Neu 2019-2.HJ

Die Mauer. Die größte Wandzeitung der Welt. Von Ronald Steckel. Gelesen von Wolfgang Neuss

Lesung mit Wolfgang Neuss.

30 Jahre ist es her, dass die Berliner Mauer fiel. Eine Mauer, die jahrzehntelang nicht nur das Land teilte, sondern auch das Gesicht der Stadt prägte. Auf der Ostberliner Seite grau und öde, war sie auf der Westberliner Seite vollgekritzelt und bunt. Anfang der 80er-Jahre notierte Hörspielmacher Ronald Steckel jedes Wort, das irgendjemand irgendwann an die Westberliner Mauer geschrieben hatte: Politische, persönliche und gesellschaftskritische Aussagen standen hier unkommentiert nebeneinander.

ISBN 978-3-7424-0354-4     12,99 €  Portofrei     Bestellen

Über die Dummheit. Vortrag auf Einladung des österreichischen Werkbunds gehalten in Wien am 11. und wiederholt am 17. März 1937. Von Robert Musil

"Wenn die Dummheit nicht dem Fortschritt, dem Talent, der Hoffnung oder der Verbesserung zum Verwechseln ähnlich sähe, würde niemand dumm sein wollen. Das habe ich 1931 gesagt; und niemand wird zu bezweifeln wagen, daß die Welt auch seither noch Fortschritte und Verbesserungen gesehen hat!" Robert Musil hält seinen legendären Vortrag »Über die Dummheit« erstmals am 11. März 1937 in Wien - auf den Tag genau ein Jahr vor dem »Anschluss« Österreichs an Nazi-Deutschland.

ISBN 978-3-89581-030-5     10,00 €  Portofrei     Bestellen

Das Gesicht des Hasen. Ein terrestrischer Roman. Von P. M. (Hans Widmer)

Außer seinen Wanderschuhen, dem Regenzeug und einem kleinen Rucksack hatte er einen Feldstecher, einen analogen Photoapparat und sein Notizbuch dabei. Weder Laptop noch Smartphone gehörten zu seiner Ausrüstung – er plante zwei digitalfreie Wochen. Diese umsichtige Planung würde weitgehend überraschungsfreie Ferien garantieren.

ISBN 978-3-947380-84-8     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Limassol. Von Yishai Sarid

Ein packender Roman, der einen in die Abgründe der zerrissenen israelischen Gesellschaft hinabstößt und wagt, die Frage nach Richtig und Falsch, Gut und Böse neu zu stellen. Ein auf Selbstmordattentate spezialisierter israelischer Geheimdienstler erhält einen ungewöhnlichen Auftrag: Über eine Schriftstellerin soll er Kontakt zu einem todkranken Dichter aus dem Gazastreifen herstellen, dessen Sohn des Terrorismus verdächtigt wird. Doch schon bald wird der Ermittler selbst in die Ereignisse hineingezogen, bis er schließlich im zypriotischen Limassol vor der Entscheidung steht, seiner Pflicht nachzukommen oder gar den Schuldigen zu decken.

ISBN 978-3-0369-6014-2     13,00 €  Portofrei     Bestellen

Gandhi. „Ich selbst bin Anarchist, aber von einer anderen Art“. Von Mohandas Karamchand Gandhi, Lou Marin und Horst Blume

Mohandas Karamchand Gandhi (1872-1948) und seine gewaltfrei-revolutionären Massenkampagnen in Indien gegen die britische Kolonialmacht sind noch immer eine weltweite Inspirationsquelle und ein emanzipatorischer Gegenpol zu gewaltverherrlichenden und kriegstreiberischen Tendenzen. In diesem Buch werden staatskritische und pro-anarchistische Stellungnahmen Gandhis in Texten aus drei Jahrzehnten dokumentiert. Auf dieser inhaltlichen Grundlage wird auch auf die Vorwürfe eingegangen, Gandhi sei angeblich "Rassist" oder "Verteidiger des Kastensystems" gewesen. Dass diese Vorwürfe haltlos sind, wird durch die hier vorliegenden Texte deutlich. Sie zeigen, wie sich Gandhis Positionen entwickelten und radikalisierten: bereits ab 1908 in Südafrika im Kollektiv mit jüdischen Gewaltfreien, ganz besonders aber während der drei Jahrzehnte des anti-kolonialen Kampfes in Indien.

ISBN 978-3-939045-38-0     13,90 €  Portofrei     Bestellen

Vom Umgang mit den Toten. Sterben im Krieg von der Antike bis zur Gegenwart. Von Martin Clauss (Hrsg.)

Die Geschichte des Krieges als Geschichte des Todes zu schreiben, führt ins Zentrum einer Militärgeschichte als Geschichte organisierter Gewalt. Das gegenseitige Töten und die Toten bilden eine elementare Herausforderung kriegerischen Planens, Handelns und Denkens.

ISBN 978-3-506-78265-6     56,00 €  Portofrei     Bestellen

Der Sommer unsres Missvergnügens. Von Zsófia Bán

»Vielleicht ist es ja doch nicht ganz so sicher, dass man über das, worüber man nicht reden kann, schweigen sollte.« Zsófia Bán, die sich als Autorin subtiler, von Empathie und Formwillen durchdrungener Prosa einen Namen gemacht hat, beschreitet in ihren Essays viele Wege, um sich eine einzige Frage zu beantworten: Wie umgehen mit Verlusten, die nicht aufzuarbeiten sind? Mit dem Mangel an Wissen, mit dem Verleugneten und Verschwiegenen?

ISBN 978-3-95757-720-7     22,00 €  Portofrei     Bestellen

Zwischen den Kriegen. Blätter gegen die Zeit. Eine Zeitschrift von Werner Riegel und Peter Rühmkorf. Von Martin Kölbel (Hrsg.)

Zwischen den Kriegen - Eine Literaturzeitschrift »jenseits von Markt und Modenschau« als Faksimile-Ausgabe mit Nachwort und Stellenkommentar. Ende 1952 riefen die beiden Hamburger Jungautoren Werner Riegel und Peter Rühmkorf eines der eigenwilligsten Zeitschriftenprojekte ins Leben. Da ihnen Verlag, Vertrieb und Kapital fehlten, stellten sie ihre Blätter gegen die Zeit kurzerhand selber her: als Autoren, Verleger und Vertreiber. Bis zu Riegels Tod 1956 erschienen 26 hektographierte Hefte, die auf etwa 10 Druckseiten eigene Gedichte, Fremdzitate und Essays miteinander kombinierten. Geheftet und verpackt wurden sie an 150 ausgesuchte Leser verteilt oder verschickt. Der ideelle Anspruch der Blattmacher kannte keine Grenzen.

ISBN 978-3-8353-3535-6     55,00 €  Portofrei     Bestellen

Würde, Freiheit, Gleichheit. Unser Grundgesetz – Artikel 1 bis 13: kinderleicht und sonnenklar. Von Susanne Strittmatter und Matthias Strittmatter

Die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland, das im Mai 1949 in Kraft getretene Grundgesetz, bildet das Fundament unserer parlamentarischen Demokratie. Insbesondere die in den ersten Artikeln formulierten Grundrechte schützen die individuelle Freiheit jedes deutschen Bürgers. In einer Zeit, in der der Konsens unseres Zusammenlebens immer häufiger und lauter in Frage gestellt wird, sollten wir uns an den hohen Wert unserer garantierten Grundrechte erinnern.

ISBN 978-3-95602-203-6     15,00 €  Portofrei     Bestellen

Die Wehrmacht – Krieg und Verbrechen. Von Michael Epkenhans und John Zimmermann

Der Zweite Weltkrieg wurde von der Wehrmacht als verbrecherischer Angriffs-, Raub- und Vernichtungskampf geführt. Adolf Hitler weihte die Heeresleitung frühzeitig in seine Expansions- und Vernichtungspläne ein. Die Soldaten verübten nicht nur zahlreiche Kriegsverbrechen, insbesondere in Osteuropa, sie waren auch aktiv und wissentlich am Holocaust beteiligt. Entsprechend schwer fiel es der deutschen Nachkriegsgesellschaft, zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Erbe der Wehrmacht zu finden.Michael Epkenhans und John Zimmermann erläutern auf der Grundlage der aktuellen Forschung die Rolle der Wehrmacht im Vernichtungskrieg.

ISBN 978-3-15-011238-0     18,00 €  Portofrei     Bestellen

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