Gewalt

Eine Tochter Harlems. Von Louise Meriwether

Ein moderner Klassiker der amerikanischen Literatur, erstmals auf Deutsch, mit einem Vorwort von James Baldwin: «Louise Meriwether erzählt allen, die lesen können und über Empathie verfügen, was es bedeutet, in diesem Land schwarz und eine Frau zu sein.»

Harlem, 1934: Die 12-jährige Francie wächst in einem rauen Umfeld auf.

ISBN 978-3-499-01295-2     15,00 €  Portofrei     Bestellen

Frieden ist die einzige Option. Von David Grossman

"Wie viel Blut muss noch vergossen werden, bis wir einsehen, dass der Frieden unsere einzige Option ist?" - so David Grossmans Appell bei der Münchner Sicherheitskonferenz, mit allen Kräften für den Frieden im Nahen Osten einzutreten. Sein neues Buch warnt eindringlich vor der Eskalation der Gewalt und macht sich für eine Zweistaatenlösung stark.

ISBN 978-3-446-28156-1     10,00 €  Portofrei     Bestellen

Mann im Mond. Erzählungen. Von Lana Bastašić

Eine Mutter schickt ihre Tochter in den Supermarkt, um Alkohol zu kaufen. Und ist danach wütend, weil diese die Flasche alleine nicht kaufen konnte. Ein Mädchen bekommt mit, wie das ganze Dorf über den Vater lästert, der sich seit Längerem seltsam verhält. Und ein Sportlehrer schikaniert eine Schülerin, bis er plötzlich auf ihre Hilfe angewiesen ist. In »Mann im Mond« geraten Kinder immer wieder in Situationen, in denen sie schwerwiegende Entscheidungen selbst treffen müssen, weil die Erwachsenen ihren Rollen nicht gerecht werden.

ISBN 978-3-10-397153-8     24,00 €  Portofrei     Bestellen

Abolitionismus. Ein Reader. Von Daniel Loick und Vanessa E. Thompson (Hrsg.)

»Abolitionismus« bezeichnet sowohl einen theoretischen Ansatz als auch eine politische und soziale Bewegung, die sich für die Überwindung staatlicher Gewaltinstitutionen wie Gefängnis und Polizei einsetzt. In der Tradition des Kampfes gegen die Versklavung Schwarzer Menschen betonen Abolitionist:innen die rassistische Geschichte staatlicher Gewaltapparate und ihre Komplizenschaft mit Formen kapitalistischer Ausbeutung und patriarchaler Unterdrückung. Dieser Band macht erstmals die wichtigsten Stimmen dieser internationalen Diskussion in deutscher Sprache zugänglich.

ISBN 978-3-518-29964-7     28,00 €  Portofrei     Bestellen

Josses Tal. Von Angelika Rehse

1930: Der unehelich geborene Josef ist eine Schande für seinen Großvater und bekommt dies täglich zu spüren. Seine Kindheit ist geprägt von Angst und fehlender Nähe. Erst nach einem Umzug erfährt er in einer neuen Nachbarsfamilie Anerkennung und Zuneigung. Da ist vor allem Wilhelm, der ihn fördert und schützt, und Josefs Leben scheint sich endlich zum Guten zu wenden. Aber der arglose Junge ahnt nicht, dass hinter Wilhelms Freundlichkeit mehr steckt. Der aufstrebende SA-Mann formt Josef zu seinem ergebenen Helfer und benutzt ihn dazu, die Bewohner des Ortes auszuspionieren.

ISBN 978-3-86532-831-1     25,00 €  Portofrei     Bestellen

In allen Spiegeln ist sie Schwarz. Von Lolá Ákínmádé Åkerström

Ein mitreißender, tiefgründiger und bewegender Roman über drei ganz unterschiedliche beeindruckende, starke Frauen, den man nicht mehr aus der Hand legen will! »In allen Spiegeln ist sie Schwarz« ist ein temporeicher, nuancierter und dennoch leicht zugänglicher Roman, der wichtige gesellschaftliche Themen wie Rassismus, Sexismus und Klassismus anspricht und zeigt, was es bedeutet, sich als Schwarze Frau in einer weiß dominierten Gesellschaft zurechtzufinden.

ISBN 978-3-949545-37-5     24,00 €  Portofrei     Bestellen

Überfluss. Von Jakob Guanzon

Irgendwo im Mittleren Westen der USA. Henry lebt mit seinem Sohn Junior in einem Pick-up. Er setzt alles daran, Junior ein besseres Leben zu bieten. Aber es bleiben ihm nur noch ein paar Dollar, die sie von einem Leben auf der Straße trennen. Da keimt Hoffnung auf: Heute ist Juniors achter Geburtstag, und Henry hat morgen ein Vorstellungsgespräch. Zur Feier des Tages lädt Henry seinen Sohn zum Essen bei McDonald's ein, gefolgt von einer Nacht in einem Motel, in einem richtigen Bett. Während Junior fernsieht und Henry in der Badewanne für sein Vorstellungsgespräch übt, scheint einen Moment lang alles in Ordnung. Doch als Henry auf dem Parkplatz in eine fatale Auseinandersetzung gerät und Junior an Fieber erkrankt, werden Vater und Sohn in die Nacht hinausgetrieben, wo sie darum kämpfen, ihr Leben und ihre Würde zusammenzuhalten.

ISBN 978-3-906903-20-0     25,00 €  Portofrei     Bestellen

Idiotie. Von Pierre Guyotat

In seinem letzten Buch erinnert Pierre Guyotat seine Erfahrungen als junger Rekrut der französichen Armee in der Endphase des Algerienkriegs. Konfrontiert mit militärischem Drill, dumpfer Schikane und blankem Sadismus, interniert wegen Ungehorsam, zehrt der Neunzehnjährige von der Gewissheit seiner künstlerischen Berufung. Während er mit großer Sympathie den Freiheitsjubel der algerischen Bevölkerung beschreibt, erlebt er den Rückzug der französischen Armee als eine so stumpfe wie luzide Zeit.

ISBN 978-3-0358-0185-9     25,00 €  Portofrei     Bestellen

Grabmal für fünfhunderttausend Soldaten. Sieben Gesänge. Von Pierre Guyotat

Besatzer und Rebellen kämpfen um die Städte Inamenas und Ekbatana, Schauplatz: ein fiktives Land in Nordafrika. In einem Jahrhundert unvordenklicher Gräuel und Gewaltexzesse ist dieser Text das auf die Spitze des Grässlichen getriebene Sinnbild jedes Kriegs, markiert den point of no return jeder moralischen und literarischen Konzeption des Bösen. In abgerissenem Stakkato, in archaischem Singsang entfaltet Guyotat Szenen von Folter, Versklavung, unentwegter mörderischer und sexueller Gewalt. Sadismus ist gang und gäbe, absolut und ausweglos gilt das Gesetz des Siegers. Und er schildert die ungeheuerliche Menschlichkeit in all diesen Szenen: obszön und schön. Das radikale, ikonoklastische Epos eines der letzten Avantgardisten der Literatur.

ISBN 978-3-03734-215-2     39,00 €  Portofrei     Bestellen

Das Imaginäre der Demokratie. Politische Befreiung und das Rätsel der freiwilligen Knechtschaft. Von Felix Trautmann

Mit der Frage, warum Menschen ihre Unterwerfung hinnehmen, setzt die kritische Auseinandersetzung mit der Legitimität monarchischer Herrschaft ein. Mit ihr beginnt die Geschichte der Demokratie. Im 16. Jahrhundert vollzieht sich in Europa nicht nur ein tiefgreifender kultureller und ökonomischer Wandel, sondern es entsteht auch eine neue Form der radikalen Herrschaftskritik. Diese bleibt bis heute aktuell, weil sie sich an einen neuen Adressatenkreis richtet: die Menge der Beherrschten. Der zu Unrecht als Fürstenberater gescholtene Machiavelli wie auch Étienne de La Boétie fragen nach den Gründen von Herrschaft, indem sie die Perspektive des Volkes einnehmen. Beiden geht es nicht mehr um die moralischen Dimensionen guter Herrschaft oder ihre Legitimierung als göttlich eingesetzter. Stattdessen entdecken sie das Volk als Quelle derjenigen Macht, welche die Wenigen über die Vielen herrschen lässt.

ISBN 978-3-8353-9094-2     34,90 €  Portofrei     Bestellen

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