Mit Hannah Arendt Freiheit neu denken
Gefahren der Selbstzerstörung von Demokratien
Auf dem Weg zu einem neuen Freiheitsverständnis: die Aktualität von Hannah Arendts politischer Philosophie im Kontext aktueller Krisen.
Hannah Arendt gilt als eine der einflussreichsten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts - doch die Frage nach der Modernität ihrer Ansätze ist umstritten. Bruno Heidlberger interpretiert das Werk Arendts mit Blick auf die Fragilität spätmoderner Massen- und Konsumgesellschaften und macht dadurch ihre ungebrochene Aktualität sichtbar.
Im Kontext aktueller Krisen, wie der Klimakrise und der globalen Auseinandersetzung zwischen Autoritarismus und liberaler Demokratie erscheint Arendts Politikbegriff in neuem Licht. Auch ihre Gedanken zur Freiheit weisen über das heutige Verständnis von Liberalismus hinaus: Individuelle Freiheit und Gemeinsinn bedingen einander. Mit Arendt lässt sich Freiheit neu denken.
Rezension
Bruno Heidlberger legt mit seinem Buch zum Freiheitsbegriff bei Hannah Arendt eine Reflexion über die gegenwärtigen Herausforderungen für die liberaldemokratische Welt vor, die die globalen Gefahren vor allem ausgehend von Russlands Angriff auf die Ukraineund der Klimakrise in den Blick nimmt. Sein Ziel ist es, Anknüpfungspunkte an Arendts Denken herauszuarbeiten, die helfen sollen, aktuelle politische Phänomene und die Notwendigkeit ihrer Beurteilung kenntlich zu machen. Von Martin Baesler HannahArendt.net 21.02.2024
Weitere Pressestimme
»Ein fundiertes und aufschlussreiches Buch über die aktuelle Situation zwischen Russland und der Ukraine (wie auch die Vorgeschichte des Krieges) sowie die Anwendbarkeit von Hannah Arendts Gedanken zu einer funktionierenden Politik verstanden als gemeinsames Handeln zwischen Verschiedenen und doch Gleichen als Kollektiv zur Schaffung einer gemeinsamen Welt.« Sandra von Siebenthal, www.denkzeiten.com, 14.06.2023 14.06.2023