Kunstgeschichte

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Die Akademie der bildenden Künste Wien im Nationalsozialismus. Lehrende, Studierende und Verwaltungspersonal. Von Verena Pawlowsky

Die Akademie der bildenden Künste Wien war 1938 eine der kleinsten Hochschulen Österreichs. Ihre Studierenden waren älter und es studierten deutlich mehr Frauen als an anderen Universitäten. Der Anteil der Studierenden, die nach den Nürnberger Gesetzen als Juden galten, war hingegen geringer. Erstmals liegt mit dieser Studie eine Gesamterhebung der Studierenden des Studienjahres 1937/1938 sowie der Beschäftigten an der Akademie während der NS-Zeit vor. Sie zeigt, wer nach dem "Anschluss" bleiben durfte und wer gehen musste, erläutert die Maßnahmen des Jahres 1938 sowie der Entnazifizierung nach dem Krieg und spannt einen Bogen vom dienstenthobenen Professor über die in die Emigration gezwungene Studentin bis zu dem von KZ-Haft bedrohten ukrainischen Heizer.

ISBN 978-3-205-20291-2     23,00 €  Portofrei     Bestellen  
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Das Jahrhundert der Gisèle. Mythos und Wirklichkeit einer Künstlerin. Von Annet Mooij

Das bewegte Leben einer Künstlerpersönlichkeit, in der sich die wechselvolle europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts spiegelt wie in kaum einer Zweiten. Gisèle van Waterschoot van der Gracht (1912-2013), Tochter einer österreichischen Baronesse und eines Amsterdamer Patriziers, verbrachte ihre Schulzeit in katholischen Internaten in den USA und ihre Ferien auf einem Schloss in Österreich. Diese Jugend bildete nicht nur das Sprungbrett für eine vielseitige künstlerische Laufbahn, sondern auch für ein Leben voller ungewöhnlicher Freundschaften, etwa zu Max Beckmann oder Aldous Huxley.

ISBN 978-3-8353-3957-6     34,00 €  Portofrei     Bestellen

Ein neuer Blick auf Oskar Maria Graf. Illustration, Fotografie, Malerei. Hrsg. Waldemar Fromm

Bis heute ist der enge Zusammenhang zwischen Oskar Maria Graf und der Kunstszene seiner Zeit wenig bekannt. Graf wusste von der Wirkung visueller Repräsentationen: Er ließ seine Werke schon früh von befreundeten KünstlerInnen illustrieren. Auch kannte er die Wirkung von Bildern bei der Entstehung eines Autorbildes. Die Ausstellung geht den bildlichen Inszenierungen in Leben und Werk Grafs nach und zeigt eine Bandbreite an Text-Bild-Relationen: Buchillustrationen und Umschlaggestaltungen sowie Exponate zum Verhältnis von Literatur und Fotografie - Darstellungen und (Selbst-)Inszenierungen Grafs als Autor in Porträts und in Ölgemälden, vom Autor vorgegebene Text-Bild-Beziehungen.

ISBN 978-3-96233-224-2     16,90 €  Portofrei     Bestellen

»Der Arbeit die Schönheit geben.« Tiepolo und seine Werkstatt in Würzburg. Hrsg. Damian Dombrowski

Zwischen 1750 und 1753 schuf Giambattista Tiepolo (1696-1770) seine weltberühmten Fresken in der Würzburger Residenz. Anlässlich seines 250. Todesjahrs präsentiert das in der Residenz gelegene Martin von Wagner Museum Zeichnungen, Radierungen und Gemälde Tiepolos, dazu zahlreiche Blätter aus seinem unmittelbaren Würzburger Wirkungskreis: Merkskizzen seines Sohnes Giandomenico ebenso wie Pauskopien seines wichtigsten Mitarbeiters Georg Anton Urlaub.

ISBN 978-3-422-98598-8     39,90 €  Portofrei     Bestellen

Pablo Picasso. Kriegsjahre 1939 bis 1945. Katalog zur Ausstellung in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, K20 Düsseldorf. Hrsg. Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen

Wie verlebte eines der größten Künstlergenies des 20. Jahrhunderts die prägend grausamen Jahre während des Zweiten Weltkriegs? Dieser bisher wenig beachteten Frage spürt der aufwendig recherchierte Band nach und erzählt mit Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen und Zeitdokumenten der Jahre 1939 bis 1945 von dem Menschen Pablo Picasso und den Widersprüchen des Alltags in Kriegszeiten. Picasso verbrachte die Kriegsjahre in seinem Pariser Atelier, hier reagierte er in seinen Werken auf die Bedrohungen, den allgewärtigen Tod und die Zerstörung.

ISBN 978-3-86832-562-1     39,80 €  Portofrei     Bestellen

Das Leben der Surrealisten. Mit zahlreichen Abbildungen. Von Desmond Morris

Der Surrealismus begann als gemeinsame Rebellion gegen all jene Mächte, die die Welt in den Krieg geführt hatten. Ein Aufstand auch gegen verlogene Religion, Demagogie, Prüderie und usurpierte Autoritäten.

Wie lebten sie wirklich, diese inzwischen so berühmten Künstlerinnen und Künstler? Desmond Morris, selbst surrealistischer Künstler, kann davon berichten wie kein Zweiter. Er gehörte in ihren Kreis und kannte sie alle. Ihre Vorlieben und Macken. Ihre Arbeitsweisen und ihre Geheimnisse. Ihre Freundschaften, Feindschaften, Liebschaften, Frivolitäten und dramatischen Zerwürfnisse. Er porträtiert einsame Wölfe, rebellische Vorkämpferinnen, brillante Exzentriker.

ISBN 978-3-293-00556-3     26,00 €  Portofrei     Bestellen

Leonardo da Vinci. Die Biographie. Von Walter Isaacson

Unehelich, Vegetarier, homosexuell, Linkshänder, leicht ablenkbar und durchaus ketzerisch - Leonardo da Vinci verlangte der Gesellschaft des 15. und 16 Jahrhunderts so manches ab. Und er gab viel zurück. Er schälte das Fleisch von Schädeln, um die Gesichtsphysiognomie zu erkunden, zeichnete die Muskulatur der Lippen nach - und malte erst dann das einzigartige Lächeln der Mona Lisa! Er studierte, wie Lichtstrahlen auf die Hornhaut treffen - und schaffte dadurch die wechselnden Perspektiven in seinem Gemälde "Das Abendmahl". Leonardos lebenslanger Enthusiasmus, Grenzen zu überschreiten, faszinierte bereits die einflussreichen Familien in Florenz und Mailand und gilt bis heute als wegweisendes Rezept für Kreativität und Innovationen. Walter Isaacson erzählt Leonardos Leben in völlig neuer Manier, indem er dessen künstlerisches und wissenschaftliches Wirken zueinander in Bezug setzt.

ISBN 978-3-548-06106-1     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Leonardo da Vinci. Von Volker Reinhardt

Leonardo da Vinci - Maler der Mona Lisa, visionärer Konstrukteur von Flugapparaten und Zeichner des ideal proportionierten Menschen - ist als prototypisches Universalgenie der Renaissance weltberühmt. Volker Reinhardt entdeckt demgegenüber einen Künstler, der vor allem gegen seine Zeit lebte: gegen die wortverliebten Humanisten, gegen das naturfeindliche Christentum, gegen den Glauben der Alchemisten an verborgene Kräfte der Natur. Für Leonardo galt nur, was das Auge sieht, und seine Mission war es, sehend, zeichnend und malend zum Auge der Welt zu werden.

ISBN 978-3-406-72473-2     28,00 €  Portofrei     Bestellen

Selbstzerstörung. Bekenntnisse eines Kunsthändlers. Von Helge Achenbach

Kunstliebhaber und Romantiker, Narzisst und Machtmensch - der Kunstberater Helge Achenbach förderte die Karrieren von Größen wie Jeff Koons und Gerhard Richter und stattete das Quartier der deutschen Fußballnationalmannschaft bei der WM in Brasilien mit Kunst aus. Eine berühmt-berüchtigte Figur im schillernden Kunstbetrieb, die sich im Streben nach Geld und Anerkennung verlor. Das bittere Ende: Achenbach betrog den Aldi-Erben und Milliardär Berthold Albrecht beim Vermitteln von Kunstwerken und Oldtimern mit verdeckten Preisaufschlägen und musste dafür vier Jahre in Haft.

ISBN 978-3-7423-1149-8     19,99 €  Portofrei     Bestellen

DDR-Architektur. Von Hans Engels und Frank Peter Jäger

Architektonische Zeitzeugen des Sozialismus

Unter oft schwierigen Bedingungen und mit großem Idealismus entstand in der ehemaligen DDR eine Vielzahl ästhetisch hochwertiger Bauten, deren architektonischer Wert - auch im Kontext des Mid-Century Revivals - inzwischen geschätzt wird. In den Jahren nach dem Mauerfall haben viele ostdeutsche Kommunen ihre Innenstädte allerdings generalüberholt und dabei auch zahlreiche architektonische "Altlasten" aus sozialistischer Zeit beseitigt.

ISBN 978-3-7913-8534-1     40,00 €  Portofrei     Bestellen

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