Hrsg. Irmtraud Gutschke

Tiergeschichten

Aus allen Werken von Tschingis Aitmatow spricht eine einzigartige Verbundenheit, ja, innere Verwandtschaft zwischen Tieren und Menschen, die durch eine gemeinsame Natur miteinander verknüpft sind. Inspiriert oft durch alte Volkssagen, erzählt er von Wölfen und Pferden, vom alternden Schneeleoparden, vom Flug der Ente Luwr, die die Welt erschaffen hat, der Gehörnten Hirschmutter, dem Ruf des Vogels Denenbai und vielen anderen.

ISBN 978-3-293-20979-4 2023 13,00 € Portofrei Bestellen (Buch)

Bevor er Schriftsteller wurde, arbeitete Aitmatow als ausgebildeter Tiermediziner. Mit seinen Tiergeschichten will er eine Grenze überwinden: »In der Literatur wurden die Tiere bisher aus der menschlichen Sichtweise dargestellt, aber ich möchte die Welt mit ihren Augen betrachten.«

Tschingis Aitmatow betrachtet die Welt mit den Augen der Tiere.

Mit einem Nachwort von Irmtraud Gutschke zu Leben und Werk von Tschingis Aitmatow.

Mehr Infos

Inhaltsverzeichnis

Leseprobe

Mediathek

Kapitel 1.1 - Der Schneeleopard
23.03.2007 | Tschingis Aitmatow - Topic (12.04.2025)

Autoreninfos

Tschingis Torekulowitsch Aitmatow (1928 - 2008) war ein sowjetisch-kirgisischer Schriftsteller und Diplomat, der hauptsächlich in russischer Sprache schrieb. Als junger Student erlangte er mit seiner Erzählung Djamila unverhofft Berühmtheit. Louis Aragon übersetzte die Erzählung ins Französische und machte Aitmatows Erstlingswerk international bekannt. Heute ist es ein Klassiker. In der DDR gehörte Djamila zur Pflichtlektüre an den Schulen.

Wikipedia (DE): Tschingis Aitmatow  |  Website (Stand 09.01.2025): unionsverlag.com Tschingis Aitmatow

Nachwort von

Irmtraud Gutschke (Jahrgang 1950) ist eine deutsche Journalistin, Literaturkritikerin und Buchautorin, die lange als Literaturredakteurin bei der Tageszeitung „Neues Deutschland“ arbeitete und sich vor allem mit russischer und ostdeutscher Literatur beschäftigt hat. Sie studierte Slawistik und Anglistik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und promovierte 1976 an der Humboldt-Universität zu Berlin über das Zusammenspiel von Mensch und Natur im Werk des kirgisischen Autors Tschingis Aitmatow. Nach Jahrzehnten redaktioneller Arbeit für internationale Literaturtexte und Essays ist sie heute als freie Autorin tätig und schreibt Rezensionen sowie Sachbücher zu literarischen Themen und Autoren wie Eva Strittmatter und Hermann Kant. Zu ihren Veröffentlichungen zählen mehrere Bücher, in denen sie literarische Lebenswege und Werke analysiert und kontextualisiert. Gutschke spricht fließend Russisch und hat für ihre langjährige journalistische Tätigkeit 2022 den Dietrich-Oppenberg-Medienpreis erhalten. 

Wikipedia (DE): Irmtraud Gutschke  |  Website: Irmtraud Gutschke

Die Übersetzer

Friedrich Hitzer (1935 - 2007) war ein deutscher Slawist, Schriftsteller, Übersetzer, Gewerkschafter und Kommunist.

Wikipedia (DE): Friedrich Hitzer

Charlotte Kossuth (1925 - 2014) war eine deutsche Lektorin und Übersetzerin aus dem Russischen. Sie übersetzte u. a. Werke von Tschingis Aitmatov, Wiktor Astafjew, Daniil Granin und Juri Rytcheu. 

Wikipedia (DE): Charlotte Kossuth

Verlag

Erstellt: 24.06.2023 - 11:39  |  Geändert: 09.01.2026 - 13:40