»Gemeinsam die Welt verändern«: Dafür engagieren sich viele Menschen in Transition Towns, bei Fridays for Future, in der Commons-Bewegung und in anderen Initiativen. Doch häufig verlieren sich diese Gruppen im Geflecht zwischenmenschlicher Probleme, ineffektiver Abstimmungen und zeitlicher Überforderung. Was kann gemeinschaftliche Initiativen zum Blühen bringen? Ökologische Lebensgemeinschaften sind ein Beispiel für einen besonders intensiven Ansatz, gemeinschaftlich an einer nachhaltigen Zukunft zu arbeiten. Eva Stützel hat eines von Deutschlands bekanntesten Projekten, das »Ökodorf Sieben Linden«, mit aufgebaut.
Pädagogik (Thema)
So finden Sie immer mehr Menschen, denen es wie Ihnen geht. Die sich sorgen um unsere gemeinsame Zukunft, die den Ursachen auf die Spur kommen möchten und nach Lösungen suchen. Dazu soll Sie dieses Buch anregen und es kann eine wertvolle Gesprächsgrundlage sein. Bleiben wir mit unseren Gedanken und Gefühlen nicht alleine, suchen wir vielmehr gemeinsam nach Antworten, finden wir gemeinsam Handlungsmöglichkeiten und lassen wir uns von Noam Chomskys Idee leiten, dass die größte Supermacht dieser Welt immer die öffentliche Meinung ist.
"Denke daran, dass das, was dich wie an unsichtbaren Fäden hin- und herzieht, in deinem Innern verborgen ist. Dort wohnt die Überredungskunst, dort das Leben, dort sozusagen der eigentliche Mensch. Nie verwechsle mit diesem das dich einschließende Gehäuse und die ihm von allen Seiten angebildeten Werkzeuge" (Marc Aurel (121-180 n. Chr.). Immer wieder betonen Motivationsforscher die Notwendigkeit einer umfassenden Zusammenstellung und Strukturierung der vielfältigen Motivationstheorien. Unter dem übergeordneten Konzept von Soft Power, einem Begriff aus der Politik- und Sozialwissenschaft, unternimmt diese Arbeit den Versuch, eine Vielzahl solcher Theorien strukturell zu erfassen und in ein gemeinsames, verständliches Konzept einzugliedern. Dies mündet in einer Checkliste von 10 Fragen der Soft Power, anhand derer im Anschluss einige ausgewählte Unterrichtskonzepte und Unterrichtsformen analysiert werden.
Welchen Weg in die Welt von Morgen wollen wir gehen? Egoistische Strategien, die gerne mit Grundgesetzen der Natur gerechtfertigt werden, stehen gegen gutes, an Tugenden orientiertes Leben und Zusammenleben. Joachim Bauers neuestes Buch ist ein Paukenschlag. Der Mediziner und Neurowissenschaftler zeigt anhand jüngster Forschung: Der Mensch ist nicht nur durch seinen Geist, sondern auch durch seine Biologie ein auf Humanität - auf Menschlichkeit - ausgerichtetes Wesen. Unsere Gene sind keine Egoisten. Sie kommunizieren und kooperieren. Sie reagieren auf Umwelteinflüsse und auf unseren Lebensstil. Mehr noch: Eine aus freiem Entschluss gewählte innere Haltung, die auf ein Sinn-geleitetes, prosoziales Leben ausgerichtet ist, begünstigt Genaktivitäten, die unserer Gesundheit dienen.
Frei ist, wer an der sozialen Praxis einer Gemeinschaft teilhat und sich als Teil eines »Wir« verstehen kann. Ein in unserer Gegenwart vielfach bestrittenes Menschenrecht. Doch ein gutes Leben ist nur das mit anderen geteilte Leben.
In diesem Essay erzählt Sabine Hark die Geschichte von Zugehörigkeit und Gleichheit ausgehend von den Leben jener, deren Gemeinschaften mit Gewalt zertrennt werden, deren Hoffnungen auf ein gutes Leben an den Grenzzäunen der Macht zerschellen, deren Stimmen unerhört bleiben und deren Gleichheit mit Füßen getreten wird.
Wie gelingt Bildung? Neue Impulse in einer wichtigen Gesellschaftsdebatte. Streitschrift für einen Perspektivwechsel in der Bildungsdebatte.
"Wir müssen uns bilden und nicht ausbilden lassen!" - "Wir sollten Menschen und nicht Fächer unterrichten!" An diesen provokanten Forderungen erkennt man sofort: Harald Lesch brennt für das Thema Bildung. Der Physiker, Wissenschaftsjournalist und Fernsehmoderator deckt in seinem Diskussionsbuch "Wie Bildung gelingt. Ein Gespräch" die Ursachen der seit fast zwei Jahrzehnten bestehenden Bildungskrise auf.
Über Jahrzehnte wurde nicht darüber gesprochen, was sich hinter verschlossenen Türen in sogenannten Kinderkur- und Erholungsheimen abspielte. Dabei wurden nach 1945 bis in die 1990er Jahre rund acht bis zwölf Millionen Kinder verschickt. Viele von ihnen kamen gedemütigt, misshandelt und traumatisiert zurück. Nun brechen sie ihr Schweigen. Ihre Geschichten sind detailreich, unsentimental und intensiv, sie bestechen durch ihre Unmittelbarkeit.
Literatur bietet eine Möglichkeit, andere und sich selbst zu verstehen. Der neue Empfehlungskatalog Kolibri 2021/2022 von Baobab Books stellt 67 aktuelle Kinder- und Jugendbücher vor, die zur Auseinandersetzung mit verschiedenen Kulturen anregen und interkulturelles Zusammenleben differenziert beleuchten.
Weltweit herrschen zahlreiche Konflikte, Menschen sind Gewalt, Ausgrenzung und Machtmissbrauch ausgesetzt. Diese Themen finden auch Eingang in die Kinder- und Jugendliteratur. Die von der Kolibri-Redaktion ausgewählten Titel zeigen, wie Zusammenleben weltweit gestaltet wird, und zeichnen Wege auf, mit Konflikten konstruktiv umzugehen. Die Geschichten reichen vom Leben der Indigenen in Nordeuropa bis hin zu jungen Menschen in totalitären Regimen.
Die bewährte Publikation bietet Schulen, Bibliotheken und Eltern Orientierungshilfe. Die besprochenen Titel sind nach Lesestufen geordnet, Länder- und Schlagwortregister ermöglichen die thematische Suche. Das Titelbild der neuen Ausgabe hat die samische Illustratorin Sissel Horndal gestaltet. In Deutschland und Österreich ist der Katalog über den Arbeitskreis für Jugendliteratur zu beziehen.
Bezug in Deutschland und Österreich:
Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V.
im Internet unter www.jugendliteratur.org,
per E-Mail an bestellung@jugendliteratur.org oder telefonisch unter (089) 45 80 80 84
4,50 Euro Schutzgebühr (zzgl. Versand)
Die Empfehlungen finden Sie auch in der → Kolibri Online-Datenbank.
Seit der Steinzeit haben unsere Babys dieselben Bedürfnisse: Nähe, Schutz, Getragensein, essen dürfen, wenn sie hungrig sind, und schlafen dürfen, wenn sie müde sind. Unsere moderne Welt jedoch passt nicht immer zu diesen Bedürfnissen. Wie Eltern dennoch dem biologischen Urprogramm ihrer Kinder gerecht werden können, zeigt dieses Buch: konkret, ermutigend, undogmatisch und nachhaltig. Hier erfahren Eltern alles, was sie brauchen, wenn sie einen artgerechten Erziehungsstil ausprobieren und an ihren Alltag anpassen möchten.
Max Stirner ist im Vergleich mit den Zeitgenossen seines intellektuellen Umfelds - zu denen Karl Marx, Ludwig Feuerbach und Moses Hess zählen - ein wenig rezipierter Autor. In diesem Buch wird dieser unkonventionelle Denker zum ersten Mal als unzeitgemäßer Reformpädagoge und Bildungsphilosoph verstanden.Gerade im Hinblick auf seine bildungsphilosophische und kommunikationstheoretische Orientierung kann eine Auseinandersetzung mit Stirner sehr gewinnbringend sein, da seine ideologiekritischen und reformpadagogischen Ansätze eine bislang nicht ausgeschöpfte Ressource für heutige pädagogische und bildungsphilosophische Fragen bilden.