Mensch

Mein fremder Wille. Wie wir uns freiwillig unterwerfen und die Tech-Elite kassiert. Von Gisela Schmalz

Die Strategien der Tech-Elite.

Ein paar gleichgesinnte, überreiche CEOs aus Silicon Valley und aus China spielen derzeit Gott. Sie arbeiten daran, alles zu automatisieren, was automatisiert werden kann. Und wir spielen alle mit, wickeln unser Berufs-, Sozial- und Liebesleben über ihre Algorithmen ab und werden dabei zu ihren Komplizen.
Was macht die Faszination der Datenjongleure aus? Warum lassen wir uns von tech-kontrollierenden Machtcliquen fremdbestimmen?

ISBN 978-3-593-51226-6     19,95 €  Portofrei     Bestellen

Die weinende Straße vor mir. Entlang der Balkanroute. Von Nick Thorpe

Der renommierte BBC-Korrespondent Nick Thorpe gibt den Menschen auf der Balkanroute endlich eine Stimme!

Bei seinen Recherchen in Südosteuropa während der "Flüchtlingskrise" sprach er mit Flüchtlingen und Helfern, Polizisten und Politikern, Einheimischen und Experten, Schleusern und Schleppern. Daraus ist ein gewaltiges europäisches Panorama entstanden voller Empathie.
Das Buch leistet einen wesentlichen Beitrag zur Versachlichung der gesellschaftlichen Debatte über Flucht und Migration, es bildet ein Gegengewicht zu Nationalismus und Populismus.

ISBN 978-3-946046-20-2     24,00 €  Portofrei     Bestellen

Der Anthropos im Anthropozän. Die Wiederkehr des Menschen im Moment seiner vermeintlich endgültigen Verabschiedung. Hrsg. Hannes Bajohr

Mit dem Begriff des Anthropozäns kehrt der in der Folge des Poststrukturalismus lange verrufene Begriff des Menschen wieder in die Geisteswissenschaften zurück. Der Band betrachtet den Beitrag der philosophischen Anthropologie zur Anthropozändebatte, diskutiert das Verhältnis der Kategorie "Mensch" zu jener des "Anthropos" und der "Spezies" und untersucht "negative Anthropologie" als mögliche Zwischenstellung zwischen Post- und Neohumanismus.

ISBN 978-3-11-066525-3     89,95 €  Portofrei     Bestellen

Politische Philosophie der Tierrechte. Von Bernd Ladwig

Alljährlich fügen wir Milliarden von Tieren schweres Leid zu und bringen sie ums Leben, nur um geringfügige Vorteile wie etwa den Geschmack ihres Fleisches zu genießen. Da diese Verletzung der Rechte von Tieren zu den gesellschaftlichen Grundordnungen gehört, die wir gemeinsam verantworten, ist sie ein Thema für die politische Philosophie. Bernd Ladwig gibt einen profunden Überblick über die heutige Debatte.

ISBN 978-3-518-29915-9     22,00 €  Portofrei     Bestellen

Fiktionen. Von Markus Gabriel

Im Zeitgeist herrscht eine Verwirrung ontologischen Ausmaßes: Wirklichkeit und Fiktion scheinen heute ununterscheidbar. Davon ist nicht nur die mediale Öffentlichkeit, sondern auch das Selbstverständnis der Geisteswissenschaften betroffen. Um dieser Sackgasse zu entrinnen, entwickelt Markus Gabriel in seinem neuen Buch eine realistische Philosophie der Fiktionalität, die zugleich die Fundamente einer Theorie der Objektivität der Geisteswissenschaften legt. Ein philosophisches Grundlagenwerk.

In seinem Zentrum steht die "Selbstbildfähigkeit" des Menschen, die fundamental sozial reproduziert wird, ohne deswegen sozial konstruiert zu sein.

ISBN 978-3-518-58748-5     32,00 €  Portofrei     Bestellen

Die Macht des Denkens. Gesammelte Essays. Von Giorgio Agamben

Neben seinen großen Büchern hat der international bekannte Philosoph Giorgio Agamben kleinere Texte und Essays verfasst, die ebenso nachhaltig die jeweiligen Diskussionen beflügelt haben. Die wichtigsten aus den letzten 20 Jahren hat er in einem Buch versammelt, das nun zum ersten Mail vollständig auf Deutsch vorliegt. Darin begegnen uns alle Motive seines Denkens in überraschender, neuer Form ...

ISBN 978-3-10-000534-2     24,99 €  Portofrei     Bestellen

Nacktheiten. Von Giorgio Agamben

Giorgio Agamben umkreist in kurzen, literarisch-philosophischen Denkbildern den Körper in seiner Entblößung, in seiner Nacktheit: von der Bulimie zu den glorreichen Körpern der Heiligen, die weder essen noch lieben, von den verborgenen theologischen Implikationen der Nacktheit zu den neuen Formen unpersönlicher Identität, welche die biometrischen Dispositive der Menschheit auferlegen. Zielpunkt aller Überlegungen ist die Untätigkeit, nicht als Muße oder Trägheit, sondern als Paradigma menschlicher Handlung und einer neuen Politik.

ISBN 978-3-10-000530-4     19,95 €  Portofrei     Bestellen

Das Sakrament der Sprache. Eine Archäologie des Eides. Von Giorgio Agamben

Dem Eid kommt als "Sakrament der Macht" in der Geschichte der abendländischen Politik und Religion eine grundlegende Rolle zu. Dennoch fehlt - ungeachtet zahlreicher linguistischer, anthropologischer und historischer Studien - ein all diese Aspekte umfassender Versuch, den systematisch-strategischen Ort zu bestimmen, den die Institution des Eides am Schnittpunkt von Recht, Religion und Politik einnimmt. Hier setzt Giorgio Agamben mit seiner "Archäologie des Eides" an - und trifft mitten ins Zentrum der Existenz des Menschen als sprechendes sowie als politisches Tier.

Homo sacer II.3

ISBN 978-3-518-12606-6     10,00 €  Portofrei     Bestellen

Die Sprache und der Tod. Ein Seminar über den Ort der Negativität. Von Giorgio Agamben

Obgleich die abendländische Philosophie seit jeher den Menschen als sowohl sprechendes wie sterbliches Wesen bestimmt, ist nach Heidegger "das Wesensverhältnis zwischen Tod und Sprache noch ungedacht". In diesem frühen philosophischen Werk dokumentiert Giorgio Agamben den Lektüreverlauf eines Seminars, das ebendieses "Wesensverhältnis " zu denken versuchte: acht Tage (und sieben Exkurse) intensiver Auseinandersetzung mit Hegel und Heidegger, Benveniste und Jakobson, Aimeric de Peguilhan und Leopardi, Leonardo und Aristoteles, die immer wieder auf jene andere Stimme stößt, in der die bedeutungslosen, tierischen Stimmen "aufgehoben" sind.

ISBN 978-3-518-12468-0     10,00 €  Portofrei     Bestellen

Homo sacer. Die souveräne Macht und das nackte Leben. Von Giorgio Agamben

Der homo sacer ist die Verkörperung einer archaischen römischen Rechtsfigur: Zwar durfte er straflos getötet, nicht aber geopfert werden, was auch seine Tötung sinnlos und ihn gleichsam unberührbar machte - woraus sich der Doppelsinn von sacer als 'verflucht' und 'geheiligt' ableitet. Giorgio Agamben stellt im Anschluß an Foucault und als philosophische Korrektur von dessen Konzept der Biopolitik die These auf, dass Biopolitik, indem sie den Menschen auf einen biologischen Nullwert zurückzuführen versucht, das nackte Leben zum eigentlichen Subjekt der Moderne macht. Ausgehend von Carl Schmitts Souveränitätskonzept, kommt Agamben zu einer Interpretation des Konzentrationslagers als "nomos der Moderne", wo Recht und Tat, Regel und Ausnahme, Leben und Tod ununterscheidbar werden.

ISBN 978-3-518-12068-2     14,00 €  Portofrei     Bestellen

Seiten