»Keinen Platz für Brandmauern« dürfe es in Europa mehr geben, stärkte US-Vizepräsident JD Vance Anfang 2025 der AfD den Rücken. Der Vorstoß fällt in ein Szenario, das lange Zeit nicht denkbar schien: Ob Skandinavien, Großbritannien, die Niederlande oder Frankreich: In etlichen Staaten Europas feiern Parteien der extremen Rechten enorme Erfolge, in Italien und Ungarn stellen gar welche die Regierung. Gelingt ihnen nun in der EU der Durchbruch?
Ideologie (Thema)
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Für westliche Beobachter gleicht China oft einer „Black Box“ – einem undurchsichtigen Monolithen, den wir wahlweise durch die Linse systemischer Bedrohung oder exotischer Fremdheit betrachten. Doch wer die gängigen Schlagzeilen beiseitelegt und tief in die internen Diskurse eintaucht, erkennt: Die Realität in der Volksrepublik ist weitaus nuancierter, pluralistischer und ideologisch lebendiger, als unsere Stereotypen es zulassen. Unser Bild ist oft eine Projektion eigener Ängste, während die tatsächliche Dynamik vor Ort auf einer tiefen historischen Verwurzelung und einer hochkomplexen politischen Praxis basiert. Um Peking heute zu verstehen, müssen wir die Komfortzone unserer Narrative verlassen und die Logik des Systems von innen heraus betrachten.
Dieser Beitrag basiert auf der Videoaufzeichnung „Does Xi Jinping HATE the Cultural Revolution?" und wurde mithilfe von NotebookLM (Gemini Notebook) erstellt.
Aufrüstung als Abschreckung
In ein 'stählernes Stachelschwein' solle man die Ukraine - auch über den gegenwärtigen Krieg hinaus - verwandeln, befand EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen 2025. Auch Taiwan und Südkorea sollten - schon zu Zeiten des Kalten Krieges - mit einer ähnlichen 'Stachelschwein'-Rolle als 'Bollwerke des Westens' fungieren.
Pointiert zeichnet Luciano Canfora Entwicklungslinien nach und erinnert auch an oft übersehene Aspekte der Geschichte:
Dieses Buch ist ein Experiment. Es unternimmt den Versuch, eine Geistesgeschichte der geistigen Beeinträchtigung zu schreiben, indem es die Debatten über den Wert behinderten Lebens nachzeichnet, wie sie in den letzten 150 Jahren geführt wurden.
Abgrund dieser Epoche war ein schier unvorstellbares Massenmordprojekt, das eine komplexe Vorgeschichte hat und eine erstaunlich lange Nachgeschichte. Die Eugenik zu verlernen, hat sich in Deutschland als ein außerordentlich zäher Prozess erwiesen, der bis heute nicht abgeschlossen ist.
Hans Dieter Schäfers richtungsweisende Studie in einer erweiterten Neuausgabe.
Bis 1940 gab es in Deutschland Hollywoodfilme, bis 1942 Coca-Cola und bis 1945 Swing-Musik - Hans Dieter Schäfers Untersuchung über NS-Ideologie und -Praxis sorgte Anfang der 1980er Jahre im In- und Ausland für großes Aufsehen. Lange hatte nach 1945 das Bild eines perfekten NS-Zwangsstaates vorgeherrscht; Schäfer zeigte anhand unterschiedlichster Quellen, dass das Dritte Reich gar nicht so totalitär war: Es gab vielmehr ein mit der Nazi-Weltanschauung erfolgreich konkurrierendes Angebot von »Konsum- und Zerstreuungswerten«, bis hin zu einem »bruchlos im Dritten Reich weiterwirkenden Amerikanismus«.
Warum ist die Medienskepsis im Osten der Bundesrepublik größer als im Westen? Haben wir es hier tatsächlich mit einem Erbe der DDR zu tun, wie oft behauptet wird, oder gibt es für die Kritik am Journalismus und die Wahlerfolge der AfD andere Ursachen?
Auf der Suche nach Antworten taucht dieses Buch zunächst in die Forschung zum Vertrauen in den Journalismus ein und in das Wissen um den Medienalltag in der DDR. Über einen Vergleich der politmedialen Strukturen einst und jetzt sowie über eine pointierte Gegenposition zum hegemonialen DDR-Diskurs, formuliert vom ostdeutschen Filmemacher Wilhelm Domke-Schulz, wird der Boden für die folgende Untersuchung bereitet. Es werden neun Gruppendiskussionen in ganz unterschiedlichen ostdeutschen Milieus und eine Inhaltsanalyse zur öffentlichen Konstruktion Bautzens – einer Stadt, die seit 2016 als „Brown Under“ gilt – durchgeführt.
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In der Analyse von Gabriel Rockhill zum „intellektuellen Weltkrieg“ beschreibt der Begriff der „kompatiblen Linken“ (oder auch der „respektablen Linken“) jene Teile der politischen Linken, deren Theorien und Handlungen keine existenzielle Bedrohung für das kapitalistische System oder das US-Imperium darstellen.
Dieser Beitrag basiert auf der Videoaufzeichnung „Will Marxism Bury French Theory? | Gabriel Rockhill Explains" und wurde mithilfe von NotebookLM erstellt.
Marxismus vs. Imperialtheorie
Wer bezahlte die Wortführer des westlichen Marxismus? bietet einen Crashkurs in der Geschichte der imperialistischen Propaganda sowie in der marxistischen Methode zur Analyse von Kultur und Ideologie.
Der Autor Gabriel Rockhill demonstriert die erklärende und transformative Überlegenheit eines dialektischen und historisch-materialistischen Ansatzes und erläutert gleichzeitig, dass die Welt der Ideen ein entscheidender Ort des Klassenkampfs ist. Anschließend beschäftigt er sich mit einer akribischen Gegengeschichte der Frankfurter Schule, die einen grundlegenden Beitrag zum westlichen Marxismus leistete, indem er sie in die globalen Beziehungen des Klassenkampfs und des imperialistischen Krieges gegen den real existierenden Sozialismus einordnet.
Marxism vs. the Imperial Theory
Who Paid the Pipers of Western Marxism? offers a crash course in the history of imperialist propaganda, as well as in the Marxist method for analyzing culture and ideology. Author Gabriel Rockhill demonstrates the explanatory and transformative superiority of a dialectical and historical materialist approach, while elucidating how the world of ideas is a crucial site of class struggle. He then engages in a meticulous counter-history of the Frankfurt School—which made a foundational contribution to Western Marxism—by situating it within the global relations of class struggle and the imperialist war on actually existing socialism.
Ein packender Roman über unsere aufgewühlten Zeiten
Im Stil der großen Romane von Arundhati Roy oder Amitav Ghosh entwirft Devika Rege mit großer erzählerischer Kraft und feinem Gespür für Details ein lebendiges Porträt des modernen Indien - die bildgewaltige, universelle Chronik einer rastlosen Generation im Aufbruch.
»Devika Rege steht an der Spitze einer neuen Generation von Autoreninnen und Autoren.« Vauhini Vara
"Ausgehend von der Ankunft der ersten jüdischen Siedler im historischen Palästina bis in die Gegenwart möchte ich die wichtigsten Ereignisse, Persönlichkeiten und Prozesse beleuchten, um zu erklären, warum dieser Konflikt so hartnäckig geworden ist." Ilan Pappé
Das Buch bietet einen kompakten Überblick (ca. 188 Seiten) über die historische Entwicklung der Region von den Anfängen der modernen Einwanderung bis in die unmittelbare Gegenwart.