Warum und wie dem Westen die Zukunft entgleitet. Entscheidet sich die Zukunft der Welt in Eurasien? Ja, meinte Zbigniew Brzezinski, Präsidentenberater von Johnson bis Obama. Ja und nein, sagen die beiden Autoren, denn die Möglichkeit zur konstruktiven Zusammenarbeit des Westens mit dem Osten besteht durchaus. Wenn sich der Westen korrigierte und statt der Konfrontation die Kooperation suchte, würde er über seine und unser aller Zukunft mitentscheiden können. Doch warum tut er das Vernünftige nicht?
Uwe Leuschner ist ein deutscher Sinologe, Publizist und Chinaexperte, der sich seit mehreren Jahrzehnten mit der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung der Volksrepublik China beschäftigt. Er studierte Sinologie und lebte zeitweise in China, wo er sich intensiv mit Sprache, Kultur und politischen Strukturen auseinandersetzte. Leuschner arbeitete unter anderem als Journalist und veröffentlichte Beiträge in deutschsprachigen Medien sowie auf eigenen Publikationsplattformen, in denen er Entwicklungen der chinesischen Innenpolitik, die Rolle der Kommunistischen Partei sowie wirtschaftliche Reformprozesse analysiert. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der historischen Einordnung der chinesischen Politik seit der Mao-Zeit sowie auf den langfristigen strategischen Zielen der chinesischen Führung. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit den Beziehungen zwischen China und westlichen Staaten und kommentiert regelmäßig geopolitische Spannungen sowie wirtschaftspolitische Entwicklungen.