1. Auflage 30.06.2026 , Deutsch

Der Zweite Weltkrieg begann nicht 1939 mit dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Polen, sondern 1931, als Japan Nordostchina besetzte. 

Zehn Jahre lang kämpfte China weitgehend allein. Während die Westmächte ihren wirtschaftlichen Vorteil kalkulierten, trieb die Sowjetunion die Industrialisierung im Gewaltmarsch voran, im Wissen, dass eine Invasion unmittelbar bevorstand. Im Juni 1941 überfiel Hitler die Sowjetunion. Die anfängliche Strategie der Atlantikmächte bis kurz vor ihrem Kriegseintritt war einfach und zynisch: Faschismus und Kommunismus sollten sich gegenseitig vernichten. 

ISBN 978-3-360-02781-8 1. Auflage 30.06.2026 10,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)
01.12.2025 , Englisch

Marxismus vs. Imperialtheorie

Wer bezahlte die Wortführer des westlichen Marxismus? bietet einen Crashkurs in der Geschichte der imperialistischen Propaganda sowie in der marxistischen Methode zur Analyse von Kultur und Ideologie.

Der Autor Gabriel Rockhill demonstriert die erklärende und transformative Überlegenheit eines dialektischen und historisch-materialistischen Ansatzes und erläutert gleichzeitig, dass die Welt der Ideen ein entscheidender Ort des Klassenkampfs ist. Anschließend beschäftigt er sich mit einer akribischen Gegengeschichte der Frankfurter Schule, die einen grundlegenden Beitrag zum westlichen Marxismus leistete, indem er sie in die globalen Beziehungen des Klassenkampfs und des imperialistischen Krieges gegen den real existierenden Sozialismus einordnet. 


Marxism vs. the Imperial Theory

Who Paid the Pipers of Western Marxism? offers a crash course in the history of imperialist propaganda, as well as in the Marxist method for analyzing culture and ideology. Author Gabriel Rockhill demonstrates the explanatory and transformative superiority of a dialectical and historical materialist approach, while elucidating how the world of ideas is a crucial site of class struggle. He then engages in a meticulous counter-history of the Frankfurt School—which made a foundational contribution to Western Marxism—by situating it within the global relations of class struggle and the imperialist war on actually existing socialism. 

ISBN 978-1-68590-136-3 01.12.2025 15,99 € Portofrei Bestellen (EPUB)
ISBN 978-1-68590-134-9 01.12.2025 28,00 € Portofrei per E-Mail bestellen (Buch | Softcover)

Editorial:

Die »regelbasierte Weltordnung« ist am Ende. Das ist nicht neu, seit dem Weltwirtschaftsforum von Davos 2026 aber offiziell. Ursache ist nicht die erpresserische Taktik der Trump-USA: Die ehemalige Supermacht hat schon immer ihre Interessen rücksichtslos durchgesetzt. Trump mag dies auf eine aggressivere Art tun als frühere US-Präsidenten, mehr aber auch nicht. Verändert hat sich die Interessenslage. Der ›Westen‹ musste realisieren, dass die Weltordnung der liberalen Märkte den Aufstieg neuer Konkurrenten aus dem Globalen Süden nicht verhindert hat. Die »ehemaligen Hinterländer des Kapitals« (Luxemburg) erkennen die Oberhoheit des Westens nicht mehr an, gehen ihre eigenen (kapitalistischen) Wege. Das wollen die ›Vorderländer‹ des Kapitals nicht akzeptieren und instrumentalisieren die Außenwirtschaftsbeziehungen zu machtpolitischen
Zwecken – dem können auch ›Freunde‹ zum Opfer fallen. Ausdruck veränderter internationaler Kräfteverhältnisse ist der politisch-ökonomische Machtzuwachs der BRICS-Gruppe, ...

03.2026 10,00 € Kein Versand im Laden erhältlich (Zeitschrift)
1. Auflage 28.05.2026 , Deutsch

Uwe Leuschner war in seinem Berufsleben in vierzehn Unternehmen tätig. Der Logistiker hat in Europa und in Asien gearbeitet, er kennt Länder und Leute. Er sorgte für Handel, weil er an einen Wandel glaubte. Dass zum Beispiel »der Westen« weniger arrogant auf jene Staaten und Völker herabschaute, die nicht seiner Lebensweise und seinen Regeln folgen mochten. Oder dass die andere Art zu leben und die Dinge zu betrachten, wie sie in Asien und in der nicht-westlichen Welt vorherrschten, akzeptiert werden würden. Das jedoch geschah nicht. Das Gegenteil trat ein. Leuschner fragt nach dem Warum. Und bietet als notorischer Optimist Optionen an, das globale Dilemma zu überwinden, in welchem sich die Erde aktuell befindet.

ISBN 978-3-360-02829-7 1. Auflage 28.05.2026 20,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)
13.03.2024 , Englisch

Die Niederlage des Bezwingers

Warum fand die Operation Al-Aqsa Flood statt und was waren die Ziele der Hamas? Was geschah am 7. Oktober wirklich vor Ort? Welche Lehren können wir aus den Operationen beider Seiten ziehen? Um diese drei und viele andere Fragen zu beantworten, betrachtet Jacques Baud den israelisch-palästinensischen Konflikt von seinen Anfängen an. Warum wurde immer noch keine Lösung gefunden? Welche Strategien haben Israelis und Palästinenser in den letzten 75 Jahren verfolgt? Welche Auswirkungen hat dieser Konflikt auf unsere Sicherheit? Welche Optionen gibt es für Israel und Palästina in den kommenden Jahren?

ISBN 978-2-315-01986-1 13.03.2024 34,40 € Portofrei per E-Mail bestellen (Buch)
14.03.2023 , Englisch

30 Jahre Fake News im Westen

Was sind die Tatsachen, dass der Islamische Staat versucht, einen Bürgerkrieg in Frankreich auszulösen; dass der syrische Präsident Bashar al-Assad chemische Waffen einsetzte; dass Wladimir Putin versucht, unsere Demokratien zu destabilisieren; dass der Terrorismus Frankreich nicht wegen seiner Taten getroffen hat, sondern wegen dessen, was er ist; dass der Völkermord in Darfur 400.000 Opfer gefordert hat?... Im wahrsten Sinne des Wortes keine, aber diese Behauptungen reichen aus, um die Außenpolitik westlicher Länder zu begründen. Der Autor, ein ehemaliger Agent des Schweizer strategischen Nachrichtendienstes, untersucht die wichtigsten aktuellen Konflikte, die westliche Länder in den letzten dreißig Jahren mit Fake News bewältigt haben.

ISBN 978-2-315-01071-4 14.03.2023 24,60 € Portofrei per E-Mail bestellen (Buch)
01.02.2024 , Englisch

Wie der Westen die Ukraine zur Niederlage führte

Warum verliert die Ukraine den Krieg gegen Russland? Wie denken und agieren beide Seiten? Welche Fehler gab es auf beiden Seiten? Wie hat der Westen zur ukrainischen Niederlage beigetragen? Um diese und viele andere Fragen zu beantworten, greift Jacques Baud auf offizielle Informationen sowie amerikanische, westliche und russische Dokumente zurück. 

ISBN 978-2-315-01306-7 01.02.2024 26,20 € Portofrei per E-Mail bestellen (Buch)
3. Auflage 13.10.2025 , Deutsch

Das Buch der Stunde: Daniel Marwecki beschreibt die Welt, wie sie sich gerade vor unseren Augen verändert - und spendet mit seiner klugen und menschenfreundlichen Analyse Trost durch Verstehen

In den Trümmern der Kriege in Gaza und der Ukraine zeichnen sich die Konturen einer neuen Welt ab. Donald Trump ist der westliche Abstiegsmanager, der die USA von einem Imperium zurück in einen Nationalstaat verwandelt - zum Leidwesen eines traurigen Europas, das ahnungslos in die neue, multipolare Welt hineinstolpert. Im Schatten all dessen entfaltet die Dekolonisation - verspätet - ihre Wirkung.

ISBN 978-3-96289-239-5 3. Auflage 13.10.2025 24,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)
01.2026 , Deutsch

Der Staat versagt – diese Feststellung kann angesichts der Entwicklung, die seit Jahren zu beobachten ist, schon als Binsenweisheit gelten.

Diese Aussage widmet sich im Schwerpunkt den Erscheinungsformen, aber auch den Ursachen dieses Versagens. Doch da wäre eigentlich zuerst die Frage zu klären, was das ist: der Staat. Ist er eine moderne Form der Machtausübung der herrschenden und besitzenden Klasse? Ist es ein notwendiger Entwicklungs­schritt der hochkomplexen, arbeitsteiligen Gesellschaft, um diese zu organisieren und am Laufen zu halten? Und wessen Interessen dient der Staat oder hat er zu dienen? Die Antwort hängt von der Sicht auf seine Funktion ab. 

01.2026 8,80 € Kein Versand im Laden erhältlich (Zeitschrift)

Der amerikanische Ökonom Jeffrey Sachs zeigt Friedrich Merz Wege auf, wie Diplomatie den Krieg in der Ukraine beenden könnte. Der Brief im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Merz,

Sie haben wiederholt von Deutschlands Verantwortung für die europäische Sicherheit gesprochen. Diese Verantwortung lässt sich nicht durch Parolen, selektive Erinnerung oder die Normalisierung von Kriegsrhetorik ersetzen. Sicherheitsgarantien sind keine Einbahnstraßen. Sie wirken in beide Richtungen. Dies ist weder ein russisches noch ein amerikanisches Argument; es ist ein Grundprinzip der europäischen Sicherheit, das explizit in der Schlussakte von Helsinki, dem OSZE-Rahmen und jahrzehntelanger Nachkriegsdiplomatie verankert ist.