Freiheit

Wie Bildung gelingt. Ein Gespräch von Harald Lesch und Ursula Forstner

Streitschrift für einen Perspektivwechsel in der Bildungsdebatte.

"Wir müssen uns bilden und nicht ausbilden lassen!" - "Wir sollten Menschen und nicht Fächer unterrichten!" An diesen provokanten Forderungen erkennt man sofort: Harald Lesch brennt für das Thema Bildung. Der Physiker, Wissenschaftsjournalist und Fernsehmoderator deckt in seinem Diskussionsbuch "Wie Bildung gelingt. Ein Gespräch" die Ursachen der seit fast zwei Jahrzehnten bestehenden Bildungskrise auf.

Zusammen mit den Philosophen Ursula Forstner und Wilhelm Vossenkuhl entwickelt Lesch neue Ideen und überraschende Impulse für ein Umdenken in Schulen und Universitäten.

ISBN 978-3-8062-4083-2     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Kommunismus und Freiheit. Hrsg. Claus Baumann und Michael Weingarten

Hans Heinz Holz war überzeugter und streitbarer Kommunist - Leben, Werk und politisches Engagement lassen sich nicht voneinander trennen. Auch nach 1989 trat er für eine kommunistische Partei im Sinne Lenins ein und bezog sich nicht nur immer wieder positiv auf Lenin, sondern auch auf Stalin. Der Vorwurf, er sei nicht nur in seiner politischen Haltung, sondern auch in der Systematik seiner Philosophie Stalinist, blockierte eine Auseinandersetzung mit dieser.

ISBN 978-3-8376-4409-8     30,00 €  Portofrei     Bestellen

Gleichgewicht der Macht. Der ewige Kampf zwischen Staat und Gesellschaft. Von Daron Acemoglu, James A. Robinson

Wie viel Staat muss sein? Nach dem internationalen Bestseller "Warum Nationen scheitern?" widmen sich Starökonom Daron Acemoglu und Harvard-Politologe James A. Robinson in ihrem neuen Buch dieser fundamentalen Frage.Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Milizen in Libyen, Einschränkung der Presse- und Demonstrationsfreiheit in der Türkei, Umerziehungslager in Nordkorea. Gegenwärtig erleben wir viele Staaten als problematisch: sie sind entweder gescheitert, überreguliert oder despotisch. Aber wie viel Staat ist denn eigentlich notwendig?

ISBN 978-3-10-397336-5     28,00 €  Portofrei     Bestellen

Eine Theorie der Gerechtigkeit. Von John Rawls

Unter Rückgriff auf die klassische Vertragstheorie von Locke, Rousseau, vor allem aber Kant, und mit Hilfe eines in den modernen Wissenschaften zunehmend bedeutsamen Denk- und Sprachrahmens, dem der Entscheidungs- und Spieltheorie, entwickelt Rawls zwei Prinzipien der Gerechtigkeit und wendet sie dann auf die Grundinstitutionen moderner Gesellschaften an. Dabei geht es (u.a. auch) um das politisch aktuelle Problem, ob und unter welchen Bedingungen man auch einer demokratisch gewählten Regierung Widerstand leisten dürfe.

ISBN 978-3-518-27871-0     23,00 €  Portofrei     Bestellen

Warum Demokratien Helden brauchen. Plädoyer für einen zeitgemäßen Heroismus. Von Dieter Thomä

Die Demokratie steckt in der schwersten Krise ihrer Geschichte. Menschen sehnen sich seit jeher nach Lichtgestalten. Passt das heute noch in unser aufgeklärtes Weltbild? Ja, sagt Dieter Thomä. Er wendet sich gegen diejenigen, die sich in einer postheroischen Gesellschaft einrichten, und zeigt, wie leblos eine Demokratie ist, in der alle gleich sind. Thomä erklärt, warum heute Menschen gefragt sind, die über sich hinauswachsen und andere motivieren, es ihnen gleich zu tun. Die Demokratie tut gut daran, das Heldentum nicht denen zu überlassen, die autoritär oder fundamentalistisch denken.

ISBN 978-3-550-20033-5     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Freiheit. Von Andreas Arndt

Freiheit ist ein vieldeutiges und oft missbrauchtes Wort. Zu fragen ist immer, welche Freiheit denn gemeint sei. Zwar durchzieht alle Bedeutungen von Freiheit eine (negative) Grundbestimmung, die Abwesenheit von Nötigung, jedoch kann das in historisch-konkreten Situationen ganz Unterschiedliches meinen: vom Privileg bis hin zum "Verein freier Menschen" (Karl Marx). Freiheit ist immer historisch-konkret bestimmt und zudem ein flüchtiges Phänomen nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Realität: Schnell schlägt die erhoffte Freiheit, einmal erkämpft, in Abhängigkeit um. Eine Antwort darauf, warum das so ist, lässt sich vor allem bei Hegel und in der Tradition des Hegelianismus (einschließlich der Marxschen Theorie) finden.

ISBN 978-3-89438-712-9     9,90 €  Portofrei     Bestellen

Ich bin ein Schicksal. Von Rachel Kushner

Rachel Kushner, deren vielfach preisgekrönter Roman "Flammenwerfer" ein internationaler Bestseller wurde, kehrt zurück mit einem spektakulären Roman über ein scheiterndes Leben im zeitgenössischen Amerika.

Romy Hall tritt eine zweimal lebenslängliche Haft in der Stanville Women's Correctional Facility an, tief in Kaliforniens Central Valley. Draußen die Welt, von der sie nunmehr abgeschnitten ist: San Francisco, wo sie aufwuchs und wo ihr kleiner Sohn Jackson lebt. Drinnen eine ganz neue: Hunderte Frauen, die um das Nötigste zum Überleben kämpfen; ständiges Bluffen und Katzbuckeln und die beiläufige Gewalt durch Aufsichtspersonal wie Gefangene. Aber es gibt auch einen Hoffnungsschimmer am Horizont: einen noch an Ideale glaubenden Sozialarbeiter, der sich der jungen Frau annimmt ...

ISBN 978-3-498-03580-8     24,00 €  Portofrei     Bestellen

Revolutionen - Machtkampf oder Emanzipation. Von Gerd Stange

Mein politisches Interesse gilt besonders der sich anbahnenden ökologischen Katastrophe in Zeiten des kriselnden Kapitalismus, mit dem es ein Ende haben muss. Sein Lebenszweck, das hemmungslose Wachstum, mündet in Verteilungskriege und die Zerstörung der Erde. In der Krise wächst seine Kriegsbereitschaft, im Aufschwung die Umweltzerstörung. Die wesentlichen Revolutionen der Neuzeit habe ich in diesem Essay darauf untersucht, wer jeweils am Machtkampf beteiligt war und mit welchen Interessen. Entscheidend für den Erfolg war, ob und für wen es darüber hinaus auch um individuelle und gesellschaftliche Emanzipation ging. Die Durchsetzung des Kapitalismus in Europa gegen die feudalen Mächte der Könige, Kaiser oder Zaren hat zwei Jahrhunderte gedauert. In dieser kurzen Zeit (gemessen an der Geschichte der Menschheit) hat er Erstaunliches (wie das elektrische Licht) und Erschreckliches (wie zwei Weltkriege) hervorgebracht, unermessliche Reichtümer und absolutes Elend, Milliarden neue Menschen und die Möglichkeit, alles Leben zu zerstören.

ISBN 978-3-943446-43-2     14,00 €  Portofrei     Bestellen

Grenzen der Demokratie. Teilhabe als Verteilungsproblem. Von Stephan Lessenich

Demokratie ist ein allseits anerkannter Hochwertbegriff, möglicherweise der Hochwertbegriff der westlichen Moderne überhaupt. Aber die real existierende Demokratie ist auch ein System der Grenzziehungen - der sozialen Ausgrenzungen ebenso wie der ökologischen Entgrenzungen. Vor dem Hintergrund dieser Einsicht entwirft Stephan Lessenich Perspektiven für eine solidarische, inklusive und nachhaltige Demokratie.

ISBN 978-3-15-019625-0     6,00 €  Portofrei     Bestellen

Die Dynamik der Revolte. Über vergangene und kommende Aufstände. Von Éric Hazan

"Wenn die Aufständischen die Macht stürzen und den Staatsapparat und die Verwaltung zerstören, bricht das stets als apokalyptische Drohung beschworene Chaos nicht aus. Alle Berichte stimmen darin überein: In diesen außergewöhnlichen Tagen entsteht eine kollektive Freude, das Gefühl einer wiedergefundenen Schwesterlichkeit und die Erfindung neuer Lebensformen." - Éric Hazan

Auf der Suche nach Erkenntnissen, die dazu beitragen können, den herrschenden Pessimismus zu überwinden und wieder aktiv zu werden, durchstreift Éric Hazan 220 Jahre Revolutionsgeschichte: von der Stürmung der Bastille bis zum Sturz von Ben Ali und Mubarak.

ISBN 978-3-89771-268-3     12,80 €  Portofrei     Bestellen

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