Leben

Noch ist Europa nicht verloren. Kritik der kabarettistischen Vernunft, Bd.2. Von Bazon Brock

"Kosmopolitisch wollen wir sein und können nicht einmal den Frieden in der Kleingartensiedlung bewahren." Bazon Brock (geb. 1936 in Stolp, Pommern, lebt und arbeitet in Wuppertal und Berlin) ist emeritierter Professor für Ästhetik und Kunstvermittlung an der Bergischen Universität Wuppertal, Künstler und Kunsttheoretiker. Seine Argumentationen scheinen zunächst provokativ, eröffnen aber immer völlig neue Sichten auf dringende Themen.

ISBN 978-3-95476-336-8     19,90 €  Portofrei     Bestellen

Die Neue Normalität. Auf dem Weg in die Dystopie. Von Klaus-Jürgen Bruder, Almuth Bruder-Bezzel, Benjamin Lemke u. Conny Stahmer-Weinandy (Hrsg.)

Die Welt ist aus den Fugen geraten. Ideen für eine wohlgeordnete Gesellschaft gibt es nicht mehr. Die gegenwärtigen Umwälzungen nach dem Corona-Regime und in Zeiten der Kriege lassen sich daher als Wege in eine Dystopie beschreiben. Um diese dystopische Wirklichkeit als Glücksversprechen darzustellen, muss sie von den Herrschenden zur Norm erklärt werden. Im vorliegenden Band beleuchten die AutorInnen aus kritisch-emanzipatorischer Sicht diese „Neue Normalität“ in ihren vielfältigen Erscheinungsformen ...

ISBN 978-3-85371-540-6     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Notstand. Eine Schule des Sehens – Nature Writing in Zeiten des Klimawandels. Von Daisy Hildyard

»Es ist für mich genau die richtige Art und Weise, über Umgebung, über das Gelände des Lebens zu schreiben.« Esther Kinsky

Notstand, der vielgepriesene Roman der britischen Autorin Daisy Hildyard, zeigt uns den Reichtum der Welt - die betörenden Details ebenso wie ihre weitreichende und schicksalhafte Vernetztheit. Ein stilles und großartiges Buch, in dem Mensch und Natur eins sind und in dem eine geteilte Zerbrechlichkeit alle Spezies eint.

ISBN 978-3-518-43163-4     25,00 €  Portofrei     Bestellen

Die Kunst des Lebens, die Kunst des Sterbens. Von Lorenz Jäger

«Philosophieren heißt sterben lernen», bekannte Montaigne einmal. Er war nicht der Erste, der darauf hinwies, dass das Leben nur von der Endlichkeit her wirklich zu ergründen ist. Die «Ars Moriendi», die Kunst des Sterbens, hat eine weit zurückführende Tradition, und mit ihr untrennbar verbunden ist die «Ars Vivendi», die Kunst des Lebens, deren Ursprünge bis in die Antike reichen. Lorenz Jäger greift ein großes Thema auf und fragt in seiner ebenso klugen wie leichtfüßigen Erkundung, was die Endlichkeit für unsere Lebensführung bedeutet.

ISBN 978-3-7371-0170-7     25,00 €  Portofrei     Bestellen

Der Mensch im Kosmos. Von Pierre Teilhard de Chardin

«Meines Erachtens gibt es für das denkende Wesen keinen entscheidenderen Augenblick als den, wo ihm gleichsam die Schuppen von den Augen fallen und es entdeckt, dass es nicht einsam in den Einöden des Weltalls verloren ist, sondern dass ein universeller Lebenswille in ihm zusammenströmt und sich in ihm vermenschlicht. Der Mensch ist nicht, wie er so lange geglaubt hat, fester Weltmittelpunkt, sondern Achse und Spitze der Entwicklung – und das ist viel schöner.» Pierre Teilhard de Chardin

ISBN 978-3-406-72793-1     16,95 €  Portofrei     Bestellen

»Ich bin maßlos in allem«. Biographisches. Von Christine Lavant

Aus Anlass des 50. Todestages: Das biographische Porträt der Dichterin und Erzählerin Christine Lavant. Auszüge aus ihrem Briefwechsel mit dem Geliebten Werner Berg machen den Band zu einer literarischen Sensation. Christine Lavants Eigenart und Stärke als Lyrikerin und als Erzählerin ist ihr unbestechlicher Blick auf diejenigen, mit denen das Schicksal es weniger gut gemeint hat. Es ist ihre eigene Welt, über die sie schreibt. So ist sie im Werk präsent, doch es fehlt eine Biographie. Aus Anlass des 50. Todestages erscheint nun ein biographisches Porträt der Dichterin mit literarischem Anspruch. Zwei Drittel der Texte in diesem Buch stammen von Christine Lavant selbst - und sind bisher unveröffentlicht.

ISBN 978-3-8353-5532-3     34,00 €  Portofrei     Bestellen

Stadt, Land, Frust. Eine politische Vermessung. Von Lukas Haffert

STADT GEGEN LAND - DIE GEOGRAFIE DER NEUEN POLARISIERUNG

Der Gegensatz zwischen Stadt und Land ist eine der wirkmächtigsten politischen Konfliktlinien unserer Zeit. Mittlerweile erschüttert er auch die föderale Konsensdemokratie der Bundesrepublik: Während die Kluft zwischen urbanen Zentren und der Peripherie zunimmt, versuchen die Parteien immer stärker, die lokalen Identitäten der Bürger politisch zu mobilisieren. Lukas Haffert vermisst mit seinem Buch die Geografie der neuen Polarisierung in Deutschland.

ISBN 978-3-406-78249-7     14,95 €  Portofrei     Bestellen

Die Arbeit der Vögel. Seelenstenogramme. Von Marica Bodrožić

Auf der Flucht vor den Deutschen gelangt Walter Benjamin im September 1940 auf einem alten Schmugglerpfad vom französischen Grenzort Banyuls-sur-Mer ins nordspanische Portbou. Tags darauf setzt er seinem Leben ein Ende. Acht Jahrzehnte später nimmt Marica Bodrozic den letzten Weg des großen deutschen Schriftstellers und Philosophen zum Anlass, um über unsere Zeit, die Komplexität von Lebensläufen und Identität, Freundschaft und Flucht nachzudenken. Für sie wird der Gang über die Pyrenäen zu einem luziden Denkweg, auf dem die Natur als synästhetisches Gefüge mitspricht.

ISBN 978-3-630-87594-1     22,00 €  Portofrei     Bestellen

Zora oder von der Unmöglichkeit, einen Zweiten seiner Art zu finden. Von Matthias Thiele

Eine Künstlerin mit Anspruch auf Unsterblichkeit, eine Frau, stark und einsam zugleich, besessen von der Suche nach Sinn und Ausdruck und sich ihre ganz eigenen Welten erschaffend, eine Liebhaberin ohne jede Scham, vor allem aber eine Meisterin der Inszenierung - so sieht Tristan Zora, die Frau, die ihm in Südspanien einen Platz in ihrem alten Bus anbietet.

ISBN 978-84-125877-8-4     19,90 €  Portofrei     Bestellen

Unmögliches Leben. Von Judith Butler und Frédéric Worms

Dem Problem des prekären, gefährdeten Lebens kommt in Judith Butlers Werk eine zentrale Stellung zu. Dabei wird es stets im Zusammenhang mit den sozialen, diskursiven und geschlechtlichen Normen verhandelt, die das menschliche Leben bis in seine intimsten Facetten prägen und die für abweichende Körper und Lebensformen mitunter tödlich sein können. Auch Frédéric Worms berührt mit seinen Überlegungen zum kritischen Vitalismus, zu Fürsorge und Care-Arbeit aktuelle gesellschaftliche Debatten wie jene zum politischen Umgang mit Geflüchteten. In diesem Band erkunden die beiden Philosophen die Aporien und Ambivalenzen in ihrer Erörterung der Fragen: Was ist ein erträgliches Leben? Unter welchen Umständen lässt sich ein Leben (nicht mehr) aufrechterhalten? Wann wird ein gefährdetes Leben unmöglich?

ISBN 978-3-7092-0541-9     14,00 €  Portofrei     Bestellen

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