Neoliberalismus

Nichts für alle. Wie Politik und Wirtschaft uns den Sozialstaat kündigen. Von Patrick Schreiner

In diesem Buch begegnen Sie Menschen, die für den Sozialstaat arbeiten. Sie pflegen, erziehen, versorgen, beraten, unterstützen, retten, begleiten Geburten und später in schwierigen Lebenslagen. Diese Menschen berichten über ihren Arbeitsalltag, über schöne und furchtbare Erlebnisse. Sie zeigen auf, was besser werden muss. Patrick Schreiner lässt die zu Wort kommen, denen selten zugehört wird. Er zeigt, warum wir den Sozialstaat brauchen.

Unser Sozialstaat steht auf der Kippe. Es mangelt an Geld, Personal und Wertschätzung. Die Politik muss handeln. Denn nur Reiche brauchen keinen Sozialstaat.

ISBN 978-3-948608-47-7     19,00 €  Portofrei     Bestellen

Der erschöpfte Staat. Eine andere Geschichte des Neoliberalismus. Von Ariane Leendertz

In den 1960er Jahren traute sich der Staat etwas zu: Die Gesellschaft und ihre Institutionen sollten moderner und Krisen vorausschauend gemanagt werden. Die USA riefen den »Krieg gegen die Armut« aus und legten dazu ambitionierte Programme auf. Spätestens mit der Wahl Ronald Reagans zum Präsidenten war es damit vorbei; das staatliche »Biest« sollte »ausgehungert« werden.

Ein bislang nicht ausreichend gewürdigtes Motiv dieser Staatskritik ist Gegenstand von Ariane Leendertz' großer Studie: der Diskurs über Komplexität.

ISBN 978-3-86854-365-0     40,00 €  Portofrei     Bestellen

Selbst auf die Gefahr des Galgens. Alltägliche Widersprüche, Verrücktheiten und Verbrechen des Kapitals. Von Jürgen Leibiger

»Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn«, so der englische Gewerkschafter Thomas Joseph Dunning vor über 160 Jahren: »10 Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf die Gefahr des Galgens.« Jürgen Leibiger fragt nach der Aktualität dieses einst von Karl Marx aufgegriffenen Befundes. Die Essays seines Bandes, größtenteils Anfang der 2020er Jahre entstanden, eint die Kritik der politischen Ökonomie der Gegenwart.

ISBN 978-3-89438-825-6     17,90 €  Portofrei     Bestellen

Corona als gesellschaftliches Verhältnis. Brüche und Umwälzungen im kapitalistischen Herrschaftssystem. Von Linda Lilith Obermayr, Karl Reitter u. René Bohnstingl

Am 11. März 2020 rief die WHO die Pandemie aus und überzog damit weltweit alle Bereiche des gesellschaftlichen, ökonomischen, kulturellen und sozialen Lebens mit einer unüberschaubaren Flut an staatlichen Maßnahmen. Diese Eingriffe werden aus der Perspektive der Herrschaftskritik analysiert. Das heißt zum einen, dass die Pandemie weder als singuläres Ereignis noch als medizinische Krise, sondern vielmehr als soziales und gesellschaftliches Verhältnis reflektiert wird, in dem die Herrschaft und krisenhafte Dynamik der kapitalistischen Produktionsweise zum Ausdruck kommen. Das impliziert, dass der Pandemie eine spezifische Geschichtlichkeit und also gesellschaftliche Kontextualität eignet, die es zulässt, sie als Instrument der global vernetzten, aber durchaus nicht homogenen herrschenden Klassen zu betrachten.

ISBN 978-3-946946-36-6     26,00 €  Portofrei     Bestellen

Dekolonisiert Selfcare. Von Alyson Spurgas und Zoë Meleo-Erwin

Für Feministinnen des 20. Jahrhunderts war Selfcare ein Schlachtruf für körperliche Autonomie und politische Macht: »Meine Selbstfürsorge ist keine Selbstgefälligkeit, sondern Selbsterhaltung, und das ist ein Akt politischer Kriegsführung«, sagte Audre Lorde. Für heutige Lifestyle-Marken und Influencerinnen geht es hingegen darum, unter dem Selfcare-Label Yogakurse, Achtsamkeits-Apps, ausgefallene Ernährungs- und Körperprodukte und natürlich das dazugehörige Mindset zu einem hohen Preis zu verkaufen. Mittlerweile hat Selfcare als äußerst lukratives Geschäftsmodell nahezu jeden Bereich des Lebens infiltriert: Ernährung, Freizeit, Kultur. Sorge für dich selbst - weil du es dir wert bist (und gib dabei am besten möglichst viel Geld aus).

ISBN 978-3-96054-344-2     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Die Ordnung der Freiheit und ihre Feinde. Vom Aufstand der Verlassenen gegen die Herrschaft der Eliten. Von Thomas Mayer

Der Zusammenbruch der Sowjetunion wirkte einst wie ein großartiger Sieg der liberalen Ordnung über die sozialistische Unterdrückung. Davon kann heute keine Rede mehr sein. Von »links« wird sie für die Finanzkrise sowie eine ungerechte Verteilung von Einkommen und Vermögen kritisiert. Von »rechts« wird sie als Bedrohung für nationale Identität und Wohlstand durch fremde Mächte verschrien. Das führt zu bizarren Verbrüderungen der politischen Linken und Rechten gegen einen gemeinsamen Feind: die liberale Ordnung.

ISBN 978-3-95972-127-1     17,99 €  Portofrei     Bestellen

Der Imperialismus unserer Tage. Die globale Offensive gegen die Errungenschaften des 20. Jahrhunderts. Von Aijaz Ahmad

Beginnend mit dem 11. September 2001 veröffentlichte Aijaz Ahmad über die nächsten zwei Jahre hinweg eine Reihe umfangreicher Aufsätze. Sie handeln von dem imperialistischen Entwurf unserer Welt und den Besatzungskriegen der USA gegen Afghanistan sowie dem Irak.

Zwölf dieser Artikel sind in diesem Buch enthalten. Zusammen bieten sie eine Fülle an Fakten und Analysen, die Hintergründe der US-amerikanischen Politik, Vorbereitung und Durchführung der beiden Kriege und das Wiederaufflammen des Widerstands in Afghanistan und dem Irak abdecken.

ISBN 978-3-946946-38-0     25,00 €  Portofrei     Bestellen

Versagen. Scheitern im Neoliberalismus. Von Arjun Appadurai u. Neta Alexander

Technologie ist immer effektiv, der Zugang zu Informationen unbegrenzt, und Banken sind »too big to fail« - dieser Mythos des Kapitalismus ist so wirkmächtig wie falsch. Das Finanzsystem hat sich von seiner globalen, mit Steuern notdürftig gekitteten Krise nie erholt. Geld ist nichts mehr wert, unsere Abhängigkeit von Wall Street und Silicon Valley verstärkt sich, je schlechter das System funktioniert.

ISBN 978-3-8031-3730-2     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Eine Welt – keine Sklaverei. Moderne Sklaverei weltweit. Hrsg. Klaus Vellguth

Der Band fokussiert den Skandal der Modernen Sklaverei, die u. a. Phänomene der Zwangsarbeit, Schuldknechtschaft, Zwangsprostitution, Zwangsheirat und des Menschenhandels umfasst. Er widmet sich der Geschichte, den Formen und den Ursachen der Sklaverei in Afrika/Asien/Europa/Lateinamerika sowie dem Engagement der Kirche und entwickelt eine Zukunftsvision für ein kirchliches und gesellschaftliches Handeln.

ISBN 978-3-451-39320-4     28,00 €  Portofrei     Bestellen

Wirtschaftsmärchen. Hundertundeine Legende über Ökonomie, Arbeit und Soziales. Von Patrick Schreiner und Kai Eicker-Wolf

»Die Löhne sind zu hoch.« »Wachstum kommt allen zugute.« »Der Sozialstaat ist unbezahlbar.« »Private Unternehmen sind effizienter als der Staat.« »Hohe Steuern bremsen die Wirtschaft.« Derlei Behauptungen machen Stimmung - für mehr Markt und weniger Politik, für mehr soziale Ungleichheit und weniger Umverteilung, für mehr Vereinzelung und weniger soziale Sicherheit. Sie sind Ausdruck eines neoliberalen Zeitgeists, der auf »unternehmerische Freiheit«, Konkurrenz, Privateigentum und »Eigenverantwortung« setzt. In diesem Buch nehmen Patrick Schreiner und Kai Eicker-Wolf 101 solcher Wirtschaftsmärchen unter die Lupe ...

ISBN 978-3-89438-814-0     19,90 €  Portofrei     Bestellen

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