Die Welt, so wie wir sie kannten, löst sich auf. Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Wohlstand, Pazifismus, Medienlandschaft, Technologie, Kommunikation, Kulturbetrieb - nichts entgeht den Zäsuren der »vierten industriellen Revolution«. Am wenigsten der Mensch. Denn das von Paradigmenwechseln korrumpierte Individuum verliert durch die lebensfeindliche Agenda eines raumgreifenden Transhumanismus nicht nur Orientierung, Eigentum und Freiheit, sondern vor allem den Verstand.
Was in Douglas Couplands Roman »Generation X« aus dem Jahr 1991 als »Optionsparalyse« einer Alterskohorte begann, hat sich zu einer weithin parasozialen Gesellschaft ausgewachsen. Zu einer Pathokratie, in der Menschen mit Gegenwart überfordert werden, um die Zukunft zu vergessen. Kontrolliert, manipuliert und tyrannisiert von einem supranationalen Überwachungsapparat, der seine totalitären Züge immer ungenierter offenbart. Nur wer die Methodik und Ziele dieses System versteht, ist in der Lage, ihm entgegenzuwirken.