obin Jaspert untersucht Kolonialismus nicht als abgeschlossenes historisches Kapitel, sondern als ökonomische Struktur, die bis heute fortwirkt. Mit einer Kombination aus marxistischer Theorie, Wirtschaftsgeschichte und internationalistischer Analyse – von Kwame Nkrumah über Samir Amin und Mauro Marini bis zu zeitgenössischen Ökonom:innen wie Utsa und Prabhat Patnaik – rekonstruiert das Buch, wie sich koloniale Machtverhältnisse in Währungssystem, Schuldenregime und ungleiche Austauschverhältnisse des 21. Jahrhunderts übersetzt haben.
Streit um die zukünftige Weltordnung ist voll entbrannt. Die westlich dominierte Weltordnung (Imperialismus) steckt in einer tiefen Krise. Neue, aufstrebende Mächte (BRICS ) wollen sich nicht mehr der westlichen Hegemonie, angeführt durch die USA, beugen und fordern ihren gerechten Anteil.
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