Aitmatow, Tschingis (Autor)

Tschingis Torekulowitsch Aitmatow (1928 - 2008) war ein sowjetisch-kirgisischer Schriftsteller und Diplomat, der hauptsächlich in russischer Sprache schrieb. Als junger Student erlangte er mit seiner Erzählung Djamila unverhofft Berühmtheit. Louis Aragon übersetzte die Erzählung ins Französische und machte Aitmatows Erstlingswerk international bekannt. Heute ist es ein Klassiker. In der DDR gehörte Djamila zur Pflichtlektüre an den Schulen.

Wikipedia (DE): Tschingis Aitmatow  |  Website (Stand 09.01.2025): unionsverlag.com Tschingis Aitmatow

Berge, Pferde, Jurten. Eine Reise auf den Spuren des weltberühmten Schriftstellers Tschingis Aitmatow durch Kirgistan. [hinter der Bezahlschranke] Von Irmtraud Gutschke jW 19.10.2024

Vom Sowjet-Realisten zum kritischen Moralisten: Er schreibt auf russisch und kirgisisch und ist einer der bekanntesten Vertreter der Gegenwartsliteratur Zentralasiens: Tschingis Aitmatow. Der Weltliterat ist 75 Jahre alt geworden. Von Uli Rothfuss Qantara 06.05.2005

Die zweite Schlacht um Kundus: Kirgistan hofft auf ein Ende des religiösen Extremismus und erwartet eine Wiederbelebung der alten Handelswege (Januar 2002): Im Schlachthaus der Gegenwart wabern seit langem die unterschwelligen Konflikte der Geopolitik am Ende des zwanzigsten Jahrhunderts. Da sich Afghanistan und die Region Zentralasien in deren Grenzrevier befinden, haben auch wir Kirgisen als Nachbarn all das miterlebt, was sich im stürmischen Land des religiösen Extremismus abspielte. Das gilt besonders für die Zeit, als sowjetische Truppen mit ihrer sattsam bekannten "internationalen Mission" fatalerweise dort eingedrungen sind, was wiederum die Einmischung der amerikanischen Seite auslöste und die afghanische Konfliktsituation noch mehr zuspitzte. Auch nach dem Abzug der Sowjettruppen hatte sich die Lage nicht verbessert. Von Tschingis Aitmatow, aus dem Russischen von Friedrich Hitzer Unionsverlag 01.2002

Literaturabend zum Ehrentag des großen kirgisischen Schriftstellers Tschingis Aitmatow
15.12.2020 | BIZ e.V Bildung- Initiative- Zusammenarbeit YouTube (15.12.2020)

1. Auflage 17.04.2008 , Deutsch

Die unzensierte, vollständige Fassung von Aitmatows Erstling, ein Jahr vor Dshamilja erschienen. Mit einem Vorwort des Autors.

Als der Militärzug mitten in der Nacht bei der kleinen kirgisischen Bahnstation anhält, löst sich ein Schatten von einem Waggon. Ismail ist als Deserteur heimlich von der Front zurückgekehrt. Sejde will zu ihm halten. Welche Frau hat in diesen Tagen schon das Glück, ihren Mann bei sich zu haben! Sie versteckt ihn und bietet dem ganzen Dorf und den Polizeikommissaren die Stirn.
 

ISBN 978-3-293-20418-8 1. Auflage 17.04.2008 7,90 € Portofrei Bestellen (Buch: Taschenbuch)
2023 , Deutsch
Hrsg. Irmtraud Gutschke

Aus allen Werken von Tschingis Aitmatow spricht eine einzigartige Verbundenheit, ja, innere Verwandtschaft zwischen Tieren und Menschen, die durch eine gemeinsame Natur miteinander verknüpft sind. Inspiriert oft durch alte Volkssagen, erzählt er von Wölfen und Pferden, vom alternden Schneeleoparden, vom Flug der Ente Luwr, die die Welt erschaffen hat, der Gehörnten Hirschmutter, dem Ruf des Vogels Denenbai und vielen anderen.

ISBN 978-3-293-20979-4 2023 13,00 € Portofrei Bestellen (Buch)
4. Auflage 2022 , Deutsch

Der Welterfolg von Tschingis Aitmatow - magisch illustriert von Kat Menschik. Als sie Danijar singen hört, verändert sich Djamilas Blick auf ihn - und ihr Leben: Im Lied des verschlossenen Kriegsinvaliden offenbaren sich tiefe Sehnsucht, Schmerz und die Liebe zur Welt. Wie durch Zauber erhellt seine Stimme die sommerliche Augustnacht in den Bergen Kirgisiens. Djamila, deren Mann kurz nach der Hochzeit in den Krieg gezogen ist, beginnt, sich rettungslos in ihn zu verlieben. Auch für Said, den 15-jährigen Schwager und ständigen Begleiter Djamilas, ändert sich vieles. Er sieht die verbotene Liebe wachsen, bewahrt aber das Geheimnis für sich.

ISBN 978-3-86971-253-6 4. Auflage 2022 20,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)
21. Auflage 24.08.2001 , Deutsch

"Es war im Jahr 1924. Wo heute unser Kollege liegt, war damals ein kleiner Ail von seßhafen armen Bauern. Ich war vierzehn Jahre alt. Im Herbst erschien im Ail ein fremder Bursche, der einen Soldatenmantel trug. Zuerst hieß es, der Fremde sei der Armee-Kommandeur gewesen, dann stellte sich heraus, daß es Düischen war."

ISBN 978-3-88897-291-1 21. Auflage 24.08.2001 14,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)