Independent

Corona-Passion. Texte und Lieder aus dem Lockdown. Von Nicolas Stemann

Als Nicolas Stemann, Regisseur, Schauspieler, Musiker und Co-Intendant am Schauspielhaus Zürich, im Lockdown ohne Theater dasteht, beginnt er, in regelmäßigen Kolumnen für die NZZ und in Songs die Besonderheiten dieser Zeit festzuhalten. Seine Texte sind ein leidenschaftliches Plädoyer für Humor, Gelassenheit und Verständigung angesichts der zunehmenden Verhärtung und Polarisierung in Zeiten der Pandemie.

ISBN 978-3-89581-543-0     15,00 €  Portofrei     Bestellen

Der fremde Blick – Roberto Ciulli und das Theater an der Ruhr. Gespräche, Texte, Fotos, Material. Hrsg. Jonas Tinius, Roberto Ciulli und Alexander Wewerka

"Das Theater an der Ruhr war wie eine Explosion für mich. Vieles von dem, was ich heute als meins ausgebe, kommt daher." Navid Kermani

1980 gründet Roberto Ciulli mit dem Dramaturgen Helmut Schäfer und dem Bühnenbildner Gralf-Edzard Habben das Theater an der Ruhr in Mülheim - ein Ensembletheater, in dem das Reisen und der Kulturaustausch zum Programm gehören. Seitdem hat das Theater über 40 Länder besucht und zugleich die Welt ins Ruhrgebiet geholt.
Die Monographie versammelt auf rund 1000 Seiten erstmals biographisches Material zu Roberto Ciullis Werdegang und Werk: Von seinem Studium der Philosophie und seinem Mailänder Zelttheater Il Globo, seinem Weg vom Deutschen Theater Göttingen in den 1960er-Jahren über Köln mit Heyme in den 1970er Jahren bis zu der Theatergründung in Mülheim an der Ruhr.

ISBN 978-3-89581-491-4     35,00 €  Portofrei     Bestellen

Incipit Hitler. Von Stefan Zweig

Stefan Zweig reflektiert die politisch-kulturellen Umbrüche und Unsicherheiten im Europa der Zwischenkriegszeit: Vor dem Hintergrund von Inflation, Arbeitslosigkeit und politischen Krisen breiten sich Hetze, Hass und Gewalt wie ein schleichendes Gift in der Gesellschaft aus. Tabus werden systematisch gebrochen, Normalitätsgrenzen leise verschoben.
Hitler beginnt - und damit die Unmenschlichkeit.

ISBN 978-3-89581-526-3     10,00 €  Portofrei     Bestellen

Schmutzige Kriege. Amerikas geheime Kommandoaktionen. Von Jeremy Scahill

Schmutzige Kriege. Amerikas geheime Kommandoaktionen. Von Jeremy ScahillJeremy Scahill erzählt in dieser packenden investigativen Reportage, wie es dazu kam, dass Mord zu einem zentralen Instrument der U.S.-Sicherheitspolitik geworden ist, und welche Konsequenzen diese Entscheidung hat für unzählige Menschen in den unterschiedlichsten Ländern und für die Zukunft der amerikanischen Demokratie.

ISBN 978-3-423-34852-2     16,90 €  Portofrei     Bestellen

Taschenbuchausgabe 2015

Der Reichstagsbrand. Geschichte einer Provokation. Von Alexander Bahar und Wilfried Kugel

Der Reichstagsbrand. Geschichte einer Provokation. Von Alexander Bahar und Wilfried KugelWer hat im Februar 1933 den Reichstag angezündet? Die Kontroverse um diese Frage reißt bis heute nicht ab. Bisher vollzog sich die Debatte indes ohne Kenntnis von 50.000 Seiten Original-Akten, die in Moskau und in der DDR lagerten.

ISBN 978-3-89438-495-1       17,90 €   Portofrei       Bestellen

Die Trikont-Story. Musik, Krawall & andere schöne Künste. Von Christof Meueler und Franz Dobler

Von Che Guevara bis Karl Valentin, von Hans Söllner bis Kofelgschroa. Die Bandbreite des Trikont-Universums ist unermesslich. Höchste Zeit, dass ein Buch die Geschichte und Geschichten des Münchner Tradiotionslabels festhält. Erzählt wird die Geschichte alternativer Musik, Kultur, Politik und Ökonomie seit Ende der 60er-Jahre. Nicht im Großen und Ganzen, sondern im Kleinen und Feinen.

ISBN 978-3-453-27135-7     22,99 €  Portofrei     Bestellen

Leben, um zu überleben. Von Reli Alfandari Pardo

"Warum brauchen wir so ein Foto?" Mit einer Frage beginnt dieses Buch vom plötzlichen Ende einer unbeschwerten Kindheit. "Eines Tages werdet ihr verstehen, wie wichtig dieses Familienfoto ist." Die Aufnahme aus dem Belgrad des Jahres 1939 wird zu einem der wenigen Erinnerungsstücke, die Reli Alfandari Pardo von den Ihren geblieben sind. Das Bild zeigt, "was man eine glückliche Familie nennt". Damit ist es bald vorbei. Zuerst in der Schule tritt etwas Trennendes verstörend zwischen das Mädchen und ihre christlichen Freundinnen. Sie nimmt sich vor, ihre Ausgrenzung mit Stolz zu tragen: "Ich mußte lernen, Jüdin zu sein". Der Zweite Weltkrieg erreicht auch Jugoslawien, deutsche Flugzeuge bombardieren am 6. April 1941 die Hauptstadt. Mit den Besatzern hält der Alptraum Einzug ins Leben der serbischen Juden.

Reli Alfandaris Buch gehört zu den bewegenden Überlebensgeschichten der Literatur, in einem Atemzug zu nennen mit berühmten Zeugnissen wie Marga Mincos "Das bittere Kraut".

ISBN 978-3-938375-89-1     24,00 €  Portofrei     Bestellen

Mord und Totschlag. Theater | Leben. Von Claus Peymann

Das TheaterLebensBuch, das vor dem Ende seiner 17jährigen Intendanz am Berliner Ensemble und vor seinem 80. Geburtstag erschient, dokumentiert Claus Peymanns Weg durch die Niederungen und Höhen der Theaterkunst. Texte, Interviews, Dokumente, Briefe, Telegramme, Aktennotizen, Verlautbarungen und Erklärungen erzählen Theatergeschichte: Wie und warum die Theater, die Peymann in Frankfurt/Main (TAT 1966), Stuttgart (1974-1979), Bochum (1979-1986), Wien (1986-1999) und Berlin (2000-2017) geleitet hat, zu den spannendsten, besten und skandalträchtigsten Häusern wurden und warum Theater seinen Platz in der Gesellschaft haben muss.

ISBN 978-3-89581-480-8     24,90 €  Portofrei     Bestellen

Wie man ein Arschloch wird. Kapitalismus und Kolonisierung. Von Carl Hegemann

Anläßlich der wahrscheinlich letzten Premiere Frank Castorfs an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz erscheint dieser "Crashkurs in faustischem Denken, das nach 200 Jahren vielleicht gerade an sein Ende kommt."
Ich verwünsche alles, was diesem Publikum irgend an mir gefällt. Ja, wenn ich es noch irgend dahin bringen könnte, dass ich eine Werk verfasste, dass die Deutschen mich noch 50 oder 100 Jahre hintereinander recht gründlich verwünschten und aller Orten und Enden mir nichts als Übles nachsagten - das sollte mich außer Maßen ergötzen.
(Johann Wolfgang von Goethe, 21. Juni 1818)

ISBN 978-3-89581-450-1     12,90 €  Portofrei     Bestellen

Über den Kolonialismus. Von Aimé Césaire

Aimé Césaire, 1913 auf der Karibikinsel Martinique geboren und dort im April 2008 verstorben, gilt als einer der bedeutendsten schwarzen Dichter des 20. Jahrhunderts. 1934 gründete er in Paris die Zeitschrift LEtudiant noir, womit die von ihm sowie von Léopold Sédar Senghor und Léon-Gontran Damas initiierte Négritude-Bewegung begann. Unter Négritude ist die Gemeinschaft aller Schwarzen, ihre lange Geschichte unsäglichen Leidens unter Sklaverei, Kolonialismus und Rassismus sowie die Wiederentdeckung ihrer kulturellen Leistungen in Afrika zu verstehen. Ziel der Bewegung war es, den schwarzen Menschen in aller Welt das Bewusstsein zu vermitteln, dass ihre in Afrika wurzelnden kulturellen Traditionen der Kultur der sie als primitiv diffamierenden und zu Arbeitstieren degradierenden Weißen nicht unterlegen seien.

ISBN 978-3-89581-453-2     12,90 €  Portofrei     Bestellen

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