Die alte Weltordnung zerfällt vor unseren Augen: Die USA und Israel greifen den Iran an. Russland und China verbünden sich und lehnen die globale Vorherrschaft der USA ab. Die NATO-Staaten scheitern mit ihrem Stellvertreterkrieg in der Ukraine gegen Russland. Durch die Unterstützung des Genozids in Gaza verliert der Westen an moralischer Glaubwürdigkeit. US-Präsident Donald Trump verunsichert die Europäer und droht, Grönland zu übernehmen, nachdem er in Venezuela den Präsidenten entführen ließ. Nach einem "Jahrhundert der Erniedrigung" steigt China zu einer neuen Supermacht auf. Der Historiker Daniele Ganser ordnet die chaotisch wirkende Gegenwart und zeigt die spannenden historischen Wurzeln, die uns in den aktuellen Machtkampf der drei Giganten USA, Russland und China geführt haben. Vor uns entwickelt sich eine Auseinandersetzung, die das 21. Jahrhundert prägen wird.
Macht (Thema)
Macht und Gewalt sind Gegensätze
In diesem Essay zeigt sie die Abgrenzungen und Überschneidungen der politischen Schlüsselbegriffe Macht und Gewalt. Sie analysiert die theoretischen Begründungen von Gewalttätigkeit und die gewalttätigen Aktionen in Vietnam, in den Rassenkonflikten der USA und bei den Studentenrevolten in aller Welt. Die alte Theorie von Krieg und Gewalt als Ultima ratio der Macht wurde - wenigstens im zwischenstaatlichen Bereich - durch die Kernwaffen ad absurdum geführt. Hannah Arendt formuliert scharf und provozierend aus unserer Wirklichkeit gewonnene Erkenntnisse über die Funktionen von Macht und Gewalt in der Politik.
Erdheims Interesse an der gesellschaftlichen Produktion von Unbewußtheit bewog ihn zunächst, Freuds sozialen und kulturellen Standort zu untersuchen. Welche Position muß man einnehmen, um das Unbewußte wissenschaftlich erfassen zu können? Am Beispiel der aztekischen Menschenopfer beschäftigt sich Erdheim dann mit der zerstörerischen Seite zivilisatorischer Prozesse. Anknüpfend an Lévi-Strauss' Unterscheidung zwischen »kalten« und »heißen« Kulturen entwickelt Erdheim eine Theorie der Anachronizität sozialer Strukturen. Im Schlußkapitel befaßt sich Erdheim mit der unbewußten Innenseite der Macht.
Zynismus und Ressentiments breiten sich in der Gesellschaft aus. Das Therapeutikum dagegen ist eine kluge Radikalität, die sich vom Guten her erschließt – so die These von Jürgen Manemann, der dafür argumentiert, dass das Gute den Blick auf die Wirklichkeit schärft.
Kluge Radikalität setzt verkrustete Verhältnisse in Bewegung und lässt Menschenmögliches Realität werden.
Seit Jahrzehnten versuchen Geheimdienste, Militärs und Konzerne, den Menschen lesbar und steuerbar zu machen. Der programmierte Mensch führt von den Nürnberger Ärzteprozessen über Operation Paperclip, Fort Detrick und MKULTRA bis zu geheimen Experimenten mit LSD, Hypnose, Isolation und psychologischer Zersetzung.
Was damals in abgeschirmten Laboren begann, verschwand nicht mit dem Kalten Krieg. Die Methoden wechselten, das Ziel blieb: menschliches Verhalten vorherzusagen, Widerstand zu brechen, Entscheidungen unbemerkt zu beeinflussen.
Die Angst ist ein Bindemittel menschlicher Beziehung. Sie konstituiert und stabilisiert die bestehenden Machtverhältnisse. Sollen diese nicht gefährdet werden, darf sie an Bedeutung nicht verlieren. Der gängige Diskurs, der Beziehungen definiert und etabliert, ist ein hierarchischer. Die Angst hat in diesem Narrativ eine beachtliche Hebelfunktion. Als Folge der Entmachtung der Aggressionen im Dienste des Ich bleibt sie unentbehrlich für die Regulierung hierarchischer Beziehungen. Die Entbehrung dieser Aggressionen bedeutet Ohn(e)macht – und das ist Angst.
Was passiert, wenn Tech-Konzerne im Verbund mit Antidemokraten nach der Macht greifen?
Im Januar 2025 gründete US-Präsident Trump das sogenannte »Department of Government Efficiency« und ernannte mit Elon Musk den reichsten Mann der Welt zum Regierungsberater mit weitreichenden Befugnissen. In den folgenden Monaten ließ sich am deutlichsten erkennen, was eine »Teslokratie« für unsere Gesellschaft bedeuten würde. Musk startete einen beispiellosen Angriff auf die Demokratie und entließ voreilig Hunderttausende Regierungsmitarbeiter*innen.
An unflinching exposé of Israel's Lobby, showing how its outsized influence works against our national interests and threatens our freedom. > Israel’s Lobby combines investigative journalism and political science to tie together the stories of American and Israeli oligarchs capturing the policymaking process in successive presidential administrations and the geopolitical, national security and domestic consequences of American foreign policy effectively sold to the highest bidder.
Die deutsche Ausgabe von Confidence Man
Sie ist Donald Trumps erklärte Lieblingsfeindin unter den Journalisten, niemand hat die Berichterstattung über den Präsidenten stärker geprägt als sie: Maggie Haberman erhielt für ihre Reportagen den Pulitzer-Preis und hat das Phänomen Trump ergründet wie kein anderer. Er selbst nennt sie »meine Psychiaterin«. Immer wieder ist sie es, die als erste über Trumps Machenschaften berichtet. Als Boulevardreporterin der New York Post und spätere Korrespondentin der New York Times hat sie bereits seit über zwanzig Jahren den Weg des vermeintlichen Selfmade-Millionärs von New York ins Weiße Haus aus der Nähe verfolgt.
Wir befinden uns mitten in einem verheerenden weltweiten Umsturz, bei dem unsere bisherige Gesellschaft durch ein neues System ersetzt werden soll.
Der globale Staatsstreich zeigt, wie und warum dies geschieht, wer die Hintermänner sind - und was wir tun können, um sie zu stoppen.
Das Jahr 2020 wird als das Jahr in die Geschichte eingehen, in dem der globale Staatsstreich eingeleitet wurde. Im historischen Kontext erscheinen die dramatischen Krisen der vergangenen Jahre als Teile eines wohlinszenierten Schachspiels - mit der vollständigen Kontrolle über den gesamten Planeten als ultimatives Ziel.