Faschismus

Der Fall „Barbarossa“. Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion .Von Steve Hollasky

Mit dem Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 endete der "Deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt", später auch als "Hitler-Stalin-Pakt" bekannt. Der "Fall Barbarossa", wie der Deckname der Nationalsozialisten für den Angriff auf die Sowjetunion lautete, war die militärische Umsetzung dessen, was Adolf Hitler bereits Mitte der 20er als ein Hauptziel der Nazis ausgab: Die völlige Vernichtung des Bolschewismus. Teil davon war in den Vorstellungen der Nazis ein "Rassenkrieg", die Unterwerfung der östlichen Völker unter ihre Vorstellung des "Germanentums" und die Auslöschung jeglichen jüdischen Lebens. Damit begann der Krieg gegen die Sowjetunion, der bis zu seinem Ende 27 Millionen Leben auf sowjetischer Seite fordern sollte.

ISBN 978-3-96156-108-7     11,90 €  Portofrei     Bestellen

Rätekommunismus Geschichte ─ Theorie. Von Felix Klopotek

«Die soziale Revolution ist keine Parteisache!», lautet der Schlachtruf des Rätekommunismus, bereits 1920 gegen den Führungsanspruch der Bolschewiki geschleudert. Diese Courage hat den Rätekommunismus legendär gemacht – organisationskritisch und antiautoritär, gleichermaßen gegen Sozialdemokratie wie Bolschewismus gerichtet, tief in der radikalen Arbeiterbewegung des frühen 20. Jahrhunderts verwurzelt. Rätekommunisten galten als «Anarcho-Marxisten» und gleichzeitig als orthodoxe Vertreter eines reinen Marxismus. Aus diesem Zwiespalt erwuchs die Kritik an dieser Strömung: sektiererisch, utopistisch, blind gegenüber den Formveränderungen des Kapitalismus.
Felix Klopotek zeigt, dass weder zur Legendenbildung Anlass besteht noch die pauschale Kritik die Fakten auf ihrer Seite hat.

ISBN 978-3-89657-674-3     12,00 €  Portofrei     Bestellen

Der Lehrling und sein Meister. Liberale Tradition und Faschismus. Von Ishay Landa

Der europäische Faschismus wird üblicherweise als ein Angriff auf die liberale Politik, Kultur und Wirtschaft beschrieben. Ishay Landa, Professor für Geschichte an der Open University of Israel, betont hingegen die lange vernachlässigte Wesensverwandtschaft zwischen liberaler Tradition und Faschismus. Weit davon entfernt, die Antithese des Liberalismus zu sein, war der Faschismus sowohl in seiner Ideologie als auch in seiner Praxis dialektisch dem Liberalismus, insbesondere seiner wirtschaftlichen Variante, verhaftet. Landa untermauert seine These durch eine prägnante Lesart politischer Denker von Locke und Burke bis hin zu Proudhon, Bagehot, Sorel und Schmitt. 

ISBN 978-3-320-02383-6     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Die Welle. In Einfacher Sprache. Von Morton Rhue

Halb verhungerte Menschen in Lagern, Millionen Tote. Die Schüler an einer amerikanischen High-School sind geschockt. Was die Nazis getan haben, ist unvorstellbar.

"Ich glaube nicht, dass so etwas bei uns möglich wäre",
sagt Brian. "Nicht in Amerika. Nicht in unserer Zeit."
Laurie meldet sich. "Wie konnten die Leute nur zulassen,
dass so etwas passiert! Und hinterher noch sagen, sie hätten
nichts davon gewusst!"
"Ich würde da nicht mitmachen!", ruft Brad.

Wirklich nicht?

ISBN 978-3-944668-78-9     13,50 €  Portofrei     Bestellen

Die Welle. Regie: Gansel, Dennis

Die Welle ist ein deutsches Filmdrama aus dem Jahr 2008. Jürgen Vogel spielt einen Lehrer, der seiner Schulklasse in einem von ihm konzipierten Sozialexperiment vorführt, wie autokratische faschistoide gesellschaftliche Strukturen entstehen. Er lässt die Schüler an einer von Disziplin und Gemeinschaftsgeist geprägten und von ihm selbst angeführten Bewegung namens Die Welle mitwirken.

ISBN 4011976852681     7,99 €  Portofrei     Bestellen

Wenn Rechte reden. Die Bibliothek des Konservatismus als (extrem) rechter Thinktank. Von Lilian Hümmler

Die Mordserie des NSU-Komplex, tödliche Attentate in Halle und Hanau, Mobilisierungen von PEGIDA und ihren Ablegern, parlamentarische Debatten mit der AfD - aktuell wird viel über die (extreme) Rechte in Deutschland diskutiert. Oft unbeachtet bleiben aber diejenigen, die den "ideologischen Brennstoff" bereitstellen: sich als intellektuell verstehende Rechte. Sie schreiben in Zeitungen, organisieren Veranstaltungen und tauschen sich in Thinktanks aus. Einer dieser Thinktanks ist die Bibliothek des Konservatismus in Berlin-Charlottenburg. Wer trifft und vernetzt sich dort? Welche Themen spielen eine Rolle? Und welchen Stellenwert nehmen dabei Geschlechter- und andere Machtverhältnisse ein? 

ISBN 978-3-944442-71-6     16,00 €  Portofrei     Bestellen

Faschismus und Kapitalismus. Bündnis zur Zerschlagung von Demokratie und Arbeiterbewegung Eine Dokumentation aus geheimen Dokumenten der Hitler-Förderer aus Großindustrie und Hochfinanz. Von Karsten Heinz Schönbach

Ist der Faschismus ein Produkt des modernen Kapitalismus? Der Historiker Karsten Heinz Schönbach öffnet erneut die Archive deutscher Konzerne und stellt dazu eine atemberaubende Quellensammlung aus dem geheimen Schriftwechsel der Hitler-Förderer aus Industrie und Hochfinanz zusammen. Von Krupp bis Thyssen lässt er die führenden Industriellen der zwanziger und dreißiger Jahre selbst zu Wort kommen. Als Schüler und ehemaliger Doktorand des letzten deutschen Faschismusforschers, Professor Wolfgang Wippermann, präsentiert er aber auch seine eigene Faschismustheorie zum "Faschismus auf dem Weg zur Macht". Angesichts der derzeitigen weltweiten politischen Entwicklung ist das durchaus ein aktuelles und notwendiges Thema für jeden Menschen, der sich eine fundierte politische Meinung bilden will.

ISBN 978-3-86464-062-9     39,80 €  Portofrei     Bestellen

Deregulation und Restauration. Eine politische Wissensgeschichte. Hrsg. Monika Wulz, Nils Guettler, Max Stadler und Fabian Grütter

Eine kommentierte Bibliothek des Neoliberalismus, die dessen Nähe zum reaktionären Denken verständlich macht.
Spätestens seit dem Fall der Berliner Mauer galt der Neoliberalismus mit seiner Tendenz zur umfassenden Deregulierung als adäquate Epochenbestimmung. Seit einiger Zeit wird das Bild aber um einige Ambivalenzen reicher: Wirtschaftsfreundliche Regierungen wie in den USA oder Großbritannien kritisieren Freihandel und Migration, Konservative streiten gegen »Political Correctness« sowie für die ungehemmte Meinungsfreiheit und vieles mehr. Scheinbar jenseits der Unterscheidungen rechts/links, progressiv/konservativ erweist sich die Deregulation eng verwoben mit dem Wunsch nach Restauration.

ISBN 978-3-7518-0322-9     22,00 €  Portofrei     Bestellen

Tagebuch eines Hilflosen. Skizzen aus dem Amerika Donald Trumps. Von Francis Nenik

Literarische Zeitgeschichtsschreibung, die uns alle angeht: vier Jahre lang begleitete Francis Nenik die Präsidentschaft Donald Trumps. Ein genialer Seismograf, dessen Fühler bis ins Epizentrum der Macht reichen.
Am 20. Januar 2017, dem Tag von Donald Trumps Inauguration, beginnt Francis Nenik ein einzigartiges Schreibvorhaben. Er will diese bizarre Präsidentschaft in seinem Tagebuch begleiten. Genau vier Jahre später werden es 1461 Einträge sein: einer für jeden Tag dieser Amtszeit.
Nenik geht es aber nicht nur um Donald Trump. Er nimmt die gesamte Administration in den Blick, um die politischen Veränderungen in den USA zu analysieren und die schrittweise Transformation des Landes genau zu beschreiben. Immer wieder widmet er sich deshalb auch scheinbar abseitigen Themen, geht auf wenig bekannte historische Ereignisse ein und scheut sich bei aller Kritik an Trump auch nicht, die politische Kultur auf der anderen Seite des Spektrums kritisch zu hinterfragen.

ISBN 978-3-7518-0021-1     34,00 €  Portofrei     Bestellen

Hass von oben, Hass von unten. Klassenkampf im Internet. Von Marlon Grohn

Viel ist in letzter Zeit von »Hate Speech« und »Hass im Netz« die Rede. Sascha Lobo und Carolin Emcke machen sich stark gegen den Netzhass, es gibt Social-Media-Kampagnen #GegendenHass, und auch die Bundesregierung lässt sich in diesem Kampf nicht lumpen. Doch was genau darunter zu verstehen sein soll, weiß keiner so recht. Je nach Belieben fallen die unterschiedlichsten Phänomene wie persönliche Beleidigung, Verleumdung, Wut, Provokation, Kunst, Faschismus oder Klassenkampf unter das »Hass«-Verdikt. Wir sollen uns alle besser benehmen - im Internet. Doch wer bestimmt die Spielregeln im Netz? - Der Kampf gegen das Symptom Hass, behauptet Marlon Grohn, dient der Ablenkung von Verhältnissen, die seine Ursache sind.

ISBN 978-3-360-01373-6     12,00 €  Portofrei     Bestellen

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