Brandherd Medien - Im Gespräch mit Paul Brandenburg & Ivan Rodionov

In dieser Ausgabe des Szarvasy Talk diskutieren wir mit Ivan Rodionov und Paul Brandenburg zum Thema Brandherd Medien. Das man sich tatsächlich schnell die Finger verbrennt, wenn man die heißen Eisen anpackt, wissen Beide nur zu gut. Während Paul Brandenburg während der Corona Zeit einem breiteren Publikum bekannt wurde, ist Ivan Rodionov schon seit Jahrzehnten journalistisch in Deutschland aktiv. Als gebürtiger Russe, welcher um Verständnis für Russland wirbt, spürt er ebenso den Gegenwind wie bei der kritischen Corona-Berichterstattung von Paul Brandenburg. Wie es um die Meinungsfreiheit in Deutschland, aber auch Russland bestellt ist, erfahren wir hier von direkt Betroffenen.

 

Dieses Briefing-Dokument analysiert die Erkenntnisse von David Gibbs, Professor für Geschichte an der University of Arizona, über die tiefgreifende Verflechtung von Geheimdiensten – primär der CIA – mit der akademischen Welt und dem Journalismus. Die zentrale These besagt, dass diese Institutionen ihre Unabhängigkeit eingebüßt haben und zu Instrumenten staatlicher Propaganda umfunktioniert wurden. Durch finanzielle Abhängigkeiten, geheime Verträge und die strategische Platzierung von Narrativen werden wissenschaftliche Objektivität und journalistische Kritik untergraben. Dies führt zur systematischen Ausblendung von Themen wie verdeckten Operationen, NATO-Provokationen oder Friedensverhandlungen, während abweichende Stimmen innerhalb des Systems marginalisiert werden. Gibbs warnt vor einer gefährlichen Realitätsferne der Eliten, die erst durch ein „Vietnam-Moment“ – einen totalen Zusammenbruch der Glaubwürdigkeit infolge militärischer oder politischer Niederlagen – beendet werden könnte.

Dieser Beitrag basiert auf der Videoaufzeichnung  „David Gibbs: Wie Geheimdienste Wissenschaft und Journalismus vereinnahmten"  und wurde mithilfe von NotebookLM (Gemini Notebook) erstellt.

5. Auflage 21.08.2025 , Deutsch

Infektionen sind Teil des Lebens. 
Gefährlich wird es erst, wenn Politik, Medien und Pharmaindustrie sie instrumentalisieren. 

In Infektionen verstehen - statt fürchten liefern zwei profilierte Mediziner und eine Naturwissenschaftlerin einen fundierten, kritischen und allgemein verständlichen Blick auf die Welt der Infektionskrankheiten und Impfungen. Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, Prof. Dr. Karina Reiß und Dr. Claus Köhnlein analysieren nicht nur die biologische Wirkweise von Bakterien, Viren und Impfstoffen, sondern hinterfragen auch die politische, mediale und wirtschaftliche Dimension, die die moderne Infektionsmedizin geprägt hat. Zudem nehmen sie explizit Stellung zur Coronapandemie, zu früheren »Pseudopandemien« wie der Schweinegrippe und zu systemischen Problemen im Umgang mit Krankheit und Angst. 

ISBN 978-3-98992-132-0 5. Auflage 21.08.2025 23,00 Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover) 5. Auflage Dezember 2025
21.05.2018 , Deutsch

Mathias Alexander Wolff untersucht, wie konfliktsensitiv die deutsche Qualitätspresse über Kriege berichtet. Die empirische Antwort auf diese Frage ist für die mediale Glaubwürdigkeit elementar - und sie fällt ernüchternd aus.

In zentralen Qualitätsdimensionen ist die Kriegsberichterstattung defizitär, was vor allem bedeutet: tendenziös. Exemplarisch deutlich wird dies an der journalistischen Wortwahl, einem bislang vernachlässigten Qualitätsindikator, für den ein spezifischer Analyseansatz entwickelt wurde. Die Ergebnisse der Inhaltsanalyse verstehen sich als Argumente einer konstruktiven Medienkritik und bieten darüber hinaus konkrete Ansatzpunkte für Qualitätsverbesserungen und Prüfroutinen in der redaktionellen Praxis.

ISBN 978-3-658-22088-4 21.05.2018 49,99 Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

Die Diplomatie ist tot. "Wenn das System scheitert, führen sie dich in den Krieg" – dieser düstere Leitsatz von Gerald Celente ist heute bittere Realität. Während die USA allein bis Juni über 130 Milliarden Dollar in die Konfliktherde der Ukraine, Israels und des Irans gepumpt haben, kämpft die Hälfte der amerikanischen Bevölkerung an der „Main Street“ darum, Lebensmittel und Benzin zu bezahlen. Das „amerikanische Jahrhundert“ erstickt an seiner eigenen Hybris.

Dieser Beitrag basiert auf der Videoaufzeichnung  „Gerald Celente: Entdollarisierung, Goldrallye & Niedergang des Westens" und wurde mithilfe von NotebookLM (Gemini Notebook) erstellt.

Die einstigen hegemonialen Säulen der westlichen Informationsordnung, namentlich die BBC und der Guardian, erleben gegenwärtig eine Vertrauenskrise, die weit über konjunkturelle Schwankungen hinausgeht. Es handelt sich um eine tiefgreifende Erosion der institutionellen Glaubwürdigkeit, die die strategische Basis der demokratischen Meinungsbildung untergräbt. Wenn die Schiedsrichter des Diskurses ihre Funktion als objektive Instanzen verlieren, bricht der gesellschaftliche Konsens über die Realität selbst zusammen. Pankaj Mishra identifiziert diesen Verfall nicht als zufälliges Ereignis, sondern als Resultat einer jahrzehntelangen Entfremdung zwischen einer isolierten medialen Elite und einer global vernetzten, zunehmend skeptischen Öffentlichkeit. Während das Misstrauen in der gesamten Gesellschaft wächst, ist der Bruch innerhalb progressiver und liberaler Schichten besonders signifikant, da diese ihre Identität traditionell über die Integrität dieser Medien definierten.

Dieser Beitrag basiert auf der Videoaufzeichnung  „The Media Isn't Just Biased. It's DESIGNED to Keep You Confused | Aaron Bastani Meets Pankaj Mishra" und wurde mithilfe von NotebookLM (Gemini Notebook) erstellt.

1. Auflage 16.12.2025 , Deutsch

Warum ist die Medienskepsis im Osten der Bundesrepublik größer als im Westen? Haben wir es hier tatsächlich mit einem Erbe der DDR zu tun, wie oft behauptet wird, oder gibt es für die Kritik am Journalismus und die Wahlerfolge der AfD andere Ursachen?

Auf der Suche nach Antworten taucht dieses Buch zunächst in die Forschung zum Vertrauen in den Journalismus ein und in das Wissen um den Medienalltag in der DDR. Über einen Vergleich der politmedialen Strukturen einst und jetzt sowie über eine pointierte Gegenposition zum hegemonialen DDR-Diskurs, formuliert vom ostdeutschen Filmemacher Wilhelm Domke-Schulz, wird der Boden für die folgende Untersuchung bereitet. Es werden neun Gruppendiskussionen in ganz unterschiedlichen ostdeutschen Milieus und eine Inhaltsanalyse zur öffentlichen Konstruktion Bautzens – einer Stadt, die seit 2016 als „Brown Under“ gilt – durchgeführt.

ISBN 978-3-86962-732-8 1. Auflage 16.12.2025 28,00 Portofrei Bestellen (Buch | Softcover) Neuausgabe
1. Auflage 09.07.2026 , Deutsch

Warum hat die Mehrheit der Journalistinnen und Journalisten in den Corona-Jahren ihre Kontrollfunktion gegenüber Staat und Konzernen kaum noch wahrgenommen?

Corona wäre die Stunde eines investigativen, kritischen Journalismus gewesen, der die Protagonisten mit unbequemen Fragen konfrontiert: Weltgesundheitsorganisation, Unternehmen wie Biontech/Pfizer, Regierungen und Behörden wie das Paul-Ehrlich-Institut. Es wäre die Stunde von Journalisten gewesen, die beharrlich dranbleiben, die offizielle Äußerungen hinterfragen, die es für möglich halten, dass die getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung eines Virus mehr schaden als nützen, dass es deutlich mehr Impfschäden geben könnte, als offiziell verlautbart. Doch leider kam es anders.

Wie könnte es nun weitergehen mit der Vierten Gewalt? Welche Rolle nehmen die neuen, häufig oppositionellen Medien dabei ein, und wie steht es um die Fünfte Gewalt, das sich emanzipierende Publikum?

ISBN 978-3-96230-043-2 1. Auflage 09.07.2026 18,00 Portofrei Bestellen (Buch | Softcover) Neuausgabe
1. Auflage 06.2026 , Englisch

A media scholar examines how US establishment outlets echo Israeli narratives on Gaza, miminimizing atrocities like the Flour Massacre as “aid-related deaths” to whitewash genocide and excuse war crimes amid global outrage. This vitally necessary and carefully researched book examines the way US establishment media ran interference for Israel’s ongoing genocide in Gaza, aligning its coverage with Israeli military narratives whilst downplaying, and even condoning, the wholesale massacre of Palestinians. 

[Ein Medienwissenschaftler untersucht, wie etablierte US-Medien israelische Narrative zu Gaza wiedergeben und Gräueltaten wie das „Mehl-Massaker“ als „Todesfälle im Zusammenhang mit Hilfsmaßnahmen“ herunterspielen, um den Völkermord zu beschönigen und Kriegsverbrechen inmitten weltweiter Empörung zu rechtfertigen. Dieses äußerst wichtige und sorgfältig recherchierte Buch beleuchtet, wie die etablierten US-Medien Israels andauernden Völkermord in Gaza gedeckt haben, indem sie ihre Berichterstattung an israelische Militärnarrative anpassten und gleichzeitig das massenhafte Massaker an Palästinensern herunterspielten oder sogar billigten. ]

ISBN 978-1-68219-626-7 1. Auflage 06.2026 19,50 € Portofrei Bestellen (Buch: Taschenbuch)

Dieser Bericht synthetisiert die Analysen und Erkenntnisse von Florian Galwitz, Professor für Medieninformatik an der Technischen Hochschule Nürnberg. Er beleuchtet das Spannungsfeld zwischen technischer Realität und medialer Darstellung, insbesondere im Hinblick auf Faktenchecks, Social Bots und die fortschreitende Integration Künstlicher Intelligenz (KI) in den Journalismus und die Gesellschaft.

Dieser Beitrag basiert auf der Videoaufzeichnung  „Hütet euch vor Faktencheckern - ein Informatikprofessor warnt" und wurde mithilfe von NotebookLM erstellt.