I:DES

Johann Knief - ein unvollendetes Leben. Von Gerhard Engel

Die Zustimmung der Reichstagsfraktion der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) zu den Kriegskrediten am 4. August 1914 markierte den Ausgangspunkt für den Zerfall der Partei in drei Teile: in die Kriegsbefürworter, denen es gelang, die Mehrheit der Mitglieder hinter sich zu bringen; in die Kriegszielkritiker, die sich zu Ostern 1917 als Unabhängige Sozialdemokratische Partei (USPD) zu einer eigenen politischen Gruppierung zusammenfanden - und in die radikale Linke, die den Krieg prinzipiell ablehnte und in der Novemberrevolution 1918 die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) bildete.

ISBN 978-3-320-02249-5     29,90 €  Portofrei     Bestellen

Der vergessene Widerstand der Arbeiter, Gewerkschafter, Kommunisten, Sozialdemokraten, Trotzkisten, Anarchisten und Zwangsarbeiter. Von Hans Coppi und Stefan Heinz

Die deutsche Arbeiterbewegung war nicht nur der Hauptfeind der Nationalsozialisten, hier stießen dessen Träger auch auf erbitterten Widerstand. Keine Gruppe leistete in Umfang und Vielfalt - von der Anzahl der beteiligten Menschen und den tausendfachen Opfern ganz zu schweigen - auch nur annähernd Adäquates. Trotzdem wird im offiziellen Gedenkkanon dieser Widerstand an den Rand gedrängt. Widerstand gegen den Nationalsozialismus reduziert sich im öffentlichen Diskurs weitgehend auf den der Männer des 20. Juli, auf den ethisch motiviert handelnder Gruppen aus dem Bürgertum, den der Kirchen und auf den von Einzeltätern. In diesem Band wird der im Vergessen gehaltene Widerstand, der aus der Arbeiterbewegung heraus geleistet wurde, anhand neuer Forschungsergebnisse analysiert.

ISBN 978-3-320-02264-8     29,90 €  Portofrei     Bestellen

Die juristische Weltanschauung. Das rechtstheoretische Potenzial der Marxschen "Kritik". Von Kilian Stein

Der Autor stellt in systematischer Form die in Marx' Kritik der politischen Ökonomie entwickelte Rechtstheorie dar. Damit schließt er eine empfindliche Lücke in deren Rezeption. Auf der so gewonnenen theoretischen Basis zeigt er ideologische Prototypen auf, wie sie mit der bürgerlichen wie auch der marxistisch-leninistischen Rechtstheorie gegeben sind. Das Kapitel über die Menschenrechte ist gegenüber der ersten Auflage grundlegend neu gefasst. In dieses Kapitel hat der Autor eine Analyse von Marx' Schrift "Zur Judenfrage" aufgenommen.

ISBN 978-3-89965-537-7     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Wilhelm Liebknecht. Soldat der Revolution, Parteiführer, Parlamentarier. Von Wolfgang Schröder

Wilhelm Liebknecht (1825-1900) zählt in der deutschen Geschichte zu den wenigen Lichtgestalten: ein 48er Revolutionär und Kriegsgegner; ein erdverbundener Intellektueller, dessen Volksfremdwörterbuch 23 Auflagen erlebte und breitesten Schichten Bildung zugänglich machte. Neben August Bebel war Liebknecht Mitbegründer der deutschen Sozialdemokratie, einer ihrer Führer und ein leidenschaftlicher Parlamentarier. 1889 stand er bei der Geburt der Sozialistischen Internationale Pate.

ISBN 978-3-320-02289-1     34,90 €  Portofrei     Bestellen

CHANGE! Warum wir eine radikale Wende brauchen. Von Graeme Maxton

Die Party ist vorbei.
Unsere Erde wird ausgeplündert, die Vielfalt des Lebens schrumpft dramatisch. CHANGE! Mit diesem Appell baut der Autor eine Brücke in die nahe Zukunft. Was müssen wir jetzt tun, damit unsere Kinder und Enkel noch gut leben können? Schluss mit dem Wachstumswahn. Weniger Konsum, weniger Autos, weniger Flüge.
Entschlossener Kampf gegen den Klimawandel.
Schutz der Biodiversität.
Lebensqualität durch mehr Freizeit und ein solidarisches Miteinander. Ego ist out.
Steuern auf Ressourcen (Wasser, Bodenschätze, Luft).
Weniger Chemie, Plastik und Industrienahrung.

ISBN 978-3-8312-0474-8     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Komintern und Kommunismus in Indien 1919-1943. Von Sobhanlal Datta Gupta

Die Politik der Kommunistischen Internationale (Komintern) auf dem Gebiet des nationalen Befreiungskampfes der kolonial unterdrückten Völker führte immer wieder zu internen Kontroversen. Denen musste sich schon Lenin, der Autor der Kolonialthesen, stellen, als ihn der Inder Manabendra Nath Roy auf dem II. Kongress der Komintern mit eigenen Ergänzungsthesen herausforderte. Gestützt auf reichhaltiges Quellenmaterial aus russischen, englischen, indischen und deutschen Archiven und eingebettet in den Gesamtzusammenhang der Kominterngeschichte konzentriert sich die vorliegende Abhandlung auf den politisch-ideologischen Werdegang des indischen Kommunismus.

ISBN 978-3-320-02276-1     34,90 €  Portofrei     Bestellen

Ein Tagebuch in Briefen (1894-1953). Inklusive USB-Card mit dem vollständigen Briefwechsel von Hermann Duncker und Käte Duncker. Von Heinz Deutschland

Ein Briefwechsel, der im Juni 1894 beginnt und Anfang der 1950er Jahre endet, war selbst für jene Zeit, in der man noch Briefe schrieb und sich nicht vorwiegend über Telefon, WhatsApp, per Mail oder SMS verständigte, nicht alltäglich. Da Käte und Hermann Duncker ihre Korrespondenz auch noch fast lückenlos aufbewahrt haben, darf man wohl von einer außergewöhnlichen Überlieferung sprechen. Die beiden Mitbegründer der Spartakusgruppe beschränkten sich in ihren Briefen keineswegs auf familiäre Belange, sie gaben einander Auskunft über ihr Wirken in der Politik und in der Arbeiterbildung.

ISBN 978-3-320-02314-0     49,90 €  Portofrei     Bestellen

Die subjektlose Gewalt. Theorie der Entstehung buergerlicher Staatsgewalt. Von Heide Gerstenberger

Heide Gerstenbergers umfassende Studie fand ein breites internationales Echo. Dieses mündete in eine englische Ausgabe des vielbeachteten Werks. Auf dem deutschen Markt war das Buch zuletzt nur als Ebook erhältlich. Wegen der vielfachen Nachfrage wird die gedruckte Ausgabe jetzt wieder zugänglich gemacht.

ISBN 978-3-89691-116-2     45,00 €  Portofrei     Bestellen

Richard Müller. Der Mann hinter der Novemberrevolution. Von Ralf Hoffrogge

Von einem Richard Müller wissen zumeist nur noch Fachhistoriker, daß er in der Novemberrevolution von 1918 eine zentrale Rolle spielte: Richard Louis Müller (1880-1943) war als Leiter der "Revolutionären Obleute" wesentlich an der Vorbereitung des 9. November beteiligt. Im Deutschen Metallarbeiter-Verband, seinerzeit der größten Gewerkschaft der Welt, galt Richard Müller als der Anführer des linken Flügels. Schon die großen Berliner Massenstreiks der Jahre 1916 bis 1918 hatte er illegal organisiert.
In der Revolutionsregierung von 1918 war Müller Vorsitzender des "Vollzugsrates der Arbeiter- und Soldatenräte", also der Kopf des ranghöchsten Räteorgans. Formal war Richard Müller damit sogar das Staatsoberhaupt der "Deutschen Sozialistischen Republik" - einer Republik, die allerdings nur einige Monate unter diesem Titel firmierte und heute als Weimarer Republik" in den Geschichtsbüchern verzeichnet ist.

ISBN 978-3-320-02354-6     24,90 €  Portofrei     Bestellen

Erfolgsroman. Von Gerhard Henschel

Sie zog "Das Kapital" aus dem Regal. "Hab ich auch mal zu lesen versucht. Schön und gut, aber irgendwie hätte ich gedacht, es müssten mehr Indianer drin vorkommen ..."
Die junge Frau, die sich für Marx interessiert, ist die Anglistikstudentin Kathrin Passig aus Regensburg. Martin Schlosser lernt sie Anfang der neunziger Jahre als Gewinnerin eines von ihm selbst organisierten Preisausschreibens für das Satiremagazin Kowalski kennen. Dort ist er inzwischen als freier Mitarbeiter tätig. Und weil auch der Merkur, die Frankfurter Rundschau und konkret seine Texte drucken, kann er endlich vom Schreiben leben.

ISBN 978-3-455-00377-2     26,00 €  Portofrei     Bestellen

Seiten