Berge, Pferde, Jurten. Eine Reise auf den Spuren des weltberühmten Schriftstellers Tschingis Aitmatow durch Kirgistan. [hinter der Bezahlschranke] Von Irmtraud Gutschke jW 19.10.2024
Vom Sowjet-Realisten zum kritischen Moralisten: Er schreibt auf russisch und kirgisisch und ist einer der bekanntesten Vertreter der Gegenwartsliteratur Zentralasiens: Tschingis Aitmatow. Der Weltliterat ist 75 Jahre alt geworden. Von Uli Rothfuss Qantara 06.05.2005
Die zweite Schlacht um Kundus: Kirgistan hofft auf ein Ende des religiösen Extremismus und erwartet eine Wiederbelebung der alten Handelswege (Januar 2002): Im Schlachthaus der Gegenwart wabern seit langem die unterschwelligen Konflikte der Geopolitik am Ende des zwanzigsten Jahrhunderts. Da sich Afghanistan und die Region Zentralasien in deren Grenzrevier befinden, haben auch wir Kirgisen als Nachbarn all das miterlebt, was sich im stürmischen Land des religiösen Extremismus abspielte. Das gilt besonders für die Zeit, als sowjetische Truppen mit ihrer sattsam bekannten "internationalen Mission" fatalerweise dort eingedrungen sind, was wiederum die Einmischung der amerikanischen Seite auslöste und die afghanische Konfliktsituation noch mehr zuspitzte. Auch nach dem Abzug der Sowjettruppen hatte sich die Lage nicht verbessert. Von Tschingis Aitmatow, aus dem Russischen von Friedrich Hitzer Unionsverlag 01.2002
