Kritische Theorie

Schriften zu Planwirtschaft und Krise. Gesammelte Schriften 2. Von Friedrich Pollock und Johannes Gleixner

Im zweiten Band der Gesammelten Schriften Friedrich Pollocks steht seine Habilitationsschrift über die sowjetische Planwirtschaft im Zentrum. Angeregt durch eine mehrwöchige Forschungsreise nach Moskau anlässlich der Feierlichkeiten zum zehnten Jahrestag der Oktoberrevolution, legte Pollock mit seiner Arbeit die erste umfassende deutschsprachige Studie des frühen sowjetischen Wirtschaftssystems vor. Ihn beschäftigte vor allem die Frage, ob eine sozialistische Planwirtschaft praktisch umsetzbar ist - ein Thema, das ihn bis in die letzten Jahre seines Lebens begleiten sollte.

ISBN 978-3-86259-133-6     28,00 €  Portofrei     Bestellen

Gesellschaftstheorie. Von Hartmut Rosa und Jörg Oberthür

Permanente Veränderung und konfliktreiche Dynamiken sind wesentliche Merkmale moderner Gegenwartsgesellschaften. Unter dem Einfluss der direkten und indirekten Folgen sozialer Prozesse stellt sich die Frage nach der Möglichkeit einer "begrifflichen Klammer" für die Vielfalt gesellschaftlicher Phänomene erneut und vielleicht dringlicher als je zuvor. Das Buch will vor diesem Hintergrund die Antwort auf die Frage nach dem veränderlichen Wesen von Gesellschaft in dreifacher Hinsicht aktualisieren. Die vorliegende Einführung in die Gesellschaftstheorie macht anhand ausgewählter Theoretiker und Theoretikerinnen mit der Entwicklung der wesentlichen Grundbegriffe vertraut und verdeutlicht exemplarisch ihre Anwendung in konkreten gegenstandsbezogenen Analysen.

ISBN 978-3-8252-5244-1     25,00 €  Portofrei     Bestellen

Friedrich Pollock. Die graue Eminenz der Frankfurter Schule. Von Philipp Lenhard

Philipp Lenhards Buch ist die erste Biografie Friedrich Pollocks (1894-1970). Sie erzählt das Leben eines Mannes, der eine prägende Rolle in der deutsch-jüdischen Geistesgeschichte spielte und sich doch stets im Hintergrund hielt.

Ein Fabrikantensohn, der das Privateigentum abschaffen wollte; ein Jude, der vom Judentum nichts wissen wollte; ein Professor, der wenig publizierte; ein Ökonom, der sich an der Börse verzockte; ein Kommunist, der den Marxismus für anachronistisch hielt; und schließlich: ein kritischer Intellektueller.

ISBN 978-3-633-54299-4     32,00 €  Portofrei     Bestellen

Nach-Gelesen. Ein- und weiterführende Texte zur materialistischen Theorie von Staat, Demokratie und Recht. Hrsg. Ridvan Ciftci und Andreas Fisahn

Wir leben in einer Übergangsphase, viele fürchten den Siegeszug national-autoritärer Parteien und die Wendung zu einem autoritären Staat. Insofern ist es sinnvoll, sich über die Bedeutung von Staat, Demokratie und Recht in der bürgerlichen Gesellschaft zu verständigen.

In der Tradition materialistischer Kritik und im Anschluss an Marx und Engels sind unterschiedliche und kontroverse Ansätze entwickelt worden. Die Herausgeber haben verschiedene "klassische" Texte mit neueren Beiträgen der Staatsdebatte zum "Nachlesen" zusammengestellt, um einen einführenden Überblick über die Theorietraditionen zu geben.

Unterschieden wird zwischen kritischen, materialistischen Analysen des Rechts, des Staates und der Demokratie. Zu Wort kommen Eugen Paschukanis, Hermann Heller, Ernst Bloch, Nicos Poulantzas, Pierre Bourdieu, Frank Deppe, Joachim Hirsch, Franz Neumann, Josef Esser, Hans Kelsen, Johannes Agnoli, Andreas Fisahn und Heide Gerstenberger.

ISBN 978-3-96488-004-8     19,80 €  Portofrei     Bestellen

Die Linke und die Kunst. Von Jens Kastner

"Was den Stellenwert angeht, den linke Theorie nun der Kunst im gesellschaftlichen Ganzen einräumt, könnte folglich angenommen werden, dass dieser als immer kleiner werdend eingeschätzt wird, weil die Kunst bei zunehmender Spezialisierung eben nur immer kleiner - oder zumindest nicht größer - werdende Segmente gesellschaftlicher Gruppen ansprechen kann. Aber das ist nicht der Fall. Der Stellenwert der Kunst für gesellschaftliche Transformation wie auch Reproduktion wird in linker Theorie, da wo die Kunst auftaucht, gemeinhin sehr hoch angesetzt." - Jens Kastner

ISBN 978-3-89771-271-3     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Soziale Medien und Kritische Theorie. Eine Einführung von Christian Fuchs

Das Internet ist für den Alltag vieler Menschen unerlässlich geworden. Wir informieren uns über Neuigkeiten, sehen uns Videos an, hören Musik, kommunizieren privat und beruflich, kommentieren und teilen Inhalte und erledigen Banktransaktionen online. Das Internet hat die Gesellschaft verändert, dort spiegeln sich auf komplexe Weise gesellschaftliche Verhältnisse wider. Daher sind alle menschlichen Tätigkeiten im Internet sozial und alle Internetanwendungen soziale Medien.

ISBN 978-3-8252-5081-2     24,99€  Portofrei     Bestellen

Lukács und der orthodoxe Marxismus. Eine Studie zu »Geschichte und Klassenbewusstsein«. Von Erich Hahn

"Geschichte und Klassenbewusstsein" von Georg Lukács zählt zu den bedeutendsten Grundlagenwerken der marxistischen Philosophie. Erich Hahn hat sich mit dem einflussreichen Buch auseinandergesetzt, um es für aktuelle Debatten neu zu erschließen. Warum scheiterte die europäische Arbeiterbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts? Wieso findet die Revolution nicht statt, obwohl objektiv alles zu ihr drängt? Und wie entsteht Klassenbewusstsein überhaupt?

ISBN 978-3-359-02542-9     15,00 €  Portofrei     Bestellen

Entfremdung. Zur Aktualität eines sozialphilosophischen Problems. Von Rahel Jaeggi

Entfremdung bedeutet Indifferenz und Entzweiung, Machtlosigkeit und Beziehungslosigkeit sich selbst und einer als gleichgültig und fremd erfahrenen Welt gegenüber. Eine entfremdete Welt präsentiert sich dem Individuum als eine Welt, in der es nicht "zu Hause" ist. Das entfremdete Subjekt wird sich selbst zum Fremden, es erfährt sich als passives Objekt, das ihm unbekannten Mächten ausgeliefert ist.

ISBN 978-3-518-29785-8     17,00 €  Portofrei     Bestellen

Das Andere der Zivilgesellschaft. Von Volker M. Heins

Das Vokabular der "Zivilgesellschaft", das in den 80er und 90er Jahren für starke Impulse zur Erneuerung einer kritischen Theorie der Politik sorgte, hat sich in ein ideologisches schwarzes Loch, ein Passepartout für nahezu beliebige Anliegen verwandelt. Um das Profil dieses gewiss auch in Zukunft brisanten Vokabulars zu schärfen, versucht Heins, den Gehalt des alten Begriffs zu bergen, indem er die Kontrastphänomene entziffert, gegen die einst "Zivilgesellschaft" reklamiert wurde: die Phänomene des Fanatismus und der Barbarei, der Beamtenherrschaft oder auch des Aufstiegs einer Gesellschaft der Produzenten, derer sich die Gesellschaft der Bürger zu erwehren suchte. Mindestens "zwei Gefahren", so vermutet der Autor im Anschluss an Paul Valéry, "bedrohen unaufhörlich die Welt: die Ordnung und die Unordnung".

ISBN 978-3-933127-88-4     12,80 €  Portofrei     Bestellen

Die Entfremdung des Subjekts. Von Jonas Wollenhaupt

Entfremdung als Topos durchwandert die gesamte Geschichte der Philosophie. In den späten sechziger Jahren rückte besonders die Entfremdungstheorie von Karl Marx in den Fokus, bevor sie ab den achtziger Jahren vorübergehend verschwand. Doch Anfang der 2000er-Jahre kehrte der Begriff wieder zurück.
Jonas Wollenhaupt macht mit einer theoretischen Verbindung von Alfred Lorenzer und Pierre Bourdieu Entfremdung nun in der Tiefe des Subjekts greifbar und ermöglicht zugleich seine soziologische Rekonstruktion. Mit diesem kreativen Ansatz wird auch ein neuer sozialpsychologischer Zugang zu Begriffen wie Aneignung und Identität möglich.

ISBN 978-3-8376-4552-1     39,99 €  Portofrei     Bestellen

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