Eine Entdeckung aus dem Nachlass: bisher unveröffentlichte Erzählungen von einer der beliebtesten Autorinnen Amerikas.
Harper Lee (1926-2016), Verfasserin des berühmten Romans »Wer die Nachtigall stört«, ist eine der größten und wichtigsten amerikanischen Autorinnen, dennoch ist über ihre schriftstellerischen Anfänge bisher nur wenig bekannt. In »Das Land der süßen Ewigkeit« werden nun acht bisher unveröffentlichte Erzählungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, die aus den frühen Jahren ihrer Schriftstellerkarriere stammen und nach Lees Tod in ihrer New Yorker Wohnung gefunden wurden.
Neu 2025-2.HJ (Thema)
Die Gefahren der Artificial General Intelligence
Elon Musk und Donald Trump kündigen massenhaft Verwaltungsmitarbeitern, um einen KI-Staat zu errichten. Tech-CEOs verkaufen künstliche Intelligenz als Heilsbringer für die größten Probleme der Menschheit, obwohl die entsprechende Industrie auf Ausbeutung und Menschenverachtung beruht. Warum lässt sich die Öffentlichkeit durch Spekulation über Erlösung oder Auslöschung durch KI von den erheblichen Schäden durch KI in unserer Gegenwart ablenken? Wie erkennen wir die zunehmend faschistischen Tendenzen, die sich im Zusammenspiel von Tech-Industrie und der neuen Rechten bilden?
Rainer Mühlhoff entwickelt Antworten und diskutiert Lösungsansätze.
Warum wir ChatGPT und Co. nicht unsere Kreditkarten überlassen sollten
Schon bald sollen wir alle lästigen Aufgaben von intelligenten Chatbots wie ChatGPT und Co. in Form von KI-Agentensystemen erledigen lassen können. Doch wie genau funktionieren die Sprachmodelle? Haben sie intellektuelle Fähigkeiten, die denen von uns Menschen ähneln oder sie gar übersteigen?
Katharina Zweig, vielfach ausgezeichnete Informatikprofessorin und Deutschlands führende KI-Erklärerin, zeigt, was ChatGPT und Co. wirklich können und was nicht.
Er gehörte zu den schillerndsten Figuren der revolutionären Bewegung des 20. Jahrhunderts: Karl Radek (1885–1939), der gleichermaßen als brillanter Publizist wie als politischer Abenteurer in die Geschichte einging. Alexander Vatlin zeichnet den dramatischen Lebensweg eines Mannes nach, der wie kaum ein anderer die Widersprüche und Abgründe des revolutionären Zeitalters verkörpert.
Was passiert, wenn ein VW-Arbeiter, ein Aktivist und eine Mobilitätsexpertin an einem Tisch sitzen? Ziemlich viel – und vor allem: Es knistert.
Hier treffen Welten aufeinander, die sonst gerne gegeneinander ausgespielt werden: Fabrikhalle vs. Klimacamp. Blaumann vs. Fahrradhelm. Schichtplan vs. Systemwandel. Aber was wäre, wenn genau aus diesen Unterschieden etwas Gemeinsames entstehen kann? Ausgerechnet in Wolfsburg, mitten in der Höhle des Löwen der Automobilindustrie, wurde diese unwahrscheinliche Allianz Realität. Und sie zeigt: Es geht nicht darum, Autos zu hassen oder Arbeitsplätze zu feiern. Es geht darum, sich ehrlich zu fragen: Was brauchen wir wirklich? Und wer entscheidet das eigentlich?
"Wenn ich Geld hätte …“ - Der Stoßseufzer ist so alt wie die Literatur selbst: Dichtung und Geld scheinen einander auszuschließen. Nur selten gelingt es Schriftstellerinnen und Schriftstellern, auch materiell einen Durchbruch zu erleben.
Auf seinem Streifzug durch die Weltliteratur erzählt Roland Leonhardt in 19 brillianten Porträts von armen Poeten, von hoffnungslosen Phantasten, von Schnorrern und von hemmungslosen Verschwendern.
Er ist bereits 41 Jahre alt, als er endlich seinen festen Wohnsitz findet. Durch den Dichter Jean Paul (1763 – 1825) sollte die einstige markgräfliche Residenz Bayreuth weltbekannt werden – lange vor Richard Wagner. Er war wieder in der Heimat angekommen, die er verlassen hatte, um berühmt zu werden. Der in Wunsiedel im Fichtelgebirge geborene, viel gereiste deutsche Autor musste etliche Zwischenstationen hinter sich lassen: ...
Auf die zunehmende Bedrohung von rechts werden immer drängender Antworten gesucht. Eine davon lautet in jüngster Zeit: »Antifaschistische Wirtschaftspolitik«.
Gezielte Umverteilung von oben nach unten und eine planvolle Investitionspolitik seitens des Staates soll die neoliberale Politik der letzten Jahrzehnte endlich ablösen. Vorrangiges Ziel: die Stärkung sozialer Sicherheit. Auslöser dieser Forderung ist die Beobachtung, dass Menschen tendenziell eher rechts wählen, wenn aufgrund von wirtschaftlichen Krisen, Inflation und der Kürzung von Sozialausgaben Abstiegsängste und Unsicherheit zunehmen.
Alles ist vergänglich, zumal in der politischen Welt. Ganze Staaten, Länder und Kulturen sind in der Geschichte versunken. Doch Literatur arbeitet gegen das Vergessen. Schriftsteller halten die Erinnerung an das Gelebte wach: „Was bleibet aber“, heißt es deshalb bei Hölderlin, „stiften die Dichter.“
In dem vorliegenden Band porträtiert Klaus Bellin 32 Autorinnen und Autoren der DDR, die die deutsche Literatur des zwanzigsten Jahrhunderts mitgeprägt haben, auch wenn ihre Namen in den heutigen Medien kaum noch eine Rolle spielen.
Victor Hugos letzter Roman »1793« galt den Schriftstellerkollegen als wenig geglückt. Gleichwohl ist er ein beredtes Zeugnis für die künstlerische Durchwirkung der realen Geschichte der Französischen Revolution mit fiktionalen Schicksalserzählungen. Geschult an dem großen schottischen Erzähler Walter Scott gilt dieses Alterswerk als Beispiel romantischer Gestaltungskunst - und das in Zeiten des sich etablierenden literarischen Realismus.