Sowjetunion

Stalin. Eine marxistische Biografie. Von Gerhard Schnehen

Das Buch soll aufklären über den wahren Stalin, der mit dem uns in den Medien und in der akademischen Geschichtswissenschaft vermittelten Bild wenig bis gar nichts zu tun hat. Es stützt sich in erster Linie auf Primärquellen wie Zeitzeugen, auf die Reden und Werke Stalins oder auf andere Dokumente wie Gerichtsprotokolle, Dokumente aus Geheimakten und dergleichen, die uns heute nach der teilweisen Öffnung der russischen Archive zur Verfügung stehen, aber von der deutschen Geschichtswissenschaft völlig ignoriert werden.

ISBN 978-3-88975-281-9     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Für immer gezeichnet. Hrsg. Memorial Moskau

2,75 Millionen Menschen wurden während des Zweiten Weltkriegs aus den von der Wehrmacht besetzten Ostgebieten ins Deutsche Reich verschleppt. Sie mussten in der Rüstungsindustrie, im Bergbau, in der Landwirtschaft oder als Hausangestellte arbeiten, lebten hinter Stacheldraht in primitiven Barackenlagern, durften keinen Privatkontakt zu Deutschen haben und nicht über eigenes Geld verfügen. Sie wurden gedemütigt, geschlagen und für die kleinsten Vergehen in Konzentrationslager gesteckt. An der Kleidung mussten sie den Aufnäher OST tragen. Nach ihrer Befreiung betrachtete man sie in der Sowjetunion als Verräter. Viele wurden erneut zu Zwangsarbeit genötigt, diesmal in Stalins Lagern.

ISBN 978-3-96289-057-5     28,00 €  Portofrei     Bestellen

Der Kalte Krieg. Eine Weltgeschichte. Von Odd Arne Westad

In dieser Weltgeschichte des "Kalten Kriegs" erzählt und analysiert Odd Arne Westad präzise und elegant zugleich die Geschichte eines der bis heute wirkmächtigsten Konflikte der Neuzeit. Dabei porträtiert er die Epoche des "Kalten Kriegs" länderübergreifend in globalgeschichtlicher Perspektive und stellt scharfsinnig die Bezüge zu unserer Gegenwart her.

Der "Kalte Krieg" dominierte die internationale Politik und prägte das Leben der Menschen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts - in allen Teilen der Welt. Er verursachte Angst und Verwirrung von Hollywood bis Hanoi. Auf der Höhe der Forschung präsentiert Odd Arne Westad eine große, umfassende Geschichte dieses Weltkonfliktes und deutet ihn erstmals aus globaler Perspektive. Glänzend zeigt er, dass er weit mehr war als eine begrenzte Konfrontation zwischen den beiden Supermächten, die mit dem Kollaps der Sowjetunion endete. Eindrücklich argumentiert er, dass der "Kalte Krieg" den globalen Transformationen des 19. Jahrhunderts entsprang, und begreift ihn im Zusammenhang des weltweiten wirtschaftlichen, technischen, sozialen und politischen Wandels. Höchst anschaulich analysiert er die verschiedenen Phasen der Konfrontation zwischen Kapitalismus und Sozialismus.

ISBN 978-3-608-98148-3     34,00 €  Portofrei     Bestellen

Sofort, unverzüglich. Die Chronik des Mauerfalls. Von Hans-Hermann Hertle

Wie kam es in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 zum überraschenden Fall der Mauer? Wieso behauptete das SED-Politbüromitglied Günter Schabowski auf einer live im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz, dass die neue Reiseregelung für DDR-Bürger "sofort, unverzüglich" gelte, obwohl sie erst für den nächsten Tag bestimmt war? Und warum löste die Nachricht noch in der Nacht einen Ansturm Zehntausender Menschen auf die Grenzübergänge aus?

ISBN 978-3-96289-060-5     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Wendezeit. Die Neuordnung der Welt nach 1989. Von Kristina Spohr

Die Geburt einer Epoche, deren Ende wir gerade erleben.

Als im Revolutionsjahr 1989 in Berlin die Mauer fiel und in Peking auf dem Tiananmen-Platz die Proteste blutig niedergeschlagen wurden, veränderte sich die Welt dramatisch. Der Kalte Krieg war zu Ende, eine neue Weltordnung entstand. Auf Basis unzähliger unbekannter Quellen und dicht an den handelnden Personen schreibt Kristina Spohr eine neue große Geschichte dieser doppelten Wendezeit. Ihre wegweisende Studie zeigt, wie es gelang, den Übergang in eine neue Epoche so friedlich zu gestalten und wie die Richtungsentscheidungen der Jahre von 1989 bis 1992 unsere Welt bis heute formen.

ISBN 978-3-421-04835-6     42,00 €  Portofrei     Bestellen

Betrachtungen eines Weltreisenden. Von Peter Scholl-Latour

Niemand hat die internationalen Krisenregionen so oft bereist und die Situationen vor Ort so kenntnisreich beurteilt wie der große Journalist Peter Scholl-Latour. Seine hellsichtigen Analysen bieten auch heute noch Orientierung. Wie sein gesamtes Werk, so schildert auch diese Auswahl seiner Reportagen die fundamentalen Verwerfungen an den politischen und militärischen Brennpunkten der vergangenen sechs Jahrzehnte. Scholl-Latours Beobachtungen erklären noch heute, warum sich die Weltgemeinschaft in manchen Regionen immer wieder geradezu unlösbaren Konflikten gegenübersieht. Seine Reportagen von den Brennpunkten unserer Welt sind eine so fesselnde und erhellende Tour d'Horizon durch die jüngste Weltgeschichte, von den Zeiten des Kalten Krieges bis hin zur neuen Weltunordnung unserer Gegenwart.

Vorwort von Ulrich Wickert

ISBN 978-3-549-10012-7     22,00 €  Portofrei     Bestellen

Der Augustputsch 1991 Das Staatskomitee zur Rettung der Sowjetunion. Acht Akteure erinnern sich. Hrsg. Dmitrij Jasow

1991 stand die Sowjetunion am Rand des politischen Kollapses. Das Baltikum hatte sich abgespalten und andere Republiken wollten nachziehen. Staatspräsident Gorbatschow agierte hilflos gegen die zerstörerischen Kräfte. Wie könnte das weitere Auseinanderdriften der Unionsrepubliken verhindert werden? Der 19. August 1991 begann in Moskau mit einer Lüge: Ein "Staatskomitee für den Ausnahmezustand in der UdSSR", hinter dem sich führende Funktionäre aus der KPdSU, der Armee, dem Innenministerium und dem KGB verbargen, verkündete im Rundfunk, der Staatspräsident müsse die Amtsgeschäfte "krankheitsbedingt" ruhen lassen. Die Wahrheit: Michail Gorbatschow befand sich in Foros auf der Krim, wo er in der Staatsdatscha bewacht und festgehalten wurde.

ISBN 978-3-95841-039-8     14,99 €  Portofrei     Bestellen

Furcht und Befreiung. Wie der Zweite Weltkrieg die Menschheit bis heute prägt. Von Keith Lowe

In seinem international viel beachteten Buch erkundet Keith Lowe die globalen Aus- und Nachwirkungen des Zweiten Weltkriegs auf Nationen, Städte, Familien und Personen bis in die unmittelbare Gegenwart. Dabei erweist sich, warum und wie wir immer noch im Schatten der größten Menschheitskatastrophe leben.

Der Zweite Weltkrieg war eines der katastrophalsten Ereignisse in der Geschichte der Menschheit. In ebenso packenden wie tief bewegenden Kapiteln erzählt Keith Lowe die globale Geschichte der Jahre nach 1945 mit ihren Licht- und Schattenseiten. Die neu entstandene Ordnung brachte zwei Supermächte, die sich in einem neuen, globalen Kalten Krieg gegenüberstanden, hervor. Anschaulich beschreibt und analysiert er eine Epoche der Zeitgeschichte, die von geopolitischem, gesellschaftlichem und ökonomischem Wandel zuvor nie gekannten Ausmaßes geprägt war. Zugleich entlarvt er dabei zahlreiche Mythen und Legenden, die nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden.

ISBN 978-3-608-96265-9     30,00 €  Portofrei     Bestellen

Die Ästhetik des Kommunismus – Lothar Kühne. Hrsg. Martin Küpper, Thomas Möbius, Michael Brie, Olaf Briese, Bruno Flierl u.a.

Der Themenschwerpunkt von Heft 2/2019 von "Berliner Debatte Initial" ist dem Kulturphilosophen, Ästhetiker und Architekturtheoretiker Lothar Kühne (1931-1985) gewidmet. Mit seinen originären wie originellen Bezügen auf die Marx'sche Theorie, wie etwa der Bestimmung von Arbeit als Gestaltungsprozess, prägte Kühne die Debatten zu Architektur und Stadtplanung sowie die Ästhetik in der DDR. Sein radikaler Anspruch, Ästhetik, verstanden als Gestaltung der materiellen Lebensbedingungen der Menschen, mit der Perspektive des Kommunismus zu verbinden, faszinierte und provozierte - und ließ ihn auch zu einem wichtigen Bezugspunkt in der Suche nach einem alternativen Verständnis des Sozialismus werden.

ISBN 978-3-947802-24-1     15,00 €  Portofrei     Bestellen

Wir und die Russen. Von Egon Krenz

Als Russland noch Sowjetunion hieß: Egon Krenz über das schwierige Verhältnis zweier Staaten

Lange bevor Gorbatschow von den Zuspätkommenden sprach, die das Leben strafen würde, zeigten sich Risse zwischen sowjetischer und DDR-Führung. Was lief angesichts der 89er Ereignisse hinter den Kulissen zwischen Berlin, Bonn und Moskau? Die DDR war zwar ein souveräner Staat, hier standen aber eine halbe Million Sowjetsoldaten. Sie griffen nicht ein. Warum? Die DDR-Führung hatte sie gebeten: Bleibt in den Kasernen! Erstmals berichtet das damalige DDR-Staatsoberhaupt, Egon Krenz, über die Absprachen mit Moskau. Zum 30. Jahrestag des Ereignisses rekonstruiert Egon Krenz in dem Sachbuch "Wir und die Russen" die vielfältigen Vorgänge, die damals zwischen den politischen Akteuren abliefen, korrigiert Legenden und belegt mit Fakten, wie es dazu kam, dass aus dem Kalten Krieg am Ende nicht noch ein heißer Krieg wurde.

ISBN 978-3-360-01888-5     16,99 €  Portofrei     Bestellen

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