Alltag

Wessen Erinnerung zählt? Koloniale Vergangenheit und Rassismus heute. Von Mark Terkessidis

Als das Deutsche Reich am 28. Juni 1919 den Vertrag von Versailles unterzeichnete, gingen die überseeischen Kolonien an die Siegermächte des Ersten Weltkriegs über. Lange vergessen, kehrt die Kolonialperiode in Ländern wie Namibia, Kamerun oder Ruanda in den letzten Jahren in die Erinnerung zurück. Was bedeutet dieses Wiederauftauchen für die Bundesrepublik? Müsste in der »postkolonialen« Sichtweise nicht auch das deutsche Eroberungsstreben in Richtung Osten eine Rolle spielen? Die neue Erinnerungskultur hat gravierende Auswirkungen für das Selbstverständnis eines Landes, dessen Bevölkerung immer diverser wird.

ISBN 978-3-455-00578-3     22,00 €  Portofrei     Bestellen

Das Anders-Buch. Von Nathalie Bromberger

Das Anders-Buch zeigt, wie wunderbar es ist, dass wir alle anders sind. Stellt euch nur vor, wir wären alle gleich: Wir hätten alle die gleichen Frisuren und Kleider. Wir würden zur selben Zeit wach, wir äßen das gleiche zum Frühstück und hätten alle die gleichen dunkelgrauen Aktentaschen.
Wäre das langweilig!

Ein fröhlicher Comic für Kinder ab 6 Jahren.

ISBN 978-3-7519-1921-0     7,99 €  Portofrei     Bestellen

Was geht, Österreich? Eine Landjugend mit Wodkabull und dem Herrgott. Von Eva Reisinger

Wie kann so ein schönes Land solche Wahlergebnisse hervorbringen? Deutschlands Nachbar im Südosten ist ein wunderschönes Land mit hohen Gipfeln, tiefen Abgründen und kilometerweiter Leere. Inmitten dieser Leere ist Eva Reisinger aufgewachsen, in Oberösterreich, wo in jeder Einfahrt zwei Autos stehen, ein Mofa die Welt bedeutet und sich am Wochenende alle in der Großraumdisko treffen. Österreich bedeutet für die meisten Skifahren in Tirol, Salzburg, Schnitzel, Kaffeehauskultur und Wiener Schmäh - herrlich herzig! Eva Reisinger erzählt von einer anderen Seite der Alpenrepublik ...

ISBN 978-3-462-05463-7     12,00 €  Portofrei     Bestellen

Der Sandler. Von Markus Ostermair

In Der Sandler wird eine Geschichte erzählt, die eigentlich gar nicht erzählt werden darf. Denn sie handelt von der Scham des sozialen Abstiegs - und diese Scham macht die Betroffenen schweigen. Der Sandler ist deshalb eine fiktive Geschichte, die Obdachlose ins Zentrum stellt und trotz aller Fiktion ein realistisches und vielschichtiges Bild ihres Alltags auf den Münchner Straßen vermittelt.

Einer von ihnen ist Karl Maurer. Er mäandert durch die Stadt, besucht Suppenküchen und Kleiderkammern und manchmal wird er von den Bildern seines früheren Lebens eingeholt - von seiner Frau und seiner kleinen Tochter, der Zeit als Mathematiklehrer und dem Kind, das ihm vors Auto lief. Gleichzeitig durchstreift auch sein Freund Lenz die Stadt auf der Suche nach ihm. Lenz, ein Zettelschreiber und Utopist, merkt, dass es mit ihm zu Ende geht. Er will Karl seine unfertigen Notizen vermachen und, was noch viel wichtiger ist, den Schlüssel zu seiner Wohnung, die er geerbt hatte, in der er sich aber geweigert hatte zu leben.

ISBN 978-3-95510-229-6     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Das wahre Leben der Bauernhoftiere. Von Lena Zeise

In meisterhaft fotorealistischer Maltechnik stellt Lena Zeise uns hier die wichtigsten Hoftiere vor: aber nicht als lachende Schweinchen auf der grünen Wiese, sondern so, wie sie heute wirklich leben.

Ernsthaft und sachkundig zeigt das Buch auch die Unterschiede zwischen der konventionellen und ökologischen Haltung, und es stellt schließlich die Verbindung zu den Entscheidungen her, die wir Tag für Tag mit unserem Essen über sie treffen.

ISBN 978-3-95470-240-4     16,00 €  Portofrei     Bestellen

Wolfszeit. Ein Jahrzehnt in Bildern. 1945 – 1955. Von Harald Jähner

Der Neubeginn, neu gesehen: ein Panorama der Nachkriegszeit, von der Stunde Null bis zum Wirtschaftswunder.

Schönheit und Schrecken in Schutt und Staub: Das Jahrzehnt vom Kriegsende bis zum Wirtschaftswunder bietet Bilder, die man so noch nie gesehen hatte. Kein Wunder, dass Kameras auf dem Schwarzmarkt so hoch gehandelt wurden. Bei seiner Recherche zu dem Buch «Wolfszeit. Deutschland und die Deutschen 1945 –1955», das mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet wurde, stieß Harald Jähner in den Archiven auf einen wahren Schatz von Fotografien. In ihrer visuellen Kraft bilden sie ein Panorama der Zeit, in der Entsetzen und Lebensfreude eng beieinanderliegen ...

ISBN 978-3-7371-0101-1     28,00 €  Portofrei     Bestellen

Notsignale aus dem Klassenzimmer. Hilfen und Lösungswege gemeinsam finden. Hrsg. Sigrid Springmann-Preis

Studien belegen: Ca. 20 % der Kinder und Jugendlichen zeigen soziale, psychische oder körperliche Auffälligkeiten. Lehrkräfte und im sozialen Feld Tätige fühlen sich dafür oft unzureichend ausgebildet, betroffene Eltern mangelhaft informiert.
In diesem Handbuch fassen renommierte Expertinnen und Experten aus Medizin, Psychologie und Pädagogik ihr Wissen über häufige Krankheits- und Störungsbilder zusammen. Besprochen werden neben anderen Autismus, AD(H)S, Traumatisierung, sexuelle Gewalt, Anorexie, Depression.
So entstand ein einzigartiger Leitfaden für Schule, Elternhaus und Jugendarbeit, der durch fachkundige Informationen Ängste und Unsicherheiten abbauen kann.

ISBN 978-3-8252-5407-0     25,00 €  Portofrei     Bestellen

Halbinseln gegen den Strom. Anders leben und wirtschaften im Alltag. Von Friederike Habermann

Friederike Habermann zeigt bestehende Handlungsansätze aus dem Bereich des alltäglich Notwendigen - Lebensmittel, Wohnen, Kleidung, Gebrauchsgegenstände, Bildung usw. - jenseits kapitalistischer Verwertungslogik. Die Autorin reflektiert diese praktischen Beispiele theoretisch, wobei sie wertkritische Überlegungen ebenso einbezieht wie feministische. So wird deutlich: Neue Denk- und Handlungshorizonte entstehen nur im Zusammenspiel von verändertem materiell-ökonomischem Alltag und sich verändernden Identitäten, denn eine Veränderung von Strukturen und die Veränderung von Menschen bedingen und ermöglichen sich erst gegenseitig.

ISBN 978-3-89741-284-2     vergriffen (Nachdruck geplant)

Die im Dunkeln sieht man nicht. 70 Zeitzeugen zu den missachteten Folgen der Corona-Politik. Hrsg. Albrecht Müller

70 Zeitzeugen berichten von den harten Folgen der Corona-Einschränkungen – vom Logistikarbeiter über die Psychotherapeutin und die alleinerziehende Mutter bis zum Gastwirt, von Eltern betroffener Kinder über einsame Alte bis zur Sängerin, Honorarkräfte, Teilzeitarbeitende, Musiker, Theaterleute, psychisch Kranke. In ihren Berichten wird sichtbar, dass der andauernde Ausnahmezustand viel Leid zur Folge hat. Die uns alle umtreibende Politik muss die menschlichen, sozialen und existenziellen Folgen endlich beachten. Der Buchtitel ist Bert Brecht nachempfunden: „Die im Dunkeln sieht man nicht.“ Dieses Buch soll dazu beitragen, sie sichtbar zu machen.

ISBN 978-3-86489-323-0     12,00 €  Portofrei     Bestellen

Deutsche Zustände. Folge. 2. Hrsg. Wilhelm Heitmeyer

Die Reihe Deutsche Zustände untersucht Erscheinungsweisen, Ursachen und Entwicklungen »Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit« wie Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Heterophobie (gegen Obdachlose, Homosexuelle, Muslime etc.) und Sexismus, wobei wissenschaftliche Analysen mit exemplarischen Fallgeschichten, Essays und Interviews verbunden werden. »Pflichtlektüre nicht nur für Politiker«, urteilte der Bayerische Rundfunk.
In dieser Folge bildet das Problem der Demokratieentleerung einen Schwerpunkt. Zu klären ist, inwieweit mit der Schwächung demokratischen Selbstverständnisses eine Qualitätsverschiebung der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit einhergeht.

ISBN 978-3-518-12332-4     14,00 €  Portofrei     Bestellen

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