Diskriminierung

Der Straßen-Doc. Unterwegs mit den Ärmsten der Gesellschaft. Von Gerhard Trabert

Gerhard Trabert ist ein internationaler Krisenarzt und bundesweit bekannt als der "Arzt der Armen". Er ist Mediziner, Sozialarbeiter, Professor und Buchautor. Wenn er nicht gerade in Katastrophengebieten unterwegs ist, sind seine Patienten seit über 20 Jahren Wohnungs- und Mittellose, Deutsche und Ausländer, denen er eine kostenlose medizinische Behandlung gibt. Er begegnet den armen Menschen auf Augenhöhe und gibt ihnen ein Stück Würde zurück.

ISBN 978-3-579-01483-8     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Umkämpfte Solidaritäten. Spaltungslinien in der Gegenwartsgesellschaft. Von Carina Altreiter, Jörg Flecker, Ulrike Papouschek, Saskja Schindler und Annika Schönauer

Nehmen gesellschaftliche Spaltungen tatsächlich zu, wie es der mediale Diskurs nahelegt? Stehen sich die sogenannte Willkommenskultur und eine fremdenfeindliche Ausgrenzungspolitik so unversöhnlich gegenüber, dass es keine gemeinsame Gesprächsbasis mehr gibt? Und stimmt der Eindruck, dass auch jenseits der Debatte um den Umgang mit MigrantInnen oder Geflüchteten mühsam erkämpfte Solidaritäten leichtfertig über Bord geworfen werden? Es nehmen die Stimmen zu, die Sozialstaat und Leistungsfähigkeit in Beziehung, ja in Abhängigkeit bringen wollen. Die Stärke einer Gesellschaft zeigt sich jedoch gerade darin, dass sie den Schwachen helfen kann und will. Ist diese Erkenntnis auch heute noch gültig?

ISBN 978-3-85371-460-7     17,90 €  Portofrei     Bestellen

Weitergehen. Von May Ayim

In "Weitergehen" erscheinen die der Wortkünstlerin May Ayim erstmals gesammelt in einem Band. die lyrikbände nachtgesang und blues in schwarzweiß stoßen auch knapp zwei Jahrezehnte nach Ihrem Erscheinen auf große Resonanz bei Menschen aus den unterschiedlichsten Zusammenhängen.

In Weitergehen erscheinen die der Wortkünstlerin May Ayim erstmals gesammelt in einem Band. die lyrikbände nachtgesang und blues in schwarzweiß stoßen auch knapp zwei Jahrezehnte nach Ihrem Erscheinen auf große Resonanz bei Menschen aus den unterschiedlichsten Zusammenhängen.

ISBN 978-3-944666-02-0     19,50 €  Portofrei     Bestellen

Sexismus. Von Anna Schiff

Sexismus ist ein Problem mit einem Namen, schreibt die britisch-australische Theoretikerin Sara Ahmed. Der Begriff hat in den letzten Jahren eine Renaissance erlebt. Bei #aufschrei und #metoo nutzten bzw. nutzen Frauen soziale Medien, um ihre Lebenswirklichkeit und ihre Erfahrungen zu politisieren. Sie fordern nicht individuelle, sondern allgemeine gesellschaftliche Lösungen. Das bezeichnet den Grundgedanken: Sexismus ist ein Bewegungsbegriff. Dementsprechend verortet und diskutiert Anna Schiff den Kampf gegen Sexismus als kleinsten gemeinsamen Nenner des Feminismus bzw. der Frauenbewegungen.

ISBN 978-3-89438-713-6     9,00 €  Portofrei     Bestellen

Mare Manuscha. Innenansichten aus Leben und Kultur der Sinti & Roma. Hrsg. Romeo Franz und Cornelia Wilß,

Kunst und Kultur von Roma und Sinti spielten in der Öffentlichkeit lange Zeit keine Rolle. Inzwischen melden sich aber immer mehr jüngere Künstlerinnen und Künstler mit Sinti- oder Roma-Hintergrund selbstbewusst zu Wort. In diesem Buch werden Kunstschaffende aus verschiedenen Generationen, die aus unterschiedlichen europäischen Ländern stammen, vorgestellt.
Dem Band liegen intensiv geführte Gespräche mit Künstlern und Künstlerinnen aus den Bereichen Bildende Kunst, Film, Theater, Musik und Literatur vor. Die Herausgeber trafen ihre Gesprächspartner an verschiedenen Orten. In den Gesprächen geht es um das Verwurzeltsein in der eigenen Familiengeschichte, um individuelle und kollektive Strategien im Umgang mit der Mehrheitsgesellschaft, um Erfolge und Niederlagen, um Wirklichkeiten und Utopien in Kunst und Politik.

ISBN 978-3-945400-57-9     28,00 €  Portofrei     Bestellen

Der lange Abschied von der weißen Dominanz. Von Charlotte Wiedemann

Globalisierung und Migration: Die Zukunft ist nicht weiß

Was bedeutet Deutsch-Sein, was Europäer-Sein in einer Zeit, da die Weltordnung immer weniger vom Westen und von einer weißen Minderheit bestimmt wird? Die Herausforderungen der Einwanderungsgesellschaft und die weltweiten Veränderungen haben ein gemeinsames Gesicht: Europa muss einen Statusverlust verkraften. Das Ende weißer Dominanz bedeutet: Der Westen kann anderen seine Definitionen von Fortschritt, Entwicklung oder Feminismus nicht länger aufdrängen.

ISBN 978-3-423-28205-5     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Grenzen der Demokratie. Teilhabe als Verteilungsproblem. Von Stephan Lessenich

Demokratie ist ein allseits anerkannter Hochwertbegriff, möglicherweise der Hochwertbegriff der westlichen Moderne überhaupt. Aber die real existierende Demokratie ist auch ein System der Grenzziehungen - der sozialen Ausgrenzungen ebenso wie der ökologischen Entgrenzungen. Vor dem Hintergrund dieser Einsicht entwirft Stephan Lessenich Perspektiven für eine solidarische, inklusive und nachhaltige Demokratie.

ISBN 978-3-15-019625-0     6,00 €  Portofrei     Bestellen

Kinderfrei statt kinderlos- Von Verena Brunschweiger

Kinderfrei leben heißt, gegen soziale Erwartungen zu rebellieren - und ist deshalb auch eine feministische Entscheidung. Frauen, die sich gegen Nachwuchs entscheiden, sind die mutigen Vorreiterinnen einer Bewegung, die an Zuspruch gewinnen muss, wenn unser vom westlichen Lebensstil maßlos ausgebeuteter Planet noch länger bewohnbar und lebenswert bleiben soll.
Verena Brunschweiger begibt sich als Soziologin und Philosophin, aber vor allem als feministische und ökologische Aktivistin mitten hinein in die Tabuzone unseres gesellschaftlichen Konsenses, der sich ein Lebensglück ohne Kinder nur schwer vorstellen kann.

ISBN 978-3-96317-148-2     16,00 €  Portofrei     Bestellen

Menschenrechte. Geschichte und Gegenwart – Anspruch und Realität. Von Norman Paech

Norman Paech beleuchtet das weit entfaltete Institutionengefüge, das sich seit Kodifizierung der Menschenrechte herausgebildet hat, deren Ursprung bis zur "Magna Charta libertatum" zurückverfolgt wird. Er diskutiert den Anspruch universeller Geltung der Menschenrechte, der schon durch die immer noch fortwährende Ungleichheit von Mann und Frau, den nach wie vor herrschenden eurozentrischen Blick und die Aufnahme des Eigentums in Frage gestellt wird. Große Bedeutung wird den sozialen und ökonomischen Rechten beigemessen ebenso wie den Menschenrechten der Dritten Generation, dem Minderheitenschutz, dem Recht auf Selbstbestimmung, auf Frieden, auf Entwicklung.

ISBN 978-3-89438-710-5     16,90 €  Portofrei     Bestellen

Vor Antisemitismus ist man nur noch auf dem Monde sicher. Von Hannah Arendt

Spätestens durch ihre Berichterstattung vom Prozess gegen Adolf Eichmann und ihr Buch "Eichmann in Jerusalem" wurde sie weltbekannt. Doch schon die junge Hannah Arendt war in ihrem politischen Denken und Handeln eine herausragende Persönlichkeit. Ihre Beiträge für den "Aufbau", die in New York publizierte Zeitung des "German Jewish Club" für deutsche Emigranten, zeigen sie als wache Zeitzeugin und als engagierte Vertreterin des jüdischen Freiheitskampfes.

ISBN 978-3-492-31509-8     14,00 €  Portofrei     Bestellen

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