Glück

Wer gebraucht wird, lebt länger. Was in der Pflege schiefläuft und der Beweis, dass es auch anders geht. Von Kaspar Pfister, zusammen mit Christine Koller

Im Seniorenheim bekommen alte Menschen üblicherweise sämtliche Aufgaben abgenommen. Weil sie sich dadurch nutzlos fühlen, bauen sie körperlich und geistig schnell ab. Das ist in den Hausgemeinschaften von Kaspar Pfister anders. Der schlagende Beweis: Seine Einrichtungen sind bundesweit die einzigen, in denen sich die Pflegestufe der Bewohner verbessert - und nicht verschlechtert. Pfister beschreibt, was in unserem aktuellen Pflegesystem alles schief läuft und welche Steine ihm die Bürokratie in den Weg legt, wenn er etwas besser machen will. Er skizziert, welche effektiven Rahmenbedingungen die Politik setzen könnte und zeigt vor allem, dass es auch anders - und besser - geht.

ISBN 978-3-430-21031-7     22,00 €  Portofrei     Bestellen

Auf der Suche nach dem verlorenen Glück. Gegen die Zerstörung unserer Glücksfähigkeit in der frühen Kindheit. Von Jean Liedloff

Die Autorin, die mehrere Jahre bei den Yequana-Indianern im Dschungel Venezuelas gelebt hat, schildert eindrucksvoll deren harmonisches, glückliches Zusammenleben und entdeckt seine Wurzeln im Umgang dieser Menschen mit ihren Kindern: Sie zeigt, daß dort noch ein bei uns längst verschüttetes natürliches Wissen um die ursprünglichen Bedürfnisse von Kleinkindern existiert, das wir erst neu zu entdecken haben.
Die Frankfurter Rundschau schrieb: "Ein menschliches und lebendiges Buch über das Leben, wie es lebenswert sein könnte. Es liest sich spannend wie ein Roman".

ISBN 978-3-406-70865-7     9,95 €  Portofrei     Bestellen

Die Grenzen des Glücks. Eine Reise an den Rand Europas. Von Anselm Oelze

Im September 2020 brennt auf der griechischen Insel Lesbos Moria nieder, das größte Flüchtlingslager Europas. Wenige Wochen nach dem Brand fliegt der Schriftsteller Anselm Oelze nach Lesbos, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Er erlebt eine Insel, auf der der Ausnahmezustand zur Regel geworden ist, und fragt, wie es dazu kommen konnte. Er erlangt Zutritt zu dem in Windeseile errichteten neuen Camp Kara Tepe und kann mit Menschen sprechen, die dort leben müssen. Außerdem verfolgt er die Arbeit der Medien und blickt hinter die Kulissen der Hilfsorganisationen. Doch er denkt auch über seine Rolle als Beobachter und die eigene Wahrnehmung des Geschehens nach.

ISBN 978-3-89561-133-9     15,00 €  Portofrei     Bestellen

Reise in die Freiheit. Wie ich in der Wildnis den Sinn des Lebens fand. Von Matthias Langwasser

Wie gelingt es mir, glücklich zu sein? Warum bin ich hier? Gibt es einen höheren Sinn im Leben? Kommen dir diese und ähnliche Fragen bekannt vor? Matthias Langwasser hat sie sich gestellt und ist losgezogen, um Antworten zu finden.
In seinem Buch schildert er seine Erlebnisse der zwei Jahre, in denen er ohne Geld durch die Wildnis Frankreichs und Spaniens wanderte und sich überwiegend von Früchten, Nüssen und Kräutern ernährte. Die Reise war eine Zeit voller Abenteuer, Entbehrungen und wundervoller Begegnungen, aber auch eine Suche nach sich selbst, auf der er eine tiefe innere Transformation erfuhr, die ihn letztlich zu einem erfüllten und erfolgreichen Leben führte.

ISBN 978-3-95972-404-3     18,99 €  Portofrei     Bestellen

Der Spieler. Von Fjodor Dostojewskij

Spielen bedeutete für Dostojewskij, an die Tür des Schicksals klopfen. Es ging ihm um den Moment, in dem die Roulettekugel zwischen zweit Möglichkeiten zögert - Gewinn oder Verderben. Im Herbst 1866 klopfte Dostojewskij als Autor an dieselbe Tür: Soeben hatte er »Verbrechen und Strafe« beendet, und ihm blieben gerade vier Wochen, um einen Vertrag mit dem erpresserischen Verleger Stellojewsij zu erfüllen. Bis zum 1. November brauchte er einen Roman von 10 Druckbögen Länge - sonst könnte Stellojewsij über alle Werke Dostojewskijs, auch über jene, die erst in den nächsten neun Jahren entstehen würden, verfügen.»Der Spieler« sollte Dostojewskijs einziger internationaler Roman werden - angesiedelt an Orten wie Wiesbaden, Paris, Baden-Baden und Bad Homburg.

ISBN 978-3-596-90734-2     12,00 €  Portofrei     Bestellen

The Wonderful Wild. Was ich von Afrikas Wildnis fürs Leben lerne. Von Gesa Neitzel

Die Wildnis ist tief in uns Menschen verwurzelt - wir haben nur verlernt, auf ihre Stimme zu hören. Vor drei Jahren tauschte Gesa Neitzel den Großstadtalltag gegen das Ungewisse, flog nach Afrika und begann im südafrikanischen Busch ein ganz neues Leben. Auge in Auge mit Elefanten, Löwen und Leoparden lernt Gesa jeden Tag aufs Neue, was wirklich zählt und warum es heute wichtiger ist denn je, auf die eigene innere Stimme zu hören. Am Lagerfeuer, unterm Sternenhimmel, wird vieles plötzlich ganz einfach und klar - echte Stille etwa ist wahrer Luxus. Dafür müssen wir nicht bis nach Afrika fliegen!

ISBN 978-3-548-06370-6     10,99 €  Portofrei     Bestellen

Ein grüner Junge [Der Jüngling]. Von Fjodor Dostojewskij

Das unbekannte Meisterwerk von Dostojewskij: Ein unerfahrener Junge gerät in die gigantische Metropole, doch in seiner Unschuld ist er klüger als alle. Mit dem letzten der »Elefanten« liefert Swetlana Geier den fulminanten Abschluss ihrer Dostojewskij-Neuübersetzungen und vollendet ihren Lebenstraum nach mehr als zwanzig Jahren Übersetzerarbeit auf grandiose Weise. Als gewiefter Erzähler seiner eigenen Lebensgeschichte tritt dem Leser Arkadij Dolgorukij entgegen: »Ein grüner Junge« voll hochfliegender Pläne, jugendlicher Irrungen und Liebesgeschichten.

ISBN 978-3-596-90733-5     16,00 €  Portofrei     Bestellen

Der glücklichste Mensch der Welt. Ein hundertjähriger Holocaust-Überlebender erzählt, warum Liebe und Hoffnung stärker sind als der Hass. Von Eddie Jaku

Hundert Jahre Glücklichsein: Der über hundertjährige Holocaust-Überlebende Eddie Jaku erzählt, wie er in dunkelsten Stunden zu Freude, Dankbarkeit und Hoffnung fand - ein Jahrhundertleben und eine aufrüttelnd-anrührende Geschichte voller Weisheit.
Über all die Jahre hinweg habe ich eines gelernt: Das Leben ist schön, wenn du es schön werden lässt. Ich möchte Dir meine Geschichte erzählen. - Eddie Jaku

Eddie Jaku wird 1920 in Leipzig geboren und wächst als Sohn einer jüdischen Mittelschichtsfamilie auf. Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme ist er gezwungen, seine Heimat zu verlassen, um in Tuttlingen unter falschem Namen die Schule abzuschließen. Als er am 9. November 1938 heimlich seine Eltern in der Heimat besucht, wird er nach Buchenwald deportiert. Sein Vater schafft es, ihn freizubekommen und gemeinsam mit der gesamten Familie nach Belgien auszuwandern. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs beginnt ein Leben in Angst, in Verstecken und auf der Flucht. Doch schließlich wird die Familie verraten und nach Auschwitz deportiert, Eddies Eltern werden ermordet. Er selbst überlebt den Horror der KZ-Haft als begabter Ingenieur. In den letzten Kriegstagen entkommt er einem Todesmarsch und wird von US-Truppen gerettet.

ISBN 978-3-426-21499-2     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Nichts tun. Die Kunst, sich der Aufmerksamkeitsökonomie zu entziehen. Von Jenny Odell

Wir leben inmitten einer kapitalistischen Aufmerksamkeitsökonomie, die unsere Sinne und unser politisches Bewusstsein verkümmern lässt. «Nichts tun» ist der wohlüberlegte Aufruf, unser Leben fernab von Effizienzdenken und Selbstoptimierung zurückzuerobern. Ein provokatives, zeitgemäßes und glänzend geschriebenes Buch, das die Leserinnen aufrütteln wird.

Unsere Aufmerksamkeit stellt die wertvollste Ressource dar, über die wir verfügen. Im Effektgewitter kommerzieller Internetplattformen wie Facebook, Twitter, Instagram oder TikTok wird sie jedoch permanent überspannt. Jenny Odell plädiert in ihrem Buch auf eindrückliche Weise für ein radikales Innehalten, statt unsere kostbare Freizeit weiter an die kurzfristigen Verlockungen der Aufmerksamkeitsökonomie zu verschwenden.

ISBN 978-3-406-76831-6     24,00 €  Portofrei     Bestellen

Identitti. Von Mithu M. Sanyal

"Was für eine gnadenlos witzige Identitätssuche, die nichts und niemanden schont. Man ist nach der Lektüre nicht bloß schlauer - sondern auch garantiert besser gelaunt." (Alina Bronsky)

Was für ein Skandal: Prof. Dr. Saraswati ist WEISS! Schlimmer geht es nicht. Denn die Professorin für Postcolonial Studies in Düsseldorf war eben noch die Übergöttin aller Debatten über Identität - und beschrieb sich als Person of Colour. Als würden Sally Rooney, Beyoncé und Frantz Fanon zusammen Sex Education gucken, beginnt damit eine Jagd nach "echter" Zugehörigkeit. Während das Netz Saraswati hetzt und Demos ihre Entlassung fordern, stellt ihre Studentin Nivedita ihr intimste Fragen. Mithu Sanyal schreibt mit beglückender Selbstironie und befreiendem Wissen. Den Schleudergang dieses Romans verlässt niemand, wie ersie ihn betrat.

ISBN 978-3-446-26921-7     22,00 €  Portofrei     Bestellen

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