet er gut, Kennedy ist für ihn ein fieser Schleimer. Die sowjetischen Kosmonauten sind ihm eher ein Vorbild als die Astronauten aus den USA. Sein politisch aktiver Vater und seine musikalische Mutter prägen sein Leben in diesen Jahren, auch wenn sich erst langsam abzeichnet, dass hier ein musikalisches Genie heranwächst.

ISBN 978-3-95510-163-3     26,00 €  Portofrei     Bestellen

1968. Protest, Revolte, Gegenkultur. Von Detlef Siegfried

Hinter der Zeitenwende von 1968 steckt mehr als nur eine politische Revolte: Männer ließen sich die Haare lang wachsen, Frauen wollten endlich die Pille nehmen dürfen, Drogen wurden konsumiert, Musikfestivals, Kommunen und neue Zeitschriften stellten das vorhandene Weltbild auf den Kopf. Auch Wilhelm Reichs Forschungen im Kontext der Sexualerziehung schlugen große Wellen. So unterschiedliche Heldenfiguren wie Twiggy, Rudi Dutschke, Che Guevara, Jimi Hendrix und Mao Tse-Tung traten auf den Plan, während die deutsche Politik noch mit dem Vermächtnis der NS-Zeit zu kämpfen hatte. Es wäre jedoch ein Irrtum zu glauben, alles habe erst 1968 begonnen.

ISBN 978-3-15-011149-9     28,00 €  Portofrei     Bestellen

Musik! Über ein Lebensgefühl. Von Roger Willemsen

Keine andere Kunst nahm Roger Willemsen so persönlich wie die Musik: Sie war von früh an Komplizin, als es darum ging, das Leben zu verdichten. Willemsens Liebeserklärungen an den Jazz, seine Verbeugungen vor den klassischen Komponisten, seine scharfe Verteidigung der künstlerischen Existenz, vor allem aber sein tiefes Verständnis für die Musiker und ihre Themen sind legendär. Seine einzigartigen Texte "über Musik" sind weit mehr als das: Sie sind Ausdruck eines Lebens "entlang jener Linie, an der man Dinge macht, die aus Freude bestehen oder aus Aufregung, aber nie aus Gleichgültigkeit".

ISBN 978-3-10-397383-9     24,00 €  Portofrei     Bestellen

Philosophie der Musik nach Karl Marx. Ursprünge - Gegenstände - Aktualität. Von Andreas Domann

In diesem Buch wird der Versuch unternommen, einen Grundriss des materialistischen Denkens über Musik zu entwerfen, sofern sich dieses auf marxsche und marxistische Ideen beruft. Zum einen sollen dessen in der Philosophie verankerte Kernprobleme freigelegt werden, zum anderen wird nach der Stichhaltigkeit und der Tragfähigkeit marxistischer Denkfiguren in Musikästhetik und -historiographie gefragt. Anstelle einer chronologischen oder positivistischen Materialsammlung werden zentrale Problemfelder behandelt, die sich aus Quellen ableiten lassen, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland entstanden oder rezipiert worden sind.

ISBN 978-3-495-48786-0     30,00 €  Portofrei     Bestellen

Zwischen Schallplatten und Streamingdiensten. Wie Digital Natives Musik rezipieren. Von Lukas Linek

Der Musikkonsum wandelt sich - wir hören mehr Musik als je zuvor, gleichzeitig war Musik noch nie so billig. Billig hinsichtlich Produktion, Vermarktung, aber auch Konsum. Dem gegenüber steht das Comeback der totgeglaubten Vinylschallplatte - Menschen unterschiedlichsten Alters schätzen die Vorzüge des "entschleunigten" Musikhörens. Begleitet wird das Erstarken der Vinylschallplatte jedoch durch die vielfältigen Möglichkeiten der Streamingportale.

ISBN 978-3-96317-142-0     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Thematisch-systematisches Verzeichnis der Werke Johann Sebastian Bachs. Von Wolfgang Schmieder

„Das Buch wird voraussichtlich nicht nur von Bibliotheken, sondern auch von vielen Privatpersonen gekauft werden. Für etliche Kirchenmusiker mag es so gut wie unverzichtbar sein, denn das alte BWV gilt nun nicht mehr.“ (Helmut Völkl, Württembergische Blätter für Kirchenmusik)

ISBN 978-3-7651-0255-4     198,00 €  Portofrei     Bestellen

Der leidenschaftliche Zeitgenosse. Zum Werk von Roger Willemsen. Von Insa Wilke

Roger Willemsen war einer der vielseitigsten und bekanntesten Intellektuellen der Gegenwart. Nach seinem unerwarteten Tod mit nur sechzig Jahren stellt sich die Frage "Wer war Roger Willemsen?" neu. Was trieb ihn an, und welche Überzeugungen leiteten ihn? Wie lässt sich sein schillerndes Werk fassen?

ISBN 978-3-10-002422-0     24,99 €  Portofrei     Bestellen

Mikis Theodorakis. Komponist, Friedensstifter, Volksheld. Von Wassilios Aswestopoulos

Ohne Brille liest der 92-jährige Mikis Theodorakis auf einem Tablet Nachrichten, kommentiert sie, erzählt Analogien zu gelebter Geschichte. Theodorakis war Partisan, Verbannter, er überlebte brutale Folter und Weggefährten wie Fidel Castro und Mosche Dajan. In seinem Wohnhaus herrscht reger Besucherverkehr. Politiker, Musiker, Freunde und Journalisten holen sich Rat bei Griechenlands lebender Legende. Von ihren einstigen Herrchen ausgesetzte Hunde finden hier ihre Herberge. "Die sind wie ich, alt und gebrechlich", sagt der mit seinem Tod Kokettierende.

ISBN 978-3-907126-02-8     10,00 €  Portofrei     Bestellen

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