Jugoslawien. Das Land, das es nicht mehr gibt widmet sich den architektonischen und künstlerischen Errungenschaften des ehemaligen Jugoslawiens, eingebettet in den jeweiligen politischen Zeitgeist. Diese Werke zeugen bis heute von einer Epoche, in der das sozialistische Jugoslawien der Nachkriegszeit mit seinem alternativen Gesellschaftsmodell politische Bedeutung erlangte und internationale Anerkennung fand. Berücksichtigt werden dabei auch die Jahre des ersten Jugoslawiens von 1918 bis 1941.
Architektur (Thema)
Der bebilderte Band führt durch den Exilwohnsitz der Familie Mann in Los Angeles. Essays reflektieren Vergangenheit und Gegenwart des bedeutenden politischen Denkorts am Pazifik.
Der Band lädt Leserinnen und Leser ein auf einen Rundgang durch den Exilwohnsitz der Familie Mann in Los Angeles, heute ein transatlantischer Debattenort der Bundesrepublik Deutschland. Beiträge namhafter Autorinnen und Autoren aus Literatur-, Geisteswissenschaften und Publizistik berichten vom politischen Leben der Manns in den USA und reflektieren drängende Fragen unserer Zeit.
Als eine der ältesten Nutzpflanzen der Menschheit birgt Hanf als nachwachsender Rohstoff vielfältige Möglichkeiten, um die Wirtschaft umzugestalten. Insbesondere die Land- und Bauwirtschaft birgt enormes Potential, um nationalen und internationalen Klimazielen gerecht zu werden - Hanf kann dabei die Brücke sein.
Heutzutage ist Bauen vor allem hoher Energieaufwand, großer Materialienverbrauch, kurze Haltbarkeit, viel synthetischer Abfall und geringer baubiologischer Wert. "Bauen mit Hanf" beschreibt praxisnah und allgemeinverständlich die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten dieses natürlichen und nachwachsenden Rohstoffs, der als Dämmmaterial oder als massiver Baustoff in fast allen Bereichen des Hausbaus eingesetzt werden kann.
Neben den kämpferischen Funktionalisten des Bauhauses gab es im vielstimmigen Konzert des Neuen Bauens Hans Poelzig und seine Schüler.
Die Erfahrung des Ersten Weltkriegs als Kinder hatte sie großen Stimmungen und hehren Zielen gegenüber skeptisch werden lassen. Hans Poelzig wurde ihnen zum erhofften Mentor. Sie waren keine Verfechter kompromissloser Prinzipien wie die Bauhäusler, vielmehr richteten sie den Blick auf die alltäglichen Bedürfnisse der Menschen.
Beton verkörpert die kapitalistische Logik und stellt die konkrete Seite der Warenabstraktion dar. Wie diese löscht er alle Unterschiede aus. Als in astronomischen Mengen hergestelltes Industrieprodukt hat Beton die ganze Welt erobert, trotz seiner verheerenden Folgen für Umwelt und Gesundheit. Er hat die traditionellen Bauweisen verdrängt und alle Orte einander gleichgemacht. Monotonie des Materials, Monotonie der damit seriell, nach wenigen Modellen erstellten Bauten und geplante Obsoleszenz unterscheiden ihn von allen anderen Baumaterialien. Beton verwandelt Gebäude in Waren und trägt so zu einer Welt bei, in der wir nicht mehr zu Hause sind.
DDR-Museumsgeschichte aus interdisziplinärer Perspektive
Über dreißig Jahre nach dem Mauerfall fragt der Sammelband, der die Ergebnisse einer 2019 von der Richard-Schöne-Gesellschaft für Museumsgeschichte in der Kunsthalle Rostock veranstalteten interdisziplinären Tagung präsentiert, erstmals grundlegender nach der Rolle der Institution Museum in der DDR. Fünf Kapitel schlagen thematische Schneisen in das komplexe Feld einer ostdeutschen Museumshistoriografie zwischen 1949 und 1989:
Ein Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbe der Welt im Jahr 1972 legte den Grundstein für eine einzigartige und international agierende Maßnahme, die den Erhalt unserer Güter von universellem Wert sichert. Seitdem werden jedes Jahr eine Reihe herausragender Kulturschätze und Naturphänomene in die Liste des Welterbes der UNESCO aufgenommen.
Der KUNTH-Bildband "Das Erbe der Welt 2024/25" führt nach Kontinenten gegliedert sämtliche Stätten mit fantastischen Fotos und informativen Texten auf. Zwischen den einzelnen Welterbestätten sind interessante Seiten zum Immateriellen Kulturerbe eingebunden, die einen Blick auf Traditionen und Brauchtum einzelner Länder und Völker werfen.
Eine Archäologie der Umbruchszeit
Der mit dem Ende der DDR und der deutschen Vereinigung verbundene gesellschaftliche Wandel im Osten hat viele Facetten und Gesichter. Er manifestiert sich im Umbau der politischen Verhältnisse, hat sich in Lebensgeschichten und Biografien eingeschrieben und wird als eine bis ins Heute nachwirkende Zäsur erzählt.
Kai-Uwe Merz schildert, ausgehend vom Epochenjahr 1968, die 1970er-Jahre anhand der bewegten Lebensgeschichten derjenigen, die damals Kulturgeschichte gemacht haben. [BRD und DDR]
Die heutigen Straßen Karl-Marx-Allee und Frankfurter Allee trugen zwischen 1949 und 1961 den Namen Stalinallee. Nach den massiven Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges sollte hier als Vorzeigeprojekt ein Boulevard mit modernen und komfortablen „Arbeiterpalästen“ entstehen.
Die Gebäude entlang dieser Straße sind heute noch unter dem Namen „Stalinbauten“ bekannt und faszinieren nach wie vor mit ihrer besonderen Ästhetik.