Von Fitnessstudios über Schlaf-Apps bis hin zu Heilsteinen – das Streben nach Selbstoptimierung hat einen festen Platz in der Alltagskultur der Gegenwart. Was unter dem ubiquitären Begriff zu verstehen ist, wird allerdings kontrovers diskutiert. Selbstoptimierung provoziert: Kritiker*innen lehnen sie als Teil eines neoliberalen Zwangs ab, Befürworter*innen deuten sie als Ausdruck von Autonomie.
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Der vorliegende Band zur Schalom-Bibliothek ist dem Revolutionär Kurt Eisner (1867-1919) gewidmet, der Anfang 1918 die Münchener Munitionsarbeiter erfolgreich zum Streik ermutigt und nach monatelanger Haftzeit als politischer Gefangener unverdrossen danach trachtet, das System der deutschen Kriegerkaste zu überwinden. Im Zuge eines ganz und gar unglaublichen, weithin gewaltfreien Umsturzgeschehens wird dieser scharfe Kritiker des militärgläubigen Establishments der SPD erster Ministerpräsident des "Freistaates Bayern".
In vier Abteilungen versammelt das Lesebuch Texte von Kurt Eisner und mehreren Zeitgenossen.
Gestaltungsmöglichkeiten für die ostdeutsche Transformation: Potentiale und Grenzen von Gewerkschaftsarbeit nach 1989/90.
Die demokratische Revolution in der DDR und die anschließende politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Transformation stellten die Menschen in Ostdeutschland vor zahlreiche Herausforderungen, die bis heute nachwirken. Die Beiträger_innen nehmen die Bereiche Landwirtschaft, Bahn und Metallindustrie in den Blick und fragen nach der Rolle der Gewerkschaften bei der Bewältigung dieser Transformationsprozesse.
Zusammenfassung
Dieses Dokument synthetisiert die zentralen Thesen aus Wolfgang R. Heuers Analyse der argentinischen Geschichte, die eine tief verwurzelte Kontinuität struktureller Gewalt und politischer Instabilität aufzeigt. Die Kernthese besagt, dass die gegenwärtigen Krisen Argentiniens – von ökonomischer Dauerkrise und systemischer Korruption bis hin zu gesellschaftlicher Zerrissenheit – nicht isoliert betrachtet werden können, sondern das Ergebnis einer langen historischen Entwicklung sind. Diese „Genealogie der Gewalt“ reicht von den anarchischen Bürgerkriegen des 19. Jahrhunderts, geprägt durch die Herrschaft der Caudillos und eine Kultur der Grausamkeit, über die genozidale Expansion in Patagonien bis hin zu den Militärdiktaturen und dem Staatsterrorismus des 20. Jahrhunderts.
Der Terror der letzten Militärdiktatur Argentiniens von 1976 bis 1983 mit etwa 30.000 Opfern steht in einer Reihe von Gewaltverhältnissen, die seit der Unabhängigkeit von Spanien alle bekannten Formen durchliefen: Bürgerkriege, Diktaturen und Genozide an der Urbevölkerung. Diese Kultur der Grausamkeit begleitet und verstärkt die soziale Ungleichheit sowie die Schwäche und Bestechlichkeit staatlicher Institutionen.
Wolfgang R. Heuer erzählt anhand kurzer Episoden die Geschichte der politischen Gewalt in Argentinien.
Ein interdisziplinärer Überblick zu grundlegenden Perspektiven, Theorien und Forschungsansätzen für eine aktuelle Rassismusforschung.
Rassismus ist Realität - auch in der pluralen Gesellschaft Deutschlands. Doch was braucht es, um Rassismus zu erfassen, zu erforschen und politische sowie zivilgesellschaftliche Antworten auf ihn zu finden? Die Beiträger_innen liefern einen interdisziplinären Überblick zu grundlegenden Perspektiven, Theorien und Forschungsansätzen für eine zeitgemäße Rassismusforschung.
Ein interdisziplinärer Überblick über zentrale Fragen der deutschen Rassismusforschung im Kontext verschiedener Communitys und antirassistischer Bewegungen.
Rassismus ist Alltag in Deutschland und betrifft viele Communitys. Doch wie unterscheiden sich die verschiedenen Rassismen voneinander? Welche Bedeutung haben antirassistische Bewegungen? Und warum ist die Perspektive der Betroffenen wichtig? Die Beiträger_innen liefern einen interdisziplinären Überblick über unterschiedliche Rassismus- und Diskriminierungsformen sowie die politischen Gegenbewegungen.
Rassismus in gesellschaftlichen Institutionen und Strukturen - ein interdisziplinärer Überblick über die Ausprägungen, Formen und Folgen in Deutschland.
Rassismus ist nicht nur eine individuelle Herausforderung für einzelne Menschen, sondern wirkt auch tief in gesellschaftliche Institutionen und Strukturen hinein. Doch wie erscheint Rassismus in konkreten Kontexten? Die Beiträger_innen liefern einen interdisziplinären Überblick zu Bereichen wie Bildung, Soziale Arbeit, Kultur, Wirtschaft und Justiz.
Whether it’s ARPA’s Project Agile Cold War-era counterinsurgency technology used to track the Vietnamese or Palantir’s War on Terror-era predictive policing technology used to track Black-Americans, the overall goal is the same—to keep the undesirables in their place. Palantir and other private data-mining corporations do not only reap enormous profits from military contracts, often yielding subpar results, but more importantly facilitate the military industrial complex’s vast surveillance empire and domestic and international counterinsurgency operations whose ultimate goal is the maintenance of a status quo that benefits a small number of wealthy capitalists and keeps the vast majority in crippling poverty.
Liebe Leserinnen und Leser,
Deutschland, 2025. Ein Land macht sich kriegstüchtig. Die Geschichte vergessend sieht Deutschland den Feind wieder mal im Osten. „Werner, die Russen kommen!“ Der Irrsinn nimmt Formen an, die man sich nach Ende des Kalten Krieges nicht vorstellen hätte können bzw. nicht wollte. War da nicht die Rede von einer Friedensdividende?