Grundeinkommen

Digitalisierung? Grundeinkommen! Hrsg. Werner Rätz, Dagmar Paternoga, Jörg Reiners und Gernot Reipen

Wenn der globale, digitale Kapitalismus das bedingungslose Grundeinkommen auf seine Tagesordnung setzt, dann können die emanzipatorischen Kräfte der Grundeinkommensbewegung nicht einfach zusehen. So hatten das 150 Menschen im "Frankfurter Manifest" für ein emanzipatorisches Grundeinkommen formuliert. Das Buch geht zunächst drei Fragen nach:

ISBN 978-3-85476-685-8     14,00 €  Portofrei     Bestellen

Das bedingungslose Grundeinkommen. Pathologie und Wirkung einer sozialen Bewegung. Von Johannes Mosmann

Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens ist Ausdruck einer Empörung gegen das System: Die menschliche Arbeit soll aus den Zwängen der gegenwärtigen Wirtschaftsweise befreit werden. Dieser völlig berechtigte Impuls kann sich jedoch nur solcher Vorstellungsmuster bedienen, wie sie den Menschen erst durch das selbe System eingeprägt wurden.

Zukunft ist ein guter Ort. Utopie für eine ungewisse Zeit. Von Sina Trinkwalder

Digitalisierung und Automatisierung vernichten unsere Arbeitsplätze. Die dramatischen Folgen für das gesellschaftliche Zusammenleben: Millionen "überflüssiger" Arbeitnehmer, der Wegfall erheblicher Steuermittel, kollabierende Sozialkassen. Die wirtschaftliche Basis unserer Gesellschaft droht wegzufallen, Fortschritt und Freiheit sind in einem noch nie dagewesen Ausmaß bedroht.
Doch Sina Trinkwalder sieht im Wandel auch große Chancen für ein neues Miteinander.

ISBN 978-3-426-27784-3     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Alles könnte anders sein. Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen. Von Harald Welzer

Heute glaubt niemand mehr, dass es unseren Kindern mal besser gehen wird. Muss das so sein? Muss es nicht! Der Soziologe und erprobte Zukunftsarchitekt Harald Welzer entwirft uns eine gute, eine mögliche Zukunft. Anstatt nur zu kritisieren oder zu lamentieren, macht er sich Gedanken, wie eine gute Zukunft aussehen könnte: In realistischen Szenarien skizziert er konkrete Zukunftsbilder u.a. in den Bereichen Arbeit, Mobilität, Digitalisierung, Leben in der Stadt, Wirtschaften, Umgang mit Migration usw. Erfrischend und Mut machend zeigt Welzer: Die vielbeschworene "Alternativlosigkeit" ist in Wahrheit nur Phantasielosigkeit.

ISBN 978-3-10-397401-0     22,00 €  Portofrei     Bestellen

Kurzer Abriss der deutschen Geschichte 2022-2050. Wie das bedingungslose Grundeinkommen unser Leben und unsere Gesellschaft verändert hat. Von Daniel Weißbrodt

Vor zwei Jahrzehnten, am 1. Januar 2032, hat in Deutschland mit der Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens die bedeutendste Erneuerung des Sozialstaats seit 150 Jahren ihren Anfang genommen. Der Kurze Abriss der deutschen Geschichte 2022-2050 bietet nun erstmals in einer Gesamtdarstellung einen anschaulichen und lebendigen Überblick über die dramatischen Jahre des Umbruchs. Ausgehend von den zwanziger Jahren, dem Jahrzehnt der Katastrophen, und den 28er Unruhen über die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens im Jahr 2032, das als "das wunderbare Jahr der Freiheit" in unser kollektives Gedächtnis Eingang gefunden hat, werden die ereignisreichen Jahrzehnte und der ökonomische, der ökologische und der kulturelle Wandel, der unser Leben und unser Land seitdem grundlegend und tiefgreifend verändert hat, hier zum ersten Mal detailliert analysiert und beschrieben.

ISBN 978-3-96145-430-3     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Kritik der ökonomischen Vernunft. Von André Gorz

André Gorz gehört zu jenen Globalisierungskritikern, die die gegenwärtige Wirtschaftskrise bereits vor Jahren beschrieben haben. Alles andere als ein Zufall, dass er heute intensiv gelesen und diskutiert wird.
Der Rotpunktverlag macht nun Gorz' Hauptwerk neu zugänglich. Darin zeigt er auf, wie und warum die ökonomische Vernunft uns ihr Gesetz aufzwingen konnte und die Trennung von Arbeit und Leben, von Produktion und Bedürfnissen immer weiter vorantreibt und warum sie die Gesellschaft letztlich spaltet. Man hat ein System zugelassen, das viel freie Zeit schafft, diese aber permanent ökonomisiert, das heißt soziale und schöpferische Tätigkeiten in Dienstleistungen verwandelt. Wirtschaftliches Wachstum schafft so nicht mehr Freiheit, sondern weniger. Autonomes, soziales Handeln - im Sinne von Hannah Arendts "Vita activa" - verliert mehr und mehr seinen Raum.
Für André Gorz gilt es, Werte wie Selbstverwirklichung, Gemeinschaft und Emanzipation zu verteidigen - mittels einer neuen Utopie, die die heutige ökonomische Vernunft überwindet.

ISBN 978-3-85869-429-4     26,00 €  Portofrei     Bestellen

Erde 5.0. Die Zukunft provozieren. Von Land Karl-Heinz

Hunger und Armut, Klimawandel und Energieverschwendung, Ungleichheit und Ungerechtigkeit, Ressourcenraubbau und Misswirtschaft: In seinem neuen Buch "Erde 5.0 - Die Zukunft provozieren" zeigt Karl-Heinz Land auf, wie sich die drängenden Probleme der Welt mithilfe digitaler Technologien lösen lassen. Für Land ist jetzt die Chance, die exponentielle Leistungszunahme der IT und den unterschätzten Megatrend der Dematerialisierung für eine zukunftssichere und gerechtere Welt zu nutzen.
Aus dieser Perspektive unterzieht Land die Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (UN) einer kritischen Prüfung, zeigt Irrwege auf und mahnt ein radikales Umdenken an. Dabei präsentiert er innovative Lösungen für die "Sustainable Development Goals", die bereits jetzt von digitalen Pionieren erprobt und umgesetzt werden.

ISBN 978-3-9817268-4-8     28,90 €  Portofrei     Bestellen

André Gorz und die zweite Linke. Die Aktualität eines fast vergessenen Denkers. Hrsg. Claus Leggewie und Wolfgang Stenke

Als Kritiker des Kapitalismus und der Wachstumsideologie, Vordenker einer politischen Ökologie und Atomgegner sowie als unorthodoxer Soziologe der Arbeitswelt hat André Gorz in gut zwanzig Büchern seine Ideen entfaltet. Als einer der Ersten forderte er ein "bedingungsloses" Grundeinkommen.
Vollständig wird das Bild dieses außergewöhnlichen Mannes allerdings erst, wenn man seine Biographie in den Blick nimmt, in der sich der drangsalierte österreichische "Halbjude" im Schweizer Exil zum frühen Weggefährten Jean-Paul Sartres entwickelte. Er beflügelte als stellvertretender Chefredakteur des "Nouvel Observateur" die Debatten der Pariser Intellektuellen, blieb unter ihnen aber gleichzeitig immer ein Außenseiter.

ISBN 978-3-8031-2785-3     13,90 €  Portofrei     Bestellen

After Work. Radikale Ideen für eine Gesellschaft jenseits der Arbeit: Sinnvoll tätig sein statt sinnlos schuften. Von Tobi Rosswog

Jede Woche über 40 Stunden im Büro und montags schon dem Wochenende entgegenfiebern - ein erfülltes Leben sieht anders aus. Doch warum liefern wir uns einem System aus, das uns immer öfter krank macht, unsere Beziehungen belastet und darüber hinaus einen verheerenden Einfluss auf die Umwelt hat?

ISBN 978-3-96238-056-4     15,00 €  Portofrei     Bestellen

Warum eigentlich genug Geld für alle da ist. Von Stefan Mekiffer

Reichen 20 Stunden Arbeit pro Woche aus? Ist es wirtschaftlicher, zu teilen als zu sparen? Ja, sagt der junge Ökonom Stefan Mekiffer und spricht für eine ganze Generation. Wir müssen weg von der Vorstellung einer Wirtschaft, wie sie uns von Ökonomen eingeimpft wird; weg vom Bild einer Maschine, deren Stellschrauben die Politik dreht, hin zu dem eines organischen Systems. Mekiffer zeigt uns, wie wir in Zukunft leben werden - mit Grundeinkommen, lokalen Währungen und Negativzinsen. Um das zu schaffen, müssen wir jedoch die Rolle des Geldes neu definieren: von einem Instrument, das uns einengt, zu einem Mittel der Freiheit.

ISBN 978-3-446-44703-5     18,90 €  Portofrei     Bestellen

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