Die Ökologie warnt vor der Erderwärmung, die Soziologie vor sozialer Ungleichheit: beides bedroht das Überleben der kommenden Generationen. Alexander von Pechmann behandelt aus rechtsphilosophischer Perspektive die Frage, welche künftigen Formen des Eigentums diesen globalen Herausforderungen gewachsen sind. Er kommt zu dem Ergebnis, dass weder das kapitalistische Privateigentumsrecht noch das nationale Souveränitätsprinzip in der Lage sind, die globalen Zukunftsprobleme zu lösen. Dies vermag, so die These, nur die Menschheit als Gesamteigentümer in der Rechtsgestalt »Vereinter Nationen«.
Politikwissenschaft (Thema)
A media scholar examines how US establishment outlets echo Israeli narratives on Gaza, miminimizing atrocities like the Flour Massacre as “aid-related deaths” to whitewash genocide and excuse war crimes amid global outrage. This vitally necessary and carefully researched book examines the way US establishment media ran interference for Israel’s ongoing genocide in Gaza, aligning its coverage with Israeli military narratives whilst downplaying, and even condoning, the wholesale massacre of Palestinians.
[Ein Medienwissenschaftler untersucht, wie etablierte US-Medien israelische Narrative zu Gaza wiedergeben und Gräueltaten wie das „Mehl-Massaker“ als „Todesfälle im Zusammenhang mit Hilfsmaßnahmen“ herunterspielen, um den Völkermord zu beschönigen und Kriegsverbrechen inmitten weltweiter Empörung zu rechtfertigen. Dieses äußerst wichtige und sorgfältig recherchierte Buch beleuchtet, wie die etablierten US-Medien Israels andauernden Völkermord in Gaza gedeckt haben, indem sie ihre Berichterstattung an israelische Militärnarrative anpassten und gleichzeitig das massenhafte Massaker an Palästinensern herunterspielten oder sogar billigten. ]
„Schicksalsjahre einer Partei – Das Bündnis Sahra Wagenknecht“ ist die erste umfassende, messerscharfe und zugleich packende Zeitdiagnose dieser politischen Revolution. Als Journalist, Publizist und profiliertem Blogger gelingt dem Autor das Kunststück, trockenes politikwissenschaftliches Fundamentalkonzept in die fesselnde Tonalität eines Polit-Thrillers zu übersetzen. Das Buch bricht bewusst mit den klassischen, oft oberflächlichen Schablonen der Talkshow-Debatten und dingt tief vor zum programmatischen, organisatorischen und menschlichen Kern des Phänomens Wagenknecht.
As European empires crumbled in the 20th century, the power structures that had dominated the world for centuries were up for renegotiation. Yet instead of a rebirth for democracy, what emerged was a silent coup - namely, the unstoppable rise of global corporate power.
Exposing the origins of this epic power grab as well as its present-day consequences, Silent Coup is the result of two investigative journalists' reports from 30 countries around the world. It provides an explosive guide to the rise of a corporate empire that now dictates how resources are allocated, how territories are governed, and how justice is defined.
Zu sagen, dass das größte wirtschaftliche Experiment der Geschichte – der Sowjetkommunismus – auch sein größtes wirtschaftliches Scheitern war, ist eine Aussage, die viele für offensichtlich halten. Hier argumentiert Robert Allen in einer verblüffenden Neuinterpretation, dass die UdSSR eine der erfolgreichsten Entwicklungsländer des 20. Jahrhunderts war.
To say that history’s greatest economic experiment—Soviet communism—was also its greatest economic failure is to say what many consider obvious. Here, in a startling reinterpretation, Robert Allen argues that the USSR was one of the most successful developing economies of the twentieth century.
Krieg als Event, Militär als Marke? Warum der Staat gefordert ist, die Bundeswehr aus der Werbeöffentlichkeit abzuziehen.
Deutschland soll kriegstüchtig werden. Und was macht die Bundeswehr? Sie rekrutiert mithilfe von Blockbuster-Ästhetik, Bildwelten der Gaming-Industrie und Armee-Influencern: Die Zeitenwende wird als Lifestyle-Event mit Adventure-Feeling inszeniert. Daniel Hornuff nimmt Anstoß an der jüngsten Medienoffensive der Bundeswehr. Er entfaltet ein politisches Plädoyer und fordert ein gesetzliches Werbeverbot für die Bundeswehr.
Rechte Kräfte wie die AfD, Viktor Orbán oder Steve Bannon verfolgen seit einigen Jahren eine Strategie, die gefährliche Erfolge zeigt. Wenn ihnen vorgeworfen wird, sich rassistischer oder gar neofaschistischer Methoden zu bedienen, haben sie oft eine schnelle Antwort parat: Wer bedingungslose Solidarität mit Israel verkündet, kann kein Nazi sein. Die Beiträger_innen eruieren diese berechnende Rhetorik und zeigen, wie die Instrumentalisierung des Holocaust durch die Neue Rechte die demokratische und rechtsstaatliche Gesellschaft gefährdet.
Auf die zunehmende Bedrohung von rechts werden immer drängender Antworten gesucht. Eine davon lautet in jüngster Zeit: »Antifaschistische Wirtschaftspolitik«.
Gezielte Umverteilung von oben nach unten und eine planvolle Investitionspolitik seitens des Staates soll die neoliberale Politik der letzten Jahrzehnte endlich ablösen. Vorrangiges Ziel: die Stärkung sozialer Sicherheit. Auslöser dieser Forderung ist die Beobachtung, dass Menschen tendenziell eher rechts wählen, wenn aufgrund von wirtschaftlichen Krisen, Inflation und der Kürzung von Sozialausgaben Abstiegsängste und Unsicherheit zunehmen.
Kann man durch Bildung die Welt verändern - und sollte man es auch? Eine ideengeschichtliche Untersuchung einer wirkmächtigen revolutionären Hoffnung.
Die Revolution verkörpert die Hoffnung auf grundlegende Änderung - doch damit sie gelingt, müssen sich auch die Menschen ändern. Aus diesem Grund spielt Bildung für das revolutionäre Denken an entscheidenden Stellen eine wichtige Rolle:
YouTubes Geschäftsmodell erklärt: die fabrikmäßige Datenproduktion als Akkumulation von Kapital.
Über die Funktionsweise von Plattformen gibt es noch immer viele Missverständnisse. Oft wird ausgeblendet, dass die Daten - die Haupteinnahmequelle der Plattformen - hergestellt werden und damit das Produkt unbezahlter und weitgehend unerkannter digitaler Arbeit sind. Analog zum Fabrikwesen und den Werkzeugen der politischen Ökonomie entwickelt Thilo Rösch am Beispiel von YouTube ein Modell, mit dem die Kapitalakkumulation von Plattformen analysiert werden kann. Damit wendet er sich nicht nur an Forschende, sondern auch an Creator_innen und User_innen, die die Mechanismen von YouTube und Co. besser verstehen wollen.