Sowjetunion

Der Fall „Barbarossa“. Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion .Von Steve Hollasky

Mit dem Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 endete der "Deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt", später auch als "Hitler-Stalin-Pakt" bekannt. Der "Fall Barbarossa", wie der Deckname der Nationalsozialisten für den Angriff auf die Sowjetunion lautete, war die militärische Umsetzung dessen, was Adolf Hitler bereits Mitte der 20er als ein Hauptziel der Nazis ausgab: Die völlige Vernichtung des Bolschewismus. Teil davon war in den Vorstellungen der Nazis ein "Rassenkrieg", die Unterwerfung der östlichen Völker unter ihre Vorstellung des "Germanentums" und die Auslöschung jeglichen jüdischen Lebens. Damit begann der Krieg gegen die Sowjetunion, der bis zu seinem Ende 27 Millionen Leben auf sowjetischer Seite fordern sollte.

ISBN 978-3-96156-108-7     11,90 €  Portofrei     Bestellen

Anatomie eines Genozids. Vom Leben und Sterben einer Stadt namens Buczacz. Von Omer Bartov

Buczacz war jahrhundertelang eine vielsprachige Kleinstadt in einer osteuropäischen Grenzregion. Als die polnischen und ukrainischen Nationalbewegungen sich gegen die imperiale Macht auflehnten, geriet eine Gruppe zwischen alle Fronten: die Juden. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden sie zu den Leidtragenden einer gescheiterten Minderheitenpolitik. 1942/1943 richteten sich die Angehörigen der deutschen Besatzungsmacht mit ihren Familien in der Stadt ein. Angestellte der Firma Ackermann, die bei Brückenarbeiten die Erschießung jüdischer Zwangsarbeiter mitansehen. Oder eine Frau wie Berta Herzig, die ein jüdisches Kindermädchen beschäftigt und sich mit Henriette Lissberg, der Frau des Landkommissars, die Friseurin teilt. Ungerührt genießen sie die idyllische Provinz. Etwa 10 000 Juden wurden damals in Buczacz umgebracht - vor aller Augen.

ISBN 978-3-633-54309-0     28,00 €  Portofrei     Bestellen

Deutschland, Russland, Komintern / Deutschland, Russland, Komintern - Überblicke, Analysen, Diskussionen Neue Perspektiven auf die Geschichte der KPD und die deutsch-russischen Beziehungen (1918–1943). Hrsg. Hermann Weber

Dank der Archivrevolution erscheinen die Beziehungen von Komintern, sowjetischer Führung und KPD in neuem Licht. In ausführlichen Analysen werden diese vor dem Hintergrund der gleichzeitig erscheinenden Quellenedition kontextualisiert. Das aus der Deutsch-Russischen Geschichtskommission hervorgegangene Projekt leistet damit einen wertvollen Beitrag, den deutschen Kommunismus und das deutsch-sowjetische Verhältnis transnational zu beleuchten.


ISBN 978-3-11-030098-7     46,95 €  Portofrei     Bestellen
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Die Auslandsaufklärung des BND. Operationen, Analysen, Netzwerke in Verbindung mit Andreas Hilger und Holger M. Meding. Hrsg. Wolfgang Krieger

Die globale Auslandsaufklärung ist das Kerngeschäft des BND. Dabei geht es zum einen darum, frühzeitig Aufschluss über die geheimen Absichten und Fähigkeiten möglicher Gegner zu erlangen, zum anderen darum, verdeckte Operationen auszuführen, um Ein uss zu nehmen. In der Zeit bis 1968 standen diese Tätigkeiten ganz im Zeichen der Systemkonkurrenz zwischen Ost und West. Gestützt auf bislang unzugängliche Quellen aus dem BND-Archiv untersucht dieser Band, wie gut der Nachrichtendienst in jener Zeit für seine Aufgaben gerüstet war, was konkret von ihm verlangt wurde und wie erfolgreich er bei der Umsetzung war. Aufschluss geben Fallbeispiele zur Sowjetunion,Südosteuropa, Lateinamerika, dem Nahen und Mittleren Osten sowie Nordafrika.

ISBN 978-3-96289-118-3     80,00 €  Portofrei     Bestellen

Partnerdienste. Die Beziehungen des BND zu den westlichen Geheimdiensten 1946–1968. Von Wolfgang Krieger

Im beginnenden Kalten Krieg wurden aus den besiegten Deutschen schon bald Verbündete der Westmächte, und das auch auf dem Feld der Geheimdienstarbeit. Lange bevor die Bundesrepublik 1955 mit neu aufgebauten Streitkräften in die NATO aufgenommen wurde, arbeiteten westdeutsche, amerikanische, britische und französische Nachrichtendienstler gemeinsam an der »Aufklärung« des sowjetischen Gegners. Und die westdeutsche Seite drängte schon bald darauf, die Rolle des »Juniorpartners« abzulegen. Die Zusammenarbeit mit ausländischen Geheimdiensten gehört selbst in Demokratien, die ihre eigenen Dienste intensiv kontrollieren, zu den am strengsten gehüteten Geheimnissen.

ISBN 978-3-96289-088-9     50,00 €  Portofrei     Bestellen

Gorbatschow. Der Weltveränderer. Von Ignaz Lozo

Michail Gorbatschow - die große politische Biografie zum 90. Geburtstag.
Glasnost und Perestroika sind untrennbar mit seiner Person verbunden, ebenso wie das Ende des Kalten Krieges: Der sowjetische bzw. russische Politiker Michail Gorbatschow, der selbst die Deutsche Einheit als eine seiner wichtigsten Taten bezeichnet hat, gilt als einer der größten Reformer des 20. Jahrhunderts. Für sein Engagement erhielt er 1990 den Friedensnobelpreis. Doch wie weit hatte sich der einst treue Leninist und Kommunist wirklich von der Ideologie und vom Block-Denken gelöst? Stimmt das Bild, dass Gorbatschow bereits während seiner Amtszeit ein westlicher Demokrat gewesen sei?

ISBN 978-3-8062-4173-0     28,00 €  Portofrei     Bestellen

Diskurse des Kalten Krieges. Eine andere österreichische Nachkriegsliteratur. Von Stefan Maurer, Doris Neumann-Rieser und Günther Stocker

Anders als es die literaturhistorischen Klischees behaupten, hat sich die österreichische Nachkriegsliteratur sehr wohl mit den politischen Verhältnissen ihrer Zeit auseinandergesetzt. Jenseits der kanonisierten Namen gibt es hier Texte zu entdecken, die sich explizit in die Diskurse des Kalten Krieges einmischen, brisante Themen aufgreifen und literarisch verarbeiten. Agententhriller und Propagandadramen, Satiren und Zeitromane werden in der vorliegenden Studie im Kontext der nationalen und internationalen politischen Diskurse analysiert.

ISBN 978-3-205-20380-3     79,00 €  Portofrei     Bestellen  
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Die sibirische Wucht. Der Aufstieg der Sowjetunion zur globalen Gasmacht, 1964–1982. Von Dunja Krempin

Auf den ersten Blick scheint es, dass die Sowjetunion aufgrund ihres immensen Erdgasreichtum für diesen Wirtschaftsweg prädestiniert war, nachdem sie sich zuvor bereits als Exportmacht für Erdöl etabliert hatte. Die detaillierte Analyse sowjetischer Quellen zeigt jedoch, dass in den 1960er bis 1980er Jahren intensive Debatten geführt werden mussten, ehe man sich zu einem kostspieligen arktischen Gasprojekt durchrang. Mobilisierungsbestrebungen, veränderte Sichtweisen auf die Energieversorgungssicherheit sowie der Wunsch nach engeren Beziehungen zu den kapitalistischen Ländern waren die Eisbrecher, die dem Erdgas in der Spätphase des Kalten Krieges letztlich den Weg aus der sibirischen Kälte bahnten.

ISBN 978-3-412-51931-5     65,00 €  Portofrei     Bestellen  
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The INF Treaty of 1987. A Reappraisal. Hrsg. Philipp Gassert, Tim Geiger und Hermann Wentker

Der von Ronald Reagan und Michail Gorbatschow am 8. Dezember 1987 unterzeichnete »Intermediate-Range Nuclear Forces Treaty«, kurz INF-Vertrag, stellte einen Meilenstein der nuklearen Abrüstungsverhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Sowjetunion dar. Im Jahr 2019 wurde er von Russland und den USA gekündigt. Der englischsprachige Sammelband untersucht die Vorgeschichte des Abkommens, dessen Implementierung und Folgen sowohl in den beiden Supermächten als auch in den mit ihnen verbündeten Staaten. Er ist damit die erste umfassende Darstellung eines der wichtigsten Abrüstungsabkommen der jüngsten Zeit.

ISBN 978-3-525-35217-5     70,00 €  Portofrei     Bestellen  
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Chruschtschows Putsch. Das Ende der sozialistischen Politik und die Sabotage der UdSSR. Von Gerhard Schnehen

Geschichtsmythen über historische Ereignisse werden gezielt von der jeweils herrschenden Klasse verbreitet, um eine bestimmte Lesart für alle Zeiten verbindlich zu machen, sie festzuschreiben und in die Hirne einzupflanzen. Eines Tages gehen sie in die Geschichtsbücher ein und werden wie unumstößliche Wahrheiten gehandelt, die dann jeder Schüler auswendig zu lernen hat, um den Test zu bestehen. Ohnehin soll das Nachfragen und Nachforschen nach Möglichkeit nicht mehr stattfinden. Kritische Geister, Zweifler, Skeptiker und echte Forscher sind inzwischen bei uns zu Verschwörungstheoretikern geworden, denen ein Aluhut aufzusetzen ist. Was die Sowjetgeschichte angeht, so wird bis heute über eine ganze Reihe von Dingen hartnäckig geschwiegen, die sich damals, Anfang der fünfziger Jahre zugetragen haben. Oder es wird einfach eine bestimmte Lesart verbreitet, die als "Fakt" gehandelt wird. Kontroverse Debatten zu historischen Ereignissen finden in den Medien nicht statt.

ISBN 978-3-88975-255-015,00 €  Portofrei     Bestellen

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