Geschichte

Incipit Hitler. Von Stefan Zweig

Stefan Zweig reflektiert die politisch-kulturellen Umbrüche und Unsicherheiten im Europa der Zwischenkriegszeit: Vor dem Hintergrund von Inflation, Arbeitslosigkeit und politischen Krisen breiten sich Hetze, Hass und Gewalt wie ein schleichendes Gift in der Gesellschaft aus. Tabus werden systematisch gebrochen, Normalitätsgrenzen leise verschoben.
Hitler beginnt - und damit die Unmenschlichkeit.

ISBN 978-3-89581-526-3     10,00 €  Portofrei     Bestellen

Im Grunde gut. Eine neue Geschichte der Menschheit. Von Rutger Bregman

Der Historiker und Journalist Rutger Bregman setzt sich in seinem neuen Buch mit dem Wesen des Menschen auseinander. Anders als in der westlichen Denktradition angenommen ist der Mensch seinen Thesen nach nicht böse, sondern im Gegenteil: von Grund auf gut. Und geht man von dieser Prämisse aus, ist es möglich, die Welt und den Menschen in ihr komplett neu und grundoptimistisch zu denken. In seinem mitreißend geschriebenen, überzeugenden Buch präsentiert Bregman Ideen für die Verbesserung der Welt. Sie sind innovativ und mutig und stimmen vor allem hoffnungsfroh.

ISBN 978-3-498-00200-8     24,00 €  Portofrei     Bestellen

Das Landleben. Geschichte und Zukunft einer gefährdeten Lebensform. Von Werner Bätzing

In einer Zeit zunehmender Verstädterung brauchen wir eine neue Sicht auf das Landleben. Es ist keineswegs Ausdruck überholter Verhältnisse, es ist vielmehr Grundlage für die Dynamik und Spezialisierung in den Städten und Zentren. Der bekannte Geograph und Alpenforscher Werner Bätzing hält das Land mit seinen Traditionen und Kulturlandschaften für unverzichtbar. Daher mündet sein so fundiertes wie nachdenkliches Buch in Leitideen für die Zukunft des Landlebens.

Gibt es heute noch ein Leben auf dem Land, das nicht städtische geprägt ist? Und brauchen wir in der modernen Welt überhaupt ein Landleben? Oder ist es nur noch ein romantisches Relikt aus der vergangenen Zeit?

ISBN 978-3-406-74825-7     26,00 €  Portofrei     Bestellen

1918 - Die Welt im Fieber. Wie die Spanische Grippe die Gesellschaft veränderte. Von Laura Spinney

Der Erste Weltkrieg geht zu Ende, und eine weitere Katastrophe fordert viele Millionen Tote: die Spanische Grippe. Binnen weniger Wochen erkrankt ein Drittel der Weltbevölkerung. Trotzdem sind die Auswirkungen auf Gesellschaft, Politik und Kultur weitgehend unbekannt. Ob in Europa, Asien oder Afrika, an vielen Orten brachte die Grippe die Machtverhältnisse ins Wanken, womöglich beeinflusste sie die Verhandlung des Versailler Vertrags und verursachte Modernisierungsbewegungen.

ISBN 978-3-446-25848-8     26,00 €  Portofrei     Bestellen

Max Mohr. Arzt und rastloser Literat. Von Florian Steger

Max Mohr (1891-1937), zugleich Arzt und Literat, feierte in den 1920er-Jahren große Erfolge als Dramatiker und pflegte mit zahlreichen bedeutenden Kulturschaffenden seiner Zeit engen Kontakt. Er lebte mit seiner Familie am Tegernsee, verbrachte viel Zeit in Berlin, von wo aus er in Briefen einen spannenden Einblick in den hektischen Literatur- und Theaterbetrieb der Weimarer Zeit liefert. Aufgrund seiner jüdischen Identität musste er 1934 emigrieren. Bis zu seinem frühen Tod lebte und arbeitete er als Arzt in Shanghai.

ISBN 978-3-7917-3075-2     14,95 €  Portofrei     Bestellen

Nordirland zwischen Krieg und Frieden. Der gescheiterte Aufbau nach der Niederlage der IRA. Von Liam Ó Ruairc

Die Nordirland-Frage war der größte Stolperstein während der Brexit-Verhandlungen. Mit dem im Jahr 1998 unterzeichneten Karfreitagsabkommen wurden die Grenzposten zwischen der Republik Irland und Nordirland geräumt, nach dem Brexit könnten sie wieder aufgestellt werden. Das Abkommen beendete offiziell den 30-jährigen Bürgerkrieg, der über 3500 Menschen das Leben kostete.

Dass die Gründe für ein Wiedererstarken radikaler Kräfte, sowohl auf irisch-republikanischer als auch auf pro-britischer Seite, nicht im Brexit, sondern im Scheitern des Friedensvertrags liegen, erläutert der Belfaster Autor Ó Ruairc in seinem neuen Buch. Für ihn hat die „Befriedung“ durch das Karfreitagsabkommen die grundlegenden Probleme der Region nicht gelöst.

ISBN 978-3-85371-470-6     19,90 €  Portofrei     Bestellen

Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion. Unternehmen Barbarossa 1941. Hrsg. Wolfram Wette und Gerd R. Ueberschär

"Ein Handbuch, wie man es sich wünscht ..." (Prof. Dr. Eberhard Jäckel)

Das "Unternehmen Barbarossa", mit dem der Überfall auf die die Sowjetunion verschlüsselt wurde, war nicht nur ein klassischer Fall eines Aggressionskrieges, sondern - da er unter Brechung aller bis dato gültigen Regeln des Kriegsvölkerrechts geführt wurde - ein von rasseideologischen und machtpolitischen Motiven gleichermaßen geprägter Vernichtungskrieg. Noch heute bestehen in der SU Ängste vor den Deutschen.

ISBN 978-3-596-19063-8     12,99 €  Portofrei     Bestellen

Genozidale Gewalt? Der peruanische Staatsterror 1980-1994. Von Stefanie Wiehl

Mehrere tausend Verschwundene, über einhundert Massaker sowie unzählige Fälle von Folter und Vergewaltigung zählen zur Bilanz des peruanischen Staates in seinem Krieg gegen den "Leuchtenden Pfad" (1980-1994). Die staatliche Intervention traf aber nicht nur die maoistischen Aufständischen, sondern mehrheitlich die indigene Bevölkerung - besonders im Anden-Departement Ayacucho. Stefanie Wiehl zeichnet nach, wie diese Region zu einem Gewaltraum wurde. Ausgehend von der Hypothese genozidaler Gewalt wendet sie sich den in diesem Kontext bisher vernachlässigten Aspekten staatlicher Gewalt zu.

ISBN 978-3-8376-4981-9     49,99 €  Portofrei     Bestellen

Im Kreuzfeuer der Kritik. Umstrittene Organisationen im 20. Jahrhundert. Hrsg. Marcus Böick und Marcel Schmeer

Ob Gewerkschaften, Unternehmen oder Parteien: Organisationen prägten die Geschichte des 20. Jahrhunderts ganz maßgeblich. Daher ist die Beschäftigung mit diesen - oftmals umstrittenen - Gebilden und ihren Hervorbringungen einer der Schwerpunkte zeithistorischer Forschung. Gerade in Deutschland erlebte die Geschichtsschreibung zu Organisationen durch die Aufarbeitung möglicher NS-Kontinuitäten in Behörden oder Ministerien einen bemerkenswerten Boom, dem bisher allerdings eine übergreifende Selbstreflexion fehlt.

ISBN 978-3-593-51039-2     45,00 €  Portofrei     Bestellen

Noch einmal über die Bücher gehen. Texte aus einem geteilten Historikerleben. Von Manfred Weißbecker

Zwischen Manfred Weißbeckers Anstellung am Historischen Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der rigiden "Abwicklung" der DDR-Geschichtswissenschaft lagen drei Jahrzehnte umfangreicher Lehr- und Forschungsarbeit des Autors. Letztere betraf vor allem die Geschichte bürgerlicher und kleinbürgerlicher deutscher Parteien und Verbände, der Weimarer Republik und des Faschismus. In diesen dreißig und in den dreißig darauf folgenden Jahren entstanden neben dem vierbändigen Lexikon zur "Parteiengeschichte 1789 bis 1945" und anderen, oft gemeinschaftlich verfassten Büchern (unter anderem zur Geschichte der NSDAP und zu Hitler) auch zahlreiche kleinere Publikationen und Vortragstexte.

ISBN 978-3-89438-723-5     32,00 €  Portofrei     Bestellen

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