Kirche

Erinnerungen I. Von Hans Küng

Band 21 ist der erste von drei Erinnerungsbänden. Er umfasst die ersten vier Lebensjahrzehnte eines reichen Theologenlebens: von Küngs Schweizer Jugend und dem Entschluss, Priester zu werden, über die Ausbildung in Rom und den beginnenden Kampf um Freiheit, seine Zeit in Paris und Tübingen bis zum Zweiten Vatikanische Konzil.

ISBN 978-3-451-35221-8     90,00 €  Portofrei     Bestellen

Erinnerungen II. Von Hans Küng

Der Band schildert temperamentvoll, wie die Umbrüche in Kirche und Gesellschaft seit 1968 Küng veränderten und warum er jenen Lebensweg ging, der ihn zum Pionier der Ökumene, zum Partner im interreligiösen Dialog und zum Hoffnungsträger für eine erneuerte Kirche gemacht hat, die ihn zu disziplinieren suchte. Küng wird zu einem der meistgelesenen Theologen weltweit und zum "Gegenspieler" von Joseph Ratzinger, später Papst Benedikt XVI.

ISBN 978-3-451-35222-5     95,00 €  Portofrei     Bestellen

Erinnerungen III. Von Hans Küng

Lebenserinnerungen bis zum Jahr 2013.

Im dritten Teil der Erinnerungen (bis 2013) wendet sich Küng neuen Feldern zu – etwa der Ökumene der Weltreligionen oder dem »Weltethos«. Er lässt die Leser teilhaben an Kämpfen und Krisen und an seinen persönlichen Antworten auf die großen Fragen des Lebens: War es das wert? Wie will ich sterben? Was kommt dann?

ISBN 978-3-451-35223-2     90,00 €  Portofrei     Bestellen

Die Beichte. Eine dunkle Geschichte. Von John Cornwell

Als Papst Pius X. im Jahr 1905 das Mindestalter für die Beichte auf sieben Jahre herabsetzte, begann ein großes Menschenexperiment: Kinder wurden seitdem systematisch in Scham und Schrecken gehalten. Die Furcht vor Sünde, Fegefeuer und ewiger Verdammnis schuf bei Generationen von Gläubigen ein Lebensgefühl der Angst. Es war kein Zufall, dass manche dieser Sünden Formen von Ungehorsam gegenüber den kirchlichen Autoritäten umfassten.
Vor allem aber hat die Beichte das Verhältnis vieler Gläubiger und katholischer Amtsträger zur Sexualität nachhaltig geprägt.

ISBN 978-3-8270-1155-8     10,99 €  Portofrei     Bestellen

Antiklerikalismus in Europa. Öffentlichkeit und Säkularisierung in Frankreich, Spanien und Deutschland (1848–1914). Von Lisa Dittrich

Der Antiklerikalismus verfolgte im 19. Jahrhundert eine grundlegende Neuordnung des Verhältnisses von Staat, Gesellschaft, Kirchen und Religion. Lisa Dittrich erörtert erstmals anhand dreier Länder vergleichend die europäischen Dimensionen der Kirchenkritik und ihre nationalen Spielarten in Presse, Publizistik und persönlichen Netzwerken. Sie zeigt, dass die zentrale Forderung der Antiklerikalen nach Säkularisierung nicht in einem einfachen Gegensatz zu Religion und Kirchen aufging, und liefert damit eine neue Lesart der europäischen Kulturkämpfe des 19. Jahrhunderts.

Antiklerikalismus, Säkularisierung und Religion - Europäische Öffentlichkeit und nationale Pfade

ISBN 978-3-525-31023-6     90,00 €  Portofrei     Bestellen 
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Nur die Wahrheit rettet. Der Missbrauch in der katholischen Kirche und das System Ratzinger. Von Doris Reisinger und Christoph Röhl

Seit bekannt ist, dass katholische Priester jahrzehntelang ungestraft Kinder sexuell missbraucht haben, steckt die katholische Kirche in einer existenzbedrohenden Krise. Joseph Ratzinger hat mehr damit zu tun, als viele glauben. Ausgehend von exklusiven Interviews mit Weggefährten und Vertrauten Ratzingers sowie einem sorgfältigen Quellenstudium, zeigen die Autoren: Der frühere Papst hat die routinemäßig gepflegte Vertuschungspraxis der Kirche nicht nur stillschweigend geduldet, sondern sie als Teil einer konsequent durchdachten religiösen Ideologie selbst stetig praktiziert und gefördert.

ISBN 978-3-492-07069-0     22,00 €  Portofrei     Bestellen

Internationale Migrationspolitik. Von Uwe Hunger und Stefan Rother

Migration geht alle an: Migration ist ein globales Phänomen, Migrationspolitik wird aber oft nur im nationalen Kontext gedacht und gemacht.
Dr. Uwe Hunger und Dr. Stefan Rother beleuchten die aktuellen Migrationsbewegungen, erklären die Ursachen von Arbeitsmigration und Flucht und zeigen, wie auf nationalstaatlicher und supranationaler Ebene mit Migration umgegangen wird.

• Kompakte und zugleich umfassende Einführung für Studierende und alle, die sich für Migration und Migrationspolitik interessieren.

ISBN 978-3-8252-4656-3     24,90 €  Portofrei     Bestellen

Phrase unser. Die blutleere Sprache der Kirche. Von Philipp Gessler und Jan Feddersen

"Haltung zeigen", "abholen", "hinschauen": Die kirchliche Sprache verdient das Prädikat "scheinheilig". So sozialpädagogisch-psychologisch ihre Tonlage auch anmutet, in Wirklichkeit basiert sie auf Vermeidung und Vertuschung. "Kirchensprech" negiert tendenziell alles, was wehtut: Hierarchien und Konflikte werden so schlichtweg verdrängt. Der offizielle Duktus ist moralisierend, weder die Sprache der Arbeiterschaft noch die der intellektuellen Elite findet sich wieder. Schonungslos, aber in Sorge um das Verschwinden der Kirchen zeigen Feddersen und Gessler, wie ausgeblutet der Jargon der Kirche inzwischen ist.

ISBN 978-3-532-62844-7     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Philosophisches Taschenwörterbuch. Von Voltaire

Voltaire, der »geistreiche Spötter« - kaum ein Klischee über große Literaten ist so verbreitet. Doch das lässt den französischen Denker weit zu harmlos erscheinen. Geistreich und ironiebegabt war Voltaire gewiss, doch mild lächelnder Spott war seine Sache nicht. Er konnte scharf und ätzend sein, wo er sich engagierte. »Écrasez l'infâme« war sein Schlachtruf - »Zerschmettert alles Niederträchtige«.

Das »Dictionnaire philosophique portatif«, das 1764 erstmals erschien, ist alles andere als ein Nachschlagewerk. Es ist eine klare Abrechnung mit Dummheit, Fanatismus, Borniertheit und Intoleranz. In 73 Stichworten kann man lernen, was eine kritische, undogmatische Geisteshaltung ausmacht. Man kann von ihm lernen, was das Engagement eines Schriftstellers vermag. Und dass Engagement und literarische Qualität einander nicht ausschließen - eine kluge Kampfschrift, von der noch heute Impulse ausgehen können.

ISBN 978-3-15-011307-3     36,00 €  Portofrei     Bestellen

Was glaubten die Deutschen zwischen 1933 und 1945? Religion und Politik im Nationalsozialismus. Hrsg. Olaf Blaschke und Thomas Großbölting

Entfaltete sich der Nationalsozialismus trotz oder wegen der christlichen Grundeinstellungen der Mehrheit der Deutschen? Entgegen der herkömmlichen Auffassung, die von einem "Kirchenkampf" zwischen NS-Bewegung und den beiden potenziell widerständigen Kirchen ausgeht, zeigt dieser Band, dass die Beziehungen zwischen Nationalsozialismus und Christentum komplex waren. Religion ist in den 1930er und 1940er Jahren nicht von vornherein nur als Faktor von Tradition, Resilienz und Resistenz, sondern auch als "mitlaufende Gegebenheit", möglicherweise sogar als stabilisierender Teilfaktor des Regimes zu begreifen.

ISBN 978-3-593-51077-4     39,95 €  Portofrei     Bestellen

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