Das Neue Berlin

Komm mir nicht mit Rechtsstaat. Friedrich Wolff und Egon Krenz im Gespräch. Von Friedrich Wolff und Egon Krenz

Der Rechtsanwalt Friedrich Wolff, anerkannter und berühmter Strafverteidiger, kennt die einstige und heutige Rechtsprechung, erlebte deren Vorzüge und Tücken, ihre Grenzen und ihre Möglichkeiten. Ihm macht auf diesem Felde keiner etwas vor. Auch nicht Egon Krenz, der in den achtziger Jahren politische Verantwortung trug. Die mitunter kontroverse, sehr lebendige Diskussion zwischen dem Juristen und dem Politiker kreist natürlich auch um die Frage: Was ist ein Rechts-, was ein Unrechtsstaat? Beide haben dazu dezidierte Ansichten, bringen ihre unterschiedlichen Erfahrungen ins Spiel und - sorgen für Klarheit nicht nur im Umgang mit Begriffen.

ISBN 978-3-360-01895-3     15,00 €  Portofrei     Bestellen

Wollt ihr mich oder eure Träume? Joschka Fischer - Ein Nachruf. Von Gerd Schumann

Gestandene Umbrüchler und revolutionäre Aufrührer von einst sitzen heute auf den Bänken der Regierung. Der von Rudi Dutschke propagierte lange Marsch durch die Institutionen endete im zuvor verachteten Establishment, die Voraussetzung für sein Scheitern war das Gelingen. Wie kein anderer steht Joseph »Joschka« Fischer für die Generation der Achtundsechziger, für die Liquidierung ihrer Ideen durch Integration. Niemand hätte den Job des Totengräbers effektiver ausfüllen können als er, der eine aufstrebende Partei bändigte, um selbst aufzusteigen. Den Wechsel zu NATO-Kriegseinsätzen und der Armutsverordnung Hartz IV hatten diejenigen zu erledigen, die selbst einmal auf der anderen Seite standen.

ISBN 978-3-360-01374-3     15,00 €  Portofrei     Bestellen

Hass von oben, Hass von unten. Klassenkampf im Internet. Von Marlon Grohn

Viel ist in letzter Zeit von »Hate Speech« und »Hass im Netz« die Rede. Sascha Lobo und Carolin Emcke machen sich stark gegen den Netzhass, es gibt Social-Media-Kampagnen #GegendenHass, und auch die Bundesregierung lässt sich in diesem Kampf nicht lumpen. Doch was genau darunter zu verstehen sein soll, weiß keiner so recht. Je nach Belieben fallen die unterschiedlichsten Phänomene wie persönliche Beleidigung, Verleumdung, Wut, Provokation, Kunst, Faschismus oder Klassenkampf unter das »Hass«-Verdikt. Wir sollen uns alle besser benehmen - im Internet. Doch wer bestimmt die Spielregeln im Netz? - Der Kampf gegen das Symptom Hass, behauptet Marlon Grohn, dient der Ablenkung von Verhältnissen, die seine Ursache sind.

ISBN 978-3-360-01373-6     12,00 €  Portofrei     Bestellen

Anmaßung. Wie Deutschland sein Ansehen bei den Russen verspielt. Von Alexander Rahr

Alexander Rahr untersucht in sieben symptomatischen Beispielen, was in den Menschen, was in der Politik und Wirtschaft, was bei Verantwortlichen und einfachen Leuten in Russland vorgeht: Was und wie denken sie über Deutschland und die Deutschen? Woher rührt die wachsende Entfremdung? Von wem geht diese Entfremdung aus, wo führt sie hin? Der Autor scheut nicht Emotionen und deutliche Worte, er sondiert mit Sorge und Trauer ein zutiefst gestörtes Verhältnis, das derzeit wenig Aussicht auf Besserung hat. Er selbst ist auf beiden Seiten involviert. Als Berater der Bundesregierung hat er Analysen und Konzepte verfasst, als Russe hat er für Maßnahmen der russischen Politik Verständnis gezeigt. Ihm ist am vertrauensvollen Miteinander der beiden Länder gelegen, und er hält es für möglich.

ISBN 978-3-360-01376-7     16,00 €  Portofrei     Bestellen

Bereit für den Untergang: Prepper. Von Gabriela Keller

Spätestens seit im Frühjahr 2020 Lebensmittel in den Supermärkten knapp wurden, kennen wir alle dieses Gefühl der Unsicherheit: Müssen wir uns Sorgen machen, dass unser Versorgungssystem gefährdet ist? War das umfassende Vorsorgen, Preppen genannt, bis dahin einer kleinen Minderheit vorbehalten - die Coronakrise hat das Thema Krisenvorsorge zu einem Massenphänomen gemacht. Was passiert, wenn wir eines Tages ganz auf uns allein gestellt sind? Was, wenn die Infrastruktur zusammenbricht, der Strom ausfällt und die Wasserversorgung nicht mehr gewährleistet ist?
Die prämierte Autorin beleuchtet eine Bewegung, die weitaus vielfältiger ist als oft vermutet und sich bis weit in die Mitte der Gesellschaft zieht: Prepper sind Sonderlinge, Außenseiter mit Hang zur Weltuntergangsstimmung, Verschwörungsideologen, Reichsbürger, Rechtsextreme und militaristisch eingestellte Pfadfindernaturen, aber auch viele ganz normale Bürger, die sich gemäß der Regierungsempfehlungen auf schwere Zeiten einstellen.

ISBN 978-3-360-01372-9     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Der Friede im Osten. Letztes Buch. Von Erik Neutsch

Erik Neutsch hat Band 5 seines großen Romanwerks bis auf wenige Seiten beendet. Der Leser begegnet bekannten Figuren und Schicksalen, die unmittelbar an Band 4 anschließen. Achim Steinhauer muss in seiner mikrobiologischen Forschung eine Niederlage hinnehmen. Gleichzeitig erfährt er als Schriftsteller Anerkennung, eine seiner Erzählungen wird verfilmt; beteiligt am Drehbuch, gerät er in die Sphäre der Kulturpolitik. Er nimmt als Beobachter am VIII. Parteitag teil und erlebt Ulbrichts Absetzung. Als er sich bei den Dreharbeiten in die junge Schauspielerin Barbara Witte verliebt, gerät seine Ehe mit Ulrike in die Krise ...

ISBN 978-3-360-02182-3     24,99 €  Portofrei     Bestellen

Wer stiehlt schon Unterschenkel / Der Samenbankraub. Die unglaublichen Kriminalfälle des Timothy Truckle. Von Gert Prokop

Prokops Bestseller "Wer stiehlt schon Unterschenkel" und "Der Samenbankraub" in einem Band. Wer klärt den schier unmöglichen Raub in einer Samenbank auf? Wer enthüllt das Geheimnis der "Queen of Queens" und bringt Licht in das Dunkel mysteriöser Todesfälle? Wer dringt zum Kern eines teuflischen Puzzles vor? Sie wissen es nicht? Lernen Sie Timothy Truckle, den Stardetektiv der Upper Ten des 21. Jahrhunderts kennen. Der sympathische, zwergenwüchsige Detektiv löst mittels seiner kleinen grauen Zellen und eines guten Tropfens "Old Finch" außergewöhnliche und rätselhafte Verbrechen.

ISBN 978-3-360-02185-4     15,00 €  Portofrei     Bestellen

Der Raum, in dem alles geschah. Aufzeichnungen des ehemaligen Sicherheitsberaters im Weißen Haus. Von John Bolton

John Bolton diente 519 Tage als Sicherheitsberater unter Donald Trump, zumeist »in dem Raum, in dem alles geschah«. Mit beinahe täglichen Treffen zählte er zu den engsten Vertrauten des US-Präsidenten. Doch was er da sah, überraschte ihn. Er musste erfahren, dass es Trump gar nicht um das Wohl der Nation geht, sondern immer nur um Selbstinszenierung und darum, mit allen Mitteln wiedergewählt zu werden.
In seinem Buch berichtet Bolton aus erster Hand über Trumps Verfehlungen, seine rechtswidrigen Aussagen und Handlungen. Der ehemalige Nationale Sicherheitsberater des Präsidenten verfügt über exklusives Detailwissen und Insiderinformationen bezüglich der Machenschaften des mächtigsten Mannes der Welt.

ISBN 978-3-360-01371-2     28,00 €  Portofrei     Bestellen

Das Treuhand-Trauma. Die Spätfolgen der Übernahme. Von Yana Milev

Seit Jahren untersucht die Schweizer Soziologin Yana Milev, was beim Untergang der DDR und danach mit den Ostdeutschen passiert ist. Sie hat die Auswirkungen der Bonner Abwicklungs- und Anschlusspolitik seziert und die mediale Begleitung der Übernahme analysiert. Im Zentrum ihrer Untersuchungen steht die Treuhandanstalt als Vollstreckerin des politischen Willens der Mächtigen der alten Bundesrepublik. Milev spricht deutlich und offen aus, was die Politik verschweigt. Ihre Thesen lauten: Die "friedliche Revolution" - sie war keine. Die Abwesenheit physischer Gewalt bedeutete nicht, dass es nicht psychischen Druck und andere Formen der Übernahme gab. Zweitens: "Wir sind ein Volk" - mitnichten. Die Ost- und die Westdeutschen haben aufgrund der komplementären gesellschaftlichen Entwicklungen unterschiedliche Erfahrungen. Drittens: Die "Wiedervereinigung" - es war keine. Es haben sich nicht zwei Staaten vereinigt, sondern der eine übernahm den anderen.

ISBN 978-3-360-01359-0     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Wie ich meine Zeitung verlor. Ein Jahrebuch. Von Birk Meinhardt

Er ist jung und eifrig. Er ist stolz auf sich und auf die große Zeitung, bei der er arbeiten darf. Er genießt es, die Dinge kühl und gegebenenfalls scharf niederschreiben zu dürfen, er genießt es umso mehr, da es in seinem vorherigen journalistischen Leben nicht möglich war; er ist der erste Ostler in der Redaktion. Zunächst arbeitet er im Sportressort, dann als Reporter. Über Jahre geschieht und gelingt alles wie selbstverständlich, weit ist diese Welt hier und offen - bis das Vorherige, das Bedrängende von Neuem aufscheint, in eleganterer Form, mit dramatischen Folgen ... "Immer heißt es, wir müssen uns unsere Geschichten erzählen, von Ost nach West und zurück, aber wenn man's tut, und es ist ja schon eine riesige Entblößung, es zu tun, dann wird abgewunken und gesagt, lass doch dein Moralisieren."

ISBN 978-3-360-01362-0     15,00 €  Portofrei     Bestellen

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