I:DES

Putins Macht. Von Hubert Seipel

Am 24. Februar 2022 erklärte Wladimir Putin der Ukraine den Krieg. In Hubert Seipels neuem Buch lässt sich nachlesen, wie es so weit kommen konnte.

Kaum jemand kennt Wladimir Putin so gut wie Hubert Seipel, der als einziger westlicher Journalist einen direkten, persönlichen Zugang zu ihm hat. In seinem Buch analysiert er die Politik Russlands und ein globales Machtsystem, das sich neu ausrichtet. Wir müssen die Vergangenheit aufarbeiten. Ansonsten wird Europa da stehen bleiben, wo wir schon nach dem Ersten Weltkrieg standen in den Schützengräben. Der Krieg der Erinnerung anstelle der Erinnerung an den Krieg garantiert nur eines: Krieg.

ISBN 978-3-455-01314-6     14,00 €  Portofrei     Bestellen

Der Aufmarsch – Vorgeschichte zum Krieg Russland, China und der Westen. Von Jörg Kronauer

»Als der Tag anbrach, breitete sich eine Schockwelle über die Welt aus: In Europa tobte fast 23 Jahre nach dem NATO-Angriff auf Jugoslawien wieder ein offener Krieg.« Diesen einleitenden Worten lässt Jörg Kronauer die Vorgeschichte jenes Waffengangs folgen, in den der Ukraine-Konflikt durch den russischen Angriff im Februar 2022 umschlug: Dabei geht es um einen der beiden Großkonflikte, für die der Westen seit Jahren rüstet. Einmal gegen Russland, das sich nach seinem dramatischen Niedergang in den 1990ern stabilisiert hat und nun auf einer eigenständigen Rolle in der Weltpolitik beharrt. Zum zweiten gegen China, das bei rasantem Aufstieg im Begriff ist, zur Weltmacht zu werden. Dies suchen die transatlantischen Staaten zu verhindern.

ISBN 978-3-89438-778-5     14,90 €  Portofrei     Bestellen

Diese Vergangenheit nicht zu kennen heißt, sich selbst nicht zu kennen. Deutsche Geschichte im Zeitalter der Extreme. Von Ernst Piper

Der Historiker Ernst Piper, der lange Jahre auch als Verleger gearbeitet hat, legt hier eine Summe seiner lebenslangen Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus vor. Die Spanne reicht von Beiträgen zu ideologischen Vorläufern wie Paul de Lagarde und Oswald Spengler über den nationalsozialistischen Chefideologen Alfred Rosenberg bis hin zu Fragen der
Vergangenheitspolitik und der Erinnerungskultur nach 1945. Auch über die Entstehungsgeschichte der Dokumentation des Historikerstreits, die er 1987 herausgebracht hat, gibt der Autor Auskunft.
Das Buch ist ein wichtiger Beitrag zur deutschen Kultur- und Ideengeschichte der letzten 150 Jahre.

ISBN 978-3-96289-150-3     26,00 €  Portofrei     Bestellen

Im Rausch des Aufruhrs. Deutschland 1923. Von Christian Bommarius

1923 ist das Jahr der Hyperinflation, in der Angestellte die Geldscheine eines Wochenlohns mit der Schubkarre transportierten. 1923 ist das Jahr der Besetzung des Ruhrgebiets und einer heftigen Streikwelle. 1923 ist das Jahr von blutig niedergeschlagenen kommunistischen und nationalsozialistischen Aufstandsversuchen. Und es ist das Jahr radikaler Gegensätze zwischen bitterer Armut einerseits und einer orchideenhaft blühenden Unterhaltungskultur.

ISBN 978-3-423-29004-3     24,00 €  Portofrei     Bestellen

Alexander Kluge, Jonathan Meese. Schramme am Himmel Nachrichten vom Helden Hagen. Von Alexander Kluge und Jonathan Meese

Mehrere Jahre beschäftigten sich Jonathan Meese und Alexander Kluge mit Hagen von Tronje, jener sagenhaften Gestalt aus dem Nibelungenlied. Beide fesselte etwas an dieser rätselhaften Figur, die Jonathan Meese eines Tages in Hagen von Troja umtaufte. Von der Antike bis ins Silicon Valley und von den mittelhochdeutschen Überlieferungen, über Filmaufnahmen Fritz Langs bis zu Jan Philipp Reemtsmas Buch "Warum Hagen Jung Ortlieb erschlug. Unzeitgemäßes über Krieg und Tod" spannt sich die poetische Grabung zum Prinzip Hagen.

ISBN 978-3-95905-564-2     24,00 €  Portofrei     Bestellen

Die Känguru-Comics. Also ICH könnte das besser. Von Marc-Uwe Kling

Der Bestseller als Comic-Fortsetzung!
Das Känguru und Marc-Uwe kommentieren den alltäglichen Wahnsinn auf ZEIT online - und zwar als Comicfiguren! Sie diskutieren die wirklich wichtigen Fragen des Lebens und entwickeln beispiellose Ideen, unter der Woche in Schwarzweiß, am Wochenende in Farbe. Ob das gut geht?

ISBN 978-3-551-72828-9     22,00 €  Portofrei     Bestellen

Revolutionär und Staatsgründer. Jósef Piłsudski - Eine Biografie. Von Wolfgang Templin

Es war ein sozialistischer Berufsrevolutionär, der Polen 1918 nach mehr als 120 Jahren der Teilung zu einem eigenen Staat führte: Józef Pilsudski (1867-1935). Unter dem Zaren zeitweise nach Sibirien verbannt, kämpfte er im Ersten Weltkrieg mit eigenen Truppen für Polens Unabhängigkeit. In der neu gegründeten Republik herrschte er ab 1926 autokratisch.
Heute gilt Pilsudski als einer der bedeutendsten europäischen Staatsmänner seiner Zeit. Doch insbesondere für Polens Nationalkatholiken bleibt er ein sperriger Held: der Religion gegenüber zu gleichgültig, zu sehr der Aufklärung verbunden, zu kosmopolitisch.

ISBN 978-3-96289-152-7     28,00 €  Portofrei     Bestellen

Hinter der "Weltbühne". Hermann Budzislawski und das 20. Jahrhundert. Von Daniel Siemens

Die Wiederentdeckung eines wichtigen deutsch-jüdischen Intellektuellen und ein Lehrstück über Macht und Möglichkeit. Kaum ein Linksintellektueller überlebte mehr Regimewechsel und war auf so unterschiedliche Weise wirksam wie Hermann Budzislawski: ob in der Nachfolge von Carl von Ossietzky und Kurt Tucholsky als Leiter der »Weltbühne« nach 1933, als Mitarbeiter von Dorothy Thompson in den USA oder als prägende Figur der sozialistischen Journalistik in der DDR. Budzislawski gelang es mit erstaunlicher Wendigkeit, nicht nur alle existenziellen Bedrohungen zu überstehen, sondern sich in verschiedenen Ländern immer wieder neu Einfluss zu verschaffen.

ISBN 978-3-351-03812-0     28,00 €  Portofrei     Bestellen 

Alles ist Arbeit. Mühe und Lust am Ende des Kapitalismus. Von Mareile Pfannebecker James A. Smith

Ob bewusst oder unbewusst, gewollt oder nicht: Wir arbeiten ständig. Der globale Kapitalismus hat unsere Lebenszeit, unsere Subjektivität, unsere Erfahrungen, Wünsche und Sehnsüchte in nie dagewesener Weise zu Arbeit und zu Geld gemacht. Gleichzeitig wird die formale Lohnarbeit immer stärker prekarisiert. Packend zeichnen Mareile Pfannebecker und James A. Smith nach, wie sich ein Regime etablieren konnte, das sie »Lebensarbeit« nennen. Dabei stützen sie sich auf soziologische Erhebungen, philosophische wie politische Theorien, Berichte von Arbeiterinnen und Popkultur - von Adorno zu Tiqqun, von Jean-Luc Nancy zu Amy Winehouse. Weil jeder Aspekt des Lebens von Arbeit kolonialisiert wird, ohne dass diese noch unseren Lebensunterhalt garantiert, müssen wir neue Fragen stellen ...

ISBN 978-3-96054-290-2     20,00 €  Portofrei     Bestellen

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