Mensch

Heimat Mensch. Eine populäre Ethnologie. Von Christoph Antweiler

Jede Kultur weist Besonderheiten auf, jeder Mensch ist einzigartig - und doch finden sich viele Muster im Denken und Handeln quer durch die Kulturen. Wer sich die schwer überschaubare Vielfalt genauer ansieht, stößt auf zahlreiche fundamentale Gemeinsamkeiten: Menschen haben die gleiche Auffassung von "Spiel" und verstehen unter "Liebe" meist Ähnliches, alle Kulturen kennen Initiationsrituale...

ISBN 978-3-86569-359-4     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Über die Dummheit. Vortrag auf Einladung des österreichischen Werkbunds gehalten in Wien am 11. und wiederholt am 17. März 1937. Von Robert Musil

"Wenn die Dummheit nicht dem Fortschritt, dem Talent, der Hoffnung oder der Verbesserung zum Verwechseln ähnlich sähe, würde niemand dumm sein wollen. Das habe ich 1931 gesagt; und niemand wird zu bezweifeln wagen, daß die Welt auch seither noch Fortschritte und Verbesserungen gesehen hat!" Robert Musil hält seinen legendären Vortrag »Über die Dummheit« erstmals am 11. März 1937 in Wien - auf den Tag genau ein Jahr vor dem »Anschluss« Österreichs an Nazi-Deutschland.

ISBN 978-3-89581-030-5     10,00 €  Portofrei     Bestellen

Essbar sein. Versuch einer biologischen Mystik. Von Andreas Weber

Der Kern unserer Erdkrise liegt in der verheerenden Annahme, dass der Mensch das Maß aller Dinge sei – und der Rest unbelebtes Objekt. Diese Sichtweise wird von aktuellen Denkströmungen herausgefordert. Der Biologe und Philosoph Andreas Weber geht noch einen Schritt weiter und meint: Die Welt zu denken genügt nicht. Vielmehr müssen wir uns als ihr Sein erfahren – als fühlende, handelnde Materie, wie sie auch Flüsse und Wolken, Bäume und Vögel, Pilze und Humus sind. Ausgehend vom ökologischen Imperativ »essbar sein« entwickelt der Autor eine biologische Mystik, in der Geist und Stoff keine Gegensätze bilden, sondern einander durchdringende Qualitäten einer Welt, deren innerstes Begehren es ist, Leben zu schenken.

ISBN 978-3-947296-09-5     26,80 €  Portofrei     Bestellen

Die soziale Eroberung der Erde. Eine biologische Geschichte des Menschen. Von Edward O. Wilson

Egoismus oder Nächstenliebe, Eigennutz oder Kooperation - was liegt mehr in der Natur des Menschen? Als Einzelwesen sind wir egoistisch, als Gruppenwesen aber ziehen wir uneigennütziges Verhalten vor, sagt Edward O. Wilson, der berühmteste Biologe unserer Zeit, in seinem wegweisenden Buch. Zwischen den beiden Antriebskräften herrscht ein Dauerkonflikt, in der Gesellschaft wie in jedem Einzelnen von uns. Die Balance, die wir anstreben, ist stets zerbrechlich. Die soziale Eroberung der Erde ist die Summe lebenslanger innovativer Forschung, die Krönung des Lebenswerkes von Edward O. Wilson.

ISBN 978-3-406-64530-3     22,95 €  Portofrei     Bestellen

Moment der Entscheidung. Wie wir mit Lehren aus der Erdgeschichte die Klimakrise überleben können. Von Michael E. Mann

Rund 4,5 Milliarden Jahre hat die Erde bewiesen, dass sie bestens ohne Menschen zurechtkommt. Erst vor etwa 2 Millionen Jahren tauchten die ersten Urmenschen auf. Was hat unsere Existenz damals plötzlich möglich gemacht? Ironischerweise genau das, was uns jetzt bedroht: der Klimawandel.

ISBN 978-3-98726-069-8     34,00 €  Portofrei     Bestellen

Leben und Sterben in Amazonien. Bei den Jívaro-Indianern. Von Philippe Descola

Der Stamm der Jívaro-Indianer [1] lebt im Amazonasbecken an der Grenze zwischen Ecuador und Peru. Mit diesem unbekannten Volk macht uns Philippe Descola in seinem ersten großen Werk vertraut, das auf beeindruckende Weise verstehende Beobachtung und brillante Erzählkunst verbindet. Ermuntert und unterstützt von seinem Lehrer Claude Lévi-Strauss, hat Descola sich mit seiner Gefährtin Anne-Christine Taylor auf das Abenteuer einer Reise zu den verstreut im Urwald lebenden Indianern eingelassen.

ISBN 978-3-518-58572-6     32,90 €  Portofrei     Bestellen

Marx‘ Ökologie. Materialismus und Natur. Von John Bellamy Foster

John Bellamy Foster weist detailliert nach, dass der Stoffwechsel von Mensch und Natur und das Denken des Menschen als Teil der Natur ein zentraler Bestandteil der Marxschen Theoriebildung ist. Das Werk des US-Theoretikers John Bellamy Foster ist zu einem ideengeschichtlichen Standardwerk zum Thema kritisches ökologisches Denken, Marx und Ökologie avanciert. Es hat für zahlreiche interdisziplinäre Diskurse einen nachdrücklichen Eindruck hinterlassen ...

ISBN 978-3-96042-175-7     28,00 €  Portofrei     Bestellen

Jenseits von Natur und Kultur. Von Philippe Descola

Seit der Zeit der Renaissance ist unser Weltbild von einer zentralen Unterscheidung bestimmt: der zwischen Natur und Kultur. Dort die von Naturgesetzen regierte, unpersönliche Welt der Tiere und Dinge, hier die Menschenwelt mit ihrer individuellen und kulturellen Vielfalt. Diese fundamentale Trennung beherrscht unser ganzes Denken und Handeln. In seinem faszinierenden Buch zeigt der große französische Anthropologe und Schüler von Claude Lévi-Strauss, Philippe Descola, daß diese Kosmologie alles andere als selbstverständlich ist.

ISBN 978-3-518-29676-9     28,00 €  Portofrei     Bestellen

Wie Wälder denken. Anthropologie jenseits des Menschlichen. Von Eduardo Kohn

Können Wälder denken? Können Hunde träumen? In diesem modernen Klassiker der Anthropologie stellt Eduardo Kohn unsere zentralen Annahmen darüber infrage, was es bedeutet, ein Mensch zu sein - und sich damit von allen anderen Lebensformen zu unterscheiden. Auf der Grundlage von jahrelanger Feldforschung bei den Runa im oberen Amazonasgebiet Ecuadors beschreibt Kohn, wie die Amazonasbewohner mit den vielen Lebewesen interagieren, die eines der komplexesten Ökosysteme der Welt bewohnen.

ISBN 978-3-7518-0395-3     32,00 €  Portofrei     Bestellen

Der Mensch im Kosmos. Von Pierre Teilhard de Chardin

«Meines Erachtens gibt es für das denkende Wesen keinen entscheidenderen Augenblick als den, wo ihm gleichsam die Schuppen von den Augen fallen und es entdeckt, dass es nicht einsam in den Einöden des Weltalls verloren ist, sondern dass ein universeller Lebenswille in ihm zusammenströmt und sich in ihm vermenschlicht. Der Mensch ist nicht, wie er so lange geglaubt hat, fester Weltmittelpunkt, sondern Achse und Spitze der Entwicklung – und das ist viel schöner.» Pierre Teilhard de Chardin

ISBN 978-3-406-72793-1     16,95 €  Portofrei     Bestellen

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