Hamburg 1938. Die Welle des Faschismus und seines Erfolges gipfelt. In Hamburgs Zuchthaus sitzen vier verurteilte Antifaschisten. Ihre Hinrichtung hat sich verzögert, weil der viel beschäftigte Henker krank geworden ist. Und da ist ein Schlachtermeister, alter Etappensoldat des vorigen Krieges, der Gefreite Albert Teetjen. Es geht ihm schlecht, ihn drücken Schulden, die Warenhäuser auf der einen Seite, der sinkende Verdienst der Masse auf der anderen haben sein Geschäft fast ruiniert. Seine Frau Stine rät ihm, an seinen alten Unteroffizier Footh zu schreiben, der nach der Arisierung der jüdischen "Thetis"-Schiffe ein erfolgreicher Reeder und Senator in der Hamburger Bürgerschaft geworden ist. Der verschafft ihm den Job, das Urteil an den Vieren für 2000 Mark zu vollstrecken - und Teetjen tut es.
Website: ns-archiv.de. Dokumente zum Nationalsozialismus
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