Dialektik

Spekulativer Marxismus. Studien zu Hans Heinz Holz. Mit einem Beitrag von Dietmar Dath zur dessen ästhetischer Theorie. Von Volker Schürmann

Hans Heinz Holz gehörte zu den entschiedensten Verfechtern der Position, dass der Marxismus eine Philosophie ist. Marx und Engels sind ohne Anknüpfung an Hegel nicht zu haben, gerade weil es darauf ankommt, die Welt nicht nur verschieden zu interpretieren. Um politisch eine Stückwerktechnologie zu unterlaufen, ist eine Idee von Welt im Ganzen nötig, also ein metaphysisches Modell. Der Marxismus tritt als kämpferische Gegenposition gegen jede alte Metaphysik das Erbe dieser Metaphysik an. Mit Engels sind politische Bewegungen Teil der Philosophiegeschichte.

ISBN 978-3-99136-004-9     22,00 €  Portofrei     Bestellen

Dialektik der Gegenwart. Grundprobleme ihrer Begründung. Von Jörg Zimmer

Dialektische Denkstrukturen hat es in der Geschichte der Metaphysik von Anfang an gegeben. Dennoch gibt es Dialektik als Methode, d. h. als Reflexion auf das Verhältnis endlicher Verstandesaussagen zu Strukturen der Vernunft erst seit 250 Jahren. Kant bestimmte sie als Logik des Scheins und damit als Metaphysik- und Ontologiekritik. Das ist sie im 19. und 20. Jh. auch überwiegend gewesen. Grundgedanke der vorliegenden Untersuchungen jedoch ist es, Dialektik als ein onto-logisches Modell aufzufassen, durch das die Relationalität in den Begriff des Seins aufgenommen und die Einheit dieser Beziehungen als Reflexionsverhältnis begriffen werden kann.

ISBN 978-3-8498-1901-9     38,00 €  Portofrei     Bestellen

Kategoriale Kritik. Zur Bedeutung von Kategorie und Begriff in der dialektischen Methode bei Marx. Von Franz Heilgendorff

Bis heute ist ungeklärt, was Kategorien im marxschen Sinne eigentlich sind und welche methodische Funktion sie besitzen, und das, obwohl Marx seine Methode selbst als eine »Kritik der ökonomischen Kategorien« bezeichnet hat. Franz Heilgendorff schließt diese Lücke. Vor dem Hintergrund einer Re-Interpretation des marxschen »Kapitals« zeigt er, dass bereits die Verwissenschaftlichung der Metaphysik bei Hegel eine Form der Kategorienkritik ist. Nicht nur die erkenntnistheoretischen Elemente einer Theorie, die für sich beansprucht, die Wirklichkeit zu revolutionieren, werden so freigelegt.

ISBN 978-3-320-02411-6     30,00 €  Portofrei     Bestellen

Integrale der Praxis - Aurora und die Eule der Minerva. Aufhebung und Verwirklichung der Philosophie Band 3. Von Hans Heinz Holz

Die Verwirklichung der Philosophie ist ein die Geschichte des Handelns immer während begleitender Prozess. Hans Heinz Holz untersucht dessen philosophische Konstanten.Nach dem von Marx aufgestellten Programm und der Verbindung von philosophischer Reflexion und politischer Strategie durch die Klassiker der III. Internationale werden nun, in der dritten Phase, die Funktionen der Philosophie für die Ausarbeitung einer praxisorientierten wissenschaftlichen Weltanschauung entwickelt werden müssen. Denn das 21. Jahrhundert steht vor der Aufgabe, den Reflexionsmodus zu bestimmen, in dem die Dialektik des Aufbaus einer neuen Gesellschaft ihrer selbst bewusst wird.

ISBN 978-3-359-02520-7     25,00 €  Portofrei     Bestellen

Die Algebra der Revolution – Von Hegel zu Marx. Aufhebung und Verwirklichung der Philosophie Band 1. Von Hans Heinz Holz

Die Welt im Umbruch Hans Heinz Holz beschreibt die Philosophie neu. Mit der elften Feuerbachthese von Marx, von der Welt-Interpretation zur Welt-Veränderung überzugehen, hat eine neue Qualität der Philosophie begonnen - was nicht zuletzt durch dieses ungeheure Werk zu beweisen wäre. Noch mitten im Prozess stehend, ist der Weg in "Aufhebung und Verwirklichung der Philosophie " als eine Topographie der Stationen angelegt, die jede für sich betrachtet werden kann, aber durch ein Geflecht von Verbindungslinien mit den anderen verwoben ist.

ISBN 978-3-359-02510-8     25,00 €  Portofrei     Bestellen

Sein und Bewußtsein. Ontologische Reflexionen. Von Thomas Metscher

Der Satz, dass das Sein das Bewusstsein bestimmt, gilt als Grundsatz allen materialistischen Denkens, das seiner Herkunft aus Marx, Engels und der Tradition des radikalen Materialismus die Treue hält. Und doch ist damit nicht mehr als das erste Wort gesagt. Denn nicht nur bestimmt für den Materialismus als dialektisches Denkens das materielle Sein das Bewusstsein, zugleich bestimmt für dieses Denken auch das Bewusstsein das Sein, und zwar in einem vielfachen Sinn: nicht nur im Sinne des Baumeisters, der als bewusst Tätiger in jedem Arbeitsprozess anwesend ist und diesen als menschlichen erst hervorbringt, sondern bereits im Sinne täglich erfahrener Lebenswelt, aus der allein besondere Gegenstände und Gegenstandsbereiche ausgesondert werden. können.

ISBN 978-3-946946-32-8     25,00 €  Portofrei     Bestellen

Die Geburt der Theorie aus der Hegel’schen Dialektik. Von Andrew Cole

Das, was wir heute philosophische Theorie nennen - im Unterschied etwa zur systematischen Philosophie oder zum postmodernen Denken -, hat einen Ursprung. Dieser geht weit zurück, aber erst Hegel formt das »theorein« zu einer neuen Denkweise, und zwar mit einem originellen Rückgriff. Während seine Zeitgenossen die mittelalterliche und vor-moderne Dialektik als überwundene Dogmatik ansahen, erkannte Hegel in dieser erstarrten Dialektik - dem Frage-Antwort-Schema der scholastischen Methode - das Denken als sprachliches Denken. Darüber hinaus fasziniert von dem Verhältnis von Identität und Differenz, entwickelte er jenes methodische »Denken in Bewegung«, das er Dialektik nannte.

ISBN 978-3-98514-031-2     42,00 €  Portofrei     Bestellen

Begreifen, um zu verändern. Zu Philosophie, Sozialwissenschaften, Sozialer Arbeit und Musik. Von Richard Sorg

Neben philosophisch-theoretischen Abhandlungen enthalt das Buch Analysen zu Soziologie und Politik, zu Sozialer Arbeit und zur Musik. Das breite Themenspektrum reicht von Studien zu einer marxistischen Ideologietheorie, zur Dialektik, zu frühen Bündnissen zwischen Konservativen und grün-alternativen Bewegungen bei der Selbsthilfedebatte der 1980er Jahre; vorgestellt wird ein empirisches Forschungsprojekt über verarmte Großstadtjugendliche, ein Theoriekonzept für eine »fortschrittliche« Soziale Arbeit oder auch die NS-Aufarbeitung in Deutschland im Vergleich zur Rassismus-Geschichte in den USA; den Abschluss bilden Fragen der Musik wie die nach dem Umgang mit einem bedeutenden und zugleich politisch umstrittenen Komponisten wie Richard Wagner.

ISBN 978-3-89438-772-3     30,00 €  Portofrei     Bestellen

Mythos und Logos. Antike Philosophie von Homer bis Sokrates (2., überarbeitete und ergänzte Auflage) Von Gerhard Stapelfeldt

Das Verhältnis von Mythos und Logos ist der Philosophie und ihrer Erbin, der Gesellschaftstheorie, fundamental: Es geht um die Möglichkeit des Ausgangs aus der bewusstlosen gesellschaftlichen Entwicklung, es geht um die Möglichkeit eines wahren und guten Lebens. So ist das Verhältnis von Mythos und Logos in der Epoche des Liberalismus, in der Epoche der bürgerlichen Revolutionen, von Vico bis Marx aufgenommen worden. In der Zeit des Nationalsozialismus hingegen haben Horkheimer und Adorno das Verhältnis von Mythos und Aufklärung untersucht, um die Frage zu beantworten, warum die Menschheit in der Barbarei versinkt. An der Odyssee Homers vor allem wurde der Umschlag der Aufklärung in einen rationalen Mythos vorgeführt. Der seit 1973/79 herrschende Neoliberalismus hingegen bestimmt sich durch die Abkehr von der Idee der aufklärenden Vernunft und die Apologie des Mythos. So wird das Ende jener Idee des wahren und guten Lebens proklamiert, die die Philosophie seit der Antike bestimmte und die von der Gesellschaftstheorie aufgenommen worden ist.

ISBN 978-3-339-12070-0     98,80 €  Portofrei     Bestellen

Theorie der Gesellschaft und empirische Sozialforschung. Zur Logik der Aufklärung des Unbewussten. Von Gerhard Stapelfeldt

Die Feststellung Adornos aus dem Jahre 1957, "daß das, worauf es eigentlich ankäme, die Verbindung empirischer Erhebungen mit theoretisch zentralen Fragestellungen, trotz vereinzelter Ansätze bis heute nicht gelungen" sei, ist heutzutage alles andere als überholt. Gerade wo an die Stelle eines bestimmten Begriffs von Gesellschaft die unbestimmte Metapher der "Globalisierung" getreten ist, setzt sich ein verdinglichtes, gesellschaftliche Verhältnisse individualisierendes und fetischisierendes Bewusstsein durch, das die Bewusstlosigkeit seiner Gesellschaftlichkeit ideologisch verdoppelt. Eine Theorie der Gesellschaft, die ihrem Begriff entspricht, ist nur als kritische Theorie möglich, was heißt, sie ist kritisch nur als immanent ansetzende, die gegebene Gesellschaft transzendierende Theorie, die die Differenz zwischen Sein und Schein, Selbstverständnis und Selbsttäuschung, Realität und Utopie freilegt: So ist sie Krisentheorie, Theorie des gesellschaftlichen Widerspruchs von existierender Unvernunft und utopischem Vernunftanspruch, von Irrationalität und Rationalität, von Verdinglichung und vernünftiger Transzendenz.

ISBN 978-3-924627-13-3     31,00 €  Portofrei     Bestellen

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