Arbeit

Der marktgerechte Mensch. Regie: Leslie Franke und Herdolor Lorenz

Spätestens seit der großen Finanzkrise ist unser Arbeitsmarkt im Umbruch. Die soziale Marktwirtschaft und die über Jahrzehnte erstrittenen Solidarsysteme werden mehr und mehr ausgehebelt. Der sich immer weiter beschleunigende Wettbewerb bringt das gesamte gesellschaftliche Gefüge in Gefahr. Unser soziales Bindegewebe droht durch Verarmung, Vereinzelung und Entsolidarisierung zu zerbrechen. Nachdem Leslie Franke und Herdolor Lorenz sich in Der marktgerechte Patient (2018) kritisch mit dem akuten Zustand unseres Gesundheitssystems auseinandergesetzt haben, erzählt DER MARKTGERECHTE MENSCH anhand einer repräsentativen Auswahl von Fallbeispielen nun von den verheerenden Veränderungen unseres Arbeitsmarkts.

ISBN 4040592007861     16,90 €  Portofrei     Bestellen

In Gesellschaft Richard Sennetts. Perspektiven auf ein Lebenswerk. Hrsg. Stephan Lorenz

Richard Sennett bereichert seit Jahrzehnten als Soziologe und öffentlicher Intellektueller die gesellschaftlichen Zeitdiagnosen. Mit dem Buch »Die offene Stadt« hat er seine Homo Faber-Trilogie abgeschlossen, die eine Selbstreflexion seines Schaffens widerspiegelt. Die Beiträgerinnen werfen daher einen Blick zurück auf sein Werk und diskutieren dessen aktuelle Relevanz. Sie widmen sich jeweils einem zentralen Thema seiner Arbeiten - Charakter, Öffentlichkeit, Kultur, Demokratie, Stadt, Arbeit, Soziale Arbeit, Schreiben, Pragmatismus und Ethik - und liefern damit ein wichtiges Referenzwerk der deutschsprachigen Sennett-Rezeption.

ISBN 978-3-8376-5309-0     30,00 €  Portofrei     Bestellen

Wirtschaft ohne Wachstumszwang. Manifest einer ökologisch-sozialen Marktwirtschaft. Hrsg. von Günther Brendle-Behnisch, Claudius Moseler und Christoph Raabs

Dieses Buch stellt einen Entwurf einer neuen ökologisch-sozialen Marktwirtschaft zur Bewältigung der heraufziehenden Klimakrise, der ökologischen Krise sowie der damit verbundenen sozialen Verwerfungen vor. Forderungen, richtige und wichtige Maßnahmen, Konzepte und Visionen gibt es zuhauf. Hier wird eine Gesamtsicht vorgelegt, die die Zusammenhänge, Widersprüche, Wechselwirkungen, aber auch Synergien in den Blick nimmt. Hervorgegangen aus einem Symposium namhafter WissenschaftlerInnen und ExpertInnen aus unterschiedlichen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gebieten wird ein neues ökologisches, soziales und wirtschaftlich-gesellschaftliches Gesamtkonzept präsentiert, das nicht nur das Ziel, sondern auch die praktische Umsetzung berücksichtigt.

ISBN 978-3-8288-4620-3     48,00 €  Portofrei     Bestellen

Sie nannten es Arbeit. Eine andere Geschichte der Menschheit. Von James Suzman

Arbeit ist der Kern unserer modernen Gesellschaften. Doch warum überlassen wir ihr einen so großen Teil unseres Lebens? Und warum arbeiten wir immer mehr, obwohl wir so viel produzieren wie noch nie? Entspricht das unserer Natur? Warum fühlen sich dann immer mehr Menschen überlastet und ausgebrannt?
Unsere Steinzeit-Vorfahren arbeiteten weit weniger als wir. Sie arbeiteten, um zu leben und lebten nicht, um zu arbeiten. Und dennoch waren sie relativ gesund und wurden älter als die meisten Menschen, die ihnen nachfolgten. Erst die Sesshaftwerdung des Menschen und die zunehmende Arbeitsteilung in immer größer werdenden Städten schufen die Grundlage für unser heutiges Verhältnis zur Arbeit, zu unserer Umwelt und zu uns selbst.

ISBN 978-3-406-76548-3     26,95 €  Portofrei     Bestellen

Löwenzahn. Eine Kindheit. Von Else Feldmann

Es ist eine Welt der Frauen und Mädchen, die sie schildert … Familienerhalterinnen, Lehrerinnen, Nachtarbeiterinnen, Hausbesorgerinnen, Alleinstehende, Witwen, Hausmädchen, Prostituierte und die Generation der Töchter im proletarischen Milieu Wiens zu Beginn des letzten Jahrhunderts.
"Löwenzahn" war 1921 Else Feldmanns erste Romanveröffentlichung. Als er 1930 neu aufgelegt wurde, war die Autorin bereits eine bekannte Persönlichkeit in der Literaturszene und im "Roten Wien".

ISBN 978-3-85286-108-1     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Klasse und Kampf. Hrsg. Christian Baron und Maria Barankow

Was bedeutet es, in einem reichen Land in Armut aufzuwachsen? Zur "Unterschicht" zu gehören und dafür ausgelacht und ausgegrenzt zu werden? Sich von seinem Herkunftsmilieu zu entfernen, aber die eigenen Wurzeln nicht verraten zu wollen? Und dennoch im neuen Milieu nie wirklich anzukommen?

Deutschland gibt sich gerne als ein Land, in dem Klasse unsichtbar ist. In dem die Chancen auf Bildung und Wohlstand für alle gleich sind. Klasse und Kampf räumt mit diesem Mythos auf. 14 Autorinnen schreiben in persönlichen Essays über Herkunft und Scham, über Privilegien und strukturelle Diskriminierung, über den Aufstieg und das Unwohlsein im neuen Milieu. Zusammen ergeben ihre Stimmen ein vielschichtiges Manifest von großer politischer Kraft.

ISBN 978-3-546-10025-0     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Arbeit und menschliche Würde. Von Oskar Negt

Was passiert, wenn die Corona-Krise vorbei ist? Sind dann die systemerhaltenden Arbeitnehmer innen, denen jetzt applaudiert wird, auch weiterhin zu gering entlohnt, in prekären Jobs oder durch Einsparungen, die reinen Marktinteressen dienen, an den Rand der Leistungsfähigkeit gebracht? Wann, wenn nicht jetzt, ist es an der Zeit darüber nachzudenken, wie der Wert der Arbeit in Zukunft zu definieren sein wird. Oskar Negt hat 2001 ein brisantes und grundlegendes Werk über das Phänomen Arbeit vorgelegt. Er plädiert für ein grundsätzliches Umdenken, denn für die Zukunftsfähigkeit unserer Demokratie und einer friedlichen und gerecht eingerichteten Welt muss sich Arbeit an der Verantwortung für das Gemeinwesen ausrichten.

ISBN 978-3-95829-771-5     19,80 €  Portofrei     Bestellen

Fabriktagebuch. Von Simone Weil

In den Jahren 1934 und 1935 hat Simone Weil ihre Erfahrungen in einer Fabrik in einem Tagebuch festgehalten, das heute mit Recht zu den wichtigsten politischen Dokumenten jener Epoche zählt. Es gibt kein in seiner Bedeutung vergleichbares Stück politischer Literatur aus der Arbeitswelt jener Zeit.

ISBN 978-3-518-46991-0     14,00 €  Portofrei     Bestellen

Prekäre Arbeit, prekäre Liebe. Über Anerkennung und unsichere Lebensverhältnisse. Von Christine Wimbauer und Mona Motakef

Erwerbsarbeit und Paarbeziehungen sind wichtige Quellen für Anerkennung. Doch was geschieht, wenn Arbeit prekär wird? Wie wirken sich unsichere Arbeitsverhältnisse und Anerkennungsdefizite auf die Liebe aus, auf Beziehungen und auf die Lebenszusammenhänge der Menschen überhaupt? Welche Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern werden sichtbar?
Das Buch zeichnet anhand von Interviews eindrücklich nach, welch destruktives Potenzial prekäre Erwerbsarbeit entfalten kann und was das für die Einzelnen, für Paare und für die Gesellschaft bedeutet. Außerdem entwickeln die Autorinnen Vorschläge, wie sich auf prekäre Beschäftigung, Geschlechterungleichheiten sowie auf Anerkennungsbedürftigkeit und Verletzbarkeit reagieren lässt.

ISBN 978-3-593-51240-2     29,95 €  Portofrei     Bestellen 
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Neue Arbeit – neue Ungleichheiten? Folgen der Digitalisierung. Hrsg. Bettina Kohlrausch, Christina Schildmann und Dorothea Voss

Die Arbeitswelt befindet sich aktuell in einem erheblichen Umbruch - vergleichbar möglicherweise mit der ersten industriellen Revolution. Ziel des Bandes ist es, unterschiedliche Forschungsansätze und gesellschaftliche Debatten zusammenzuführen und einen systematischen Überblick über die aktuellen soziologischen Betrachtungen zur Digitalisierung der Arbeit und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen - insbesondere im Hinblick auf mögliche soziale Schließungen und Öffnungen - zu geben. Roter Faden des Bandes ist daher die Frage, inwieweit Veränderungen der Arbeitswelt durch die Digitalisierung neue Muster sozialer (Un-)Gleichheit generieren.

ISBN 978-3-7799-3055-6     29,95 €  Portofrei     Bestellen

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