Pädagogik

Nichtwissende Beratung. Von der Intervention zur Übung. Von Rolf Arnold

Der vorliegende Essay ist keine Abrechnung mit der Beratung, wohl aber eine Relativierung ihrer verbreiteten Deutungsanmaßungen und Wirkungsversprechen. Diese entstammen dem Bemühen um gelingende Interventionen, ohne zu erkennen, auf welche eigenartigen Wissenskonstruktionen man dabei zurückgreift. Insbesondere versäumt die "wissende Beratung" - so die hier zugrundeliegende These - jeglichen Zweifel an der Konstruktivität ihres eigenen professionellen Wissens, welches den synaptisch verdichteten Deutungsmustern der Beraterinnen und Berater entstammt - häufig genug durchmischt mit ganz persönlichen Erfahrungen in eigenen Persönlichkeits- und Beziehungskrisen.

ISBN 978-3-8340-1919-6     19,80 €  Portofrei     Bestellen

Wissen ist keine Kompetenz. Dialoge zur Kompetenzreifung. Von Rolf Arnold und John Erpenbeck

"Der Weg zur Bildung führt über den Beruf und nur über den Beruf" - schrieb Eduard Spranger den Bildungsidealisten ins Stammbuch: Das klassische Bildungsideal ist am Ende.Ungeheuerlich?Rolf Arnold, Mitbegründer konstruktivistischer Pädagogik und John Erpenbeck, oft als Kompetenzpapst apostrophiert, behaupten in diesen Dialogen, leichthin im Ton, hammermäßig in der Sache, ebenso Ungeheuerliches:- Wissen ist keine Kompetenz- Wissens"vermittlung" gibt es gar nicht- Kompetenz baut ebenso stark auf Emotionen wie auf Wissen- die Gesellschaft der Zukunft ist weniger Wissens- als Kompetenzgesellschaft- die Bildung der Zukunft ist Kompetenzreifung.

ISBN 978-3-8340-1318-7     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Entschulung der Gesellschaft. Eine Streitschrift. Von Ivan Illich

Für Ivan Illich ist die Schule das wirksamste Instrument zur Vorbereitung der Kinder auf ein entfremdetes Leben unter Leistungs- und Konsumdruck. Nicht zuletzt deshalb zählt er die uns geläufige Institution "Schule" zu den primären Ursachen für die Ausbreitung sozialer Ungleichheiten. Doch beläßt es Illich nicht bei dieser provokanten Feststellung, die, 1972 erstmalig in Deutschland veröffentlicht, eine Welle der Empörung und dauerhafte Diskussion auslöste. Ziel eines guten Bildungswesens müsse vielmehr sein, "allen, die lernen wollen, zu jedem Zeitpunkt ihres Lebens Zugang zu vorhandenen Möglichkeiten zu gewähren.

ISBN 978-3-406-70979-1     16,95 €  Portofrei     Bestellen

Kindheit 6.7. Ein Manifest. Von Michael Hüter

KINDHEIT 6.7, jahrelang investigativ recherchiert, ist eine Geschichte der Kindheit und zugleich Zivilisationskritik. Ein leidenschaftliches Plädoyer und Manifest für ein wieder menschenwürdigeres und "artgerechtes" Aufwachsen von Kindern, für eine neue Wertschätzung der familialen Sozialisation und für vollständige Bildungsfreiheit. "Endlich ein Buch, dass so fundiert so viele Argumente zusammenträgt, die alle deutlich machen, dass es mit unserem Bildungssystem so wie bisher nicht weitergehen kann. Hoffentlich wird es möglichst bald zur Pflichtlektüre für alle Erziehungs- und Bildungsverantwortlichen und zur Lieblingslektüre für Eltern." Prof. Gerald Hüther

ISBN 978-3-200-05507-0     24,30 €  Portofrei     Bestellen

Reform vs. Revolution. Zur Relevanz marxistischer Theorie für die Soziale Arbeit. Von Tobias Kraus

Welche Relevanz hat marxistische Theorie heute für die Soziale Arbeit? Welche Konsequenzen sind daraus zu ziehen? Tobias Kraus nutzt die Diskussion aus den 1970er Jahren als Anknüpfungspunkt für seine Argumentation. Aktuelle kritische Sozialarbeit wird dargestellt und als zu kurz gegriffen bezeichnet. Das Buch arbeitet die Bedeutung heraus, die ein marxistisches Verständnis für Soziale Arbeit im gegenwärtigen Kapitalismus haben könnte. Würde sie dies konsequent umsetzen, müsste daraus eine veränderte Praxis mit progressiveren Zügen hervorgehen. Tobias Kraus macht Vorschläge, wie eine antikapitalistisch ausgerichtete Soziale Arbeit in ihren Grundzügen aussehen und wie in der konkreten Praxis vorgegangen werden könnte. Ebenso nimmt er mögliche Folgen und Probleme in den Blick.

ISBN 978-3-89438-682-5     9,90 €  Portofrei     Bestellen

Wozu brauchen wir das? Bildungsphilosophie und pädagogische Praxis Von Stephan Geuenich, Daniel Krenz-Dewe, Janek Niggemann, Robert Pfützner und Katrin Witek

Unter dem Diktum der "Anwendungsorientierung" schwindet das Bewusstsein für die Bedeutung einer philosophischen und theoretischen Reflexion von Bildung. Die Frage "Wozu brauchen wir das?" erscheint häufiger in erziehungswissenschaftlichen Lehrveranstaltungen. Doch stellt für pädagogische Theorie und Praxis der Bildungsbegriff eine unverzichtbare Orientierungskategorie dar? Oder lässt sich auch ohne den Bezug auf eine Idee von Bildung verantwortliches pädagogisches Handeln denken?

ISBN 978-3-89691-854-3     27,90 €  Portofrei     Bestellen

Bildungsindustrie. Von Simon Kunert und Manuel Rühle

Das Wort "Bildungsindustrie" bezeichnet gemeinhin die Gesamtheit von Unternehmen und Betrieben, die Materialien zum Lehren und Lernen anbieten und/oder selbst im Bereich der Bildung/Ausbildung als Dienstleister tätig sind. Der affirmativ angelegte Begriff hielt in dem Maße Einzug in den gesellschaftlichen Sprachgebrauch, wie private Bildungsdienstleister mit der Unterstützung neoliberal orientierter Regierungen als neue Akteure in den bildungspolitischen Sektor vordrangen. Dahinter steht ein grundlegender Wandel der kapitalistischen Akkumulationsbedingungen, der mit einer steigenden ökonomischen Bedeutung von "Humanressourcen" einhergeht.

ISBN 978-3-8340-1897-7     15,00 €  Portofrei     Bestellen

Mit Freude lernen – ein Leben lang. Von Gerald Hüther

Weshalb wir ein neues Verständnis vom Lernen brauchen. Sieben Thesen zu einem erweiterten Lernbegriff und eine Auswahl von Beiträgen zur Untermauerung. "Hurra, Ferien!", "Endlich Urlaub!" - Wir alle kennen das.Weshalb wollen eigentlich die meisten Kinder spätestens nach der ersten Klasse vom Lernen nichts mehr wissen? Weshalb nutzt der Knirps, der als Baby lustvoll die Welt entdeckt hat, spätestens jetzt seine Kreativität nur noch, um dem Lernen möglichst zu entfliehen? Weshalb empfindet kaum ein Erwachsener Lernen als Bereicherung des eigenen Lebens und als zutiefst lustvoll und beglückend?

ISBN 978-3-525-70182-9     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Alphabet - Angst oder Liebe?, Film ( DVD) Regie Erwin Wagenhofer

Thema Bildung: Dabei tappt er nicht in die Falle, Schule per se zu verdammen, sondern sucht auf einer Reise um die Welt nach verschiedenen Ansätzen mit Bildung und Wissen umzugehen. Er portraitiert in ALPHABET wichtige und sehr bekannte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie den deutschen Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther Technische Angaben:Bildformat: 16:9 anamorph Sprachen (Tonformat): Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Mandarin (Dolby Digital 5.1/2.0) Untertitel: Deutsch, Englisch Untertitel für Hörgeschädigte: Deutsch Ländercode: 2 Extras: Interviews, Audiokommentar, Audiodeskription für Sehbehinderte

EAN 4042564143492     8,99 €  Portofrei     Bestellen

alphabet. Angst oder Liebe. Von Erwin Wagenhofer , Sabine Kriechbaum , André Stern

Wie wollen wir unsere Kinder ins Leben gehen lassen? Wollen wir sie auf eine Angstgesellschaft vorbereiten, in der es zu funktionieren gilt? Oder wollen wir, dass sie ein Leben in Freiheit, Verbundenheit und Glück führen können? Die Zeit ist reif für eine Veränderung unserer Denkweise. Dafür werden wir neue Ideen erfinden und neue Begriffe formulieren. Statt Erziehung kann Beziehung, statt Profit kann Wert, statt Angst kann Liebe stehen.

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