Antikommunismus

BRD unterstützte Massenmord in Indonesien.

Massaker in Indonesien 1965 - 1966 → Wikipedia

  • Kartell des Schweigens Das Massaker in Indonesien 1965/66 (Teil I): Die Verstrickungen der damaligen Bundesregierung und des Bundesnachrichtendienstes mit der Militärjunta waren weitaus tiefer, als bislang angenommen Von Rainer Werning → Junge Welt 23.07.2020
  • Präventive Konterrevolution Das Massaker in Indonesien 1965/66 (Teil II und Schluss): Was für die politische Führung in Washington im Zuge ihres Aggressionskrieges in Indochina mit einem Debakel endete, glückte US-Militärstrategen in dem südostasiatischen Inselstaat Von Rainer Werning → Junge Welt 24.07.2020
  • Operation "Föhrenwald" Der Genozid und Deutschlands heimliche Hilfe. Von Jonas Müller-Töwe → t-online 13.07.2020
  • Genozid in Indonesien Der Bundespräsident und die Putschisten Als Staatssekretär ließ Karl Carstens deutsche Waffen verdeckt in alle Welt verschiffen. Indonesiens Militär unterstützte er mutmaßlich beim Putsch. Nach den Massakern wurde er Bundespräsident. Von Jonas Müller-Töwe → t-online 13.07.2020
  • "Die Täter konnten gar nicht aufhören, zu prahlen". Hunderttausende Tote innerhalb weniger Monate: Der Massenmord in Indonesien ist eines der größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte. Die Täter werden noch heute gefeiert. Von Philip Friedrichs, Arno Wölk t-online 13.07.2020
  • Geheimdokument: Deutschland unterstützte Massenmord in Indonesien. Der indonesische Massenmord an vermeintlichen Kommunist*innen 1965 gilt als eines der schwersten Menschheitsverbrechen nach dem Holocaust. Nun freigegebene Dokumente belegen die deutsche Unterstützung bei der „Säuberungsaktion“. → ANFNews 13.07.2020
  • Beihilfe zum Massenmord. Neue Dokumente belegen Kooperation bundesdeutscher Stellen mit Indonesiens Militär während Putsch und Massenmord 1965/66. → German Foreign Policy 14.07.2020
  • Geheimakten ausgewertet Deutschland deckte blutigen Putsch. Die deutsche Botschaft in Indonesien wusste im Jahr 1965 vom geplanten Militärputsch, in dessen Zuge die Junta um General Suharto mindestens eine halbe Million Menschen ermordete. Das geht aus einem ehemals geheimen Dokument der US-amerikanischen Auslandsvertretung hervor. Von Jonas Müller-Töwe → t-online 21.10.2017

 

Indonesien: Ein Blog gegen das Vergessen | Alle Internetze | → ARTE 30.04.2018

Johannes Paul II. Der Papst, der aus dem Osten kam. Von Matthias Drobinski, Thomas Urban

Johannes Paul II. (1920 - 2005) war ein Jahrhundertpapst. Er begeisterte die Massen, und seine Besuche in Polen zeigten den Menschen im Ostblock: Es gibt eine Kraft, die stärker ist als der kommunistische Staatsapparat. Doch so sehr Karol Wojty?a in seiner Heimat stets die Reformer in der Kirche unterstützt hatte - als Papst regierte er selbst autoritär, beschnitt die Unabhängigkeit der Ortskirchen und maßregelte Theologen. Matthias Drobinski und Thomas Urban erzählen keine Heiligengeschichte, sondern porträtieren eine faszinierende Persönlichkeit, die Revolutionär und Reaktionär in Einem war.

ISBN 978-3-406-74936-0     24,95 €  Portofrei     Bestellen

Harry Gmür - Bürger, Kommunist, Journalist. Biographie, Reportagen, politische Kommentare. Von Markus Bürgi und Mario König

Harry Gmür: Ein zerrissenes Leben im Zeichen der politischen Stürme und Katastrophen des 20. Jahrhunderts. Dem Grossbürgersohn war sein Weg als politischer Journalist und Aktivist nicht in die Wiege gelegt worden. Früh wandte er sich politisch nach links, Ende der 1930er Jahre wurde er Kommunist. Kalter Krieg und Antikommunismus liessen seine Hoffnungen scheitern und drängten ihn in eine tiefe politische und persönliche Krise. Noch heute bemerkenswert ist die von ihm 1937/38 herausgegebene Wochenzeitung "ABC", ein antifaschistisches Forum linker Schweizer Autoren und deutscher Emigranten. Ab 1958 bietet ihm die 'Weltbühne' (DDR) eine neue Publikationsmöglichkeit. Als "Schweizer Afrikakenner Stefan Miller" verfasste er in ihrem Auftrag Hunderte von Reportagen und Kommentaren.

ISBN 978-3-0340-0920-1     24,00 €  Portofrei     Bestellen

Der Fall Ethel und Julius Rosenberg. Antikommunismus, Antisemitismus und Sexismus in den USA zu Beginn des Kalten Krieges. Von Sina Arnold und Olaf Kistenmacher

Am 19. Juni 1953 wurden Ethel und Julius Rosenberg in New York auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet. Das Gericht hatte sie wegen Atomspionage für die Sowjetunion verurteilt. Der Fall erregte zu dieser Zeit weltweit Aufsehen. Viele Linke sahen in dem Ehepaar unschuldige Opfer des entfesselten Antikommunismus, der die McCarthy-Ära in den USA zu Beginn des Kalten Krieges prägte. Doch die Stimmung gegen die Rosenbergs und die beiden Mitangeklagten wurde auch durch antisemitische Vorstellungen über "jüdische Verräter" angeheizt.

ISBN 978-3-96042-009-5     12,80 €  Portofrei     Bestellen

Odyssee in Rot. Von Heinrich Gerlach

"Hitler muss fallen, damit Deutschland lebe!"

Von den über drei Millionen Wehrmachtssoldaten, die zwischen 1941 und 1945 in sowjetische Kriegsgefangenschaft gerieten, starben mehr als eine Million. Heinrich Gerlach überlebte. Das Grauen von Stalingrad hatte er in einem Roman verarbeitet, seinen schier endlosen Weg durch sowjetische Arbeits- und Gefangenenlager beschreibt er in seinem autobiographischen Bericht Odyssee in Rot.


ISBN 978-3-86971-144-7     36,00 €  Portofrei     Bestellen

Die DDR unterm Lügenberg. Von Ralph Hartmann

Seit 1990 gehören zum Kanon derer, die die DDR noch nach ihrem Tode bekämpfen, zehn Thesen; sie werden unablässig wiedergekäut: zwei Diktaturen in Deutschland, Stasi-Terror, verordneter Antifaschismus, marode Wirtschaft, drohender Staatsbankrott, Alleinschuld an der Mauer, Erziehungsdiktatur, Staatsdoping, friedliche Revolution, undankbare Ostdeutsche. Ralph Hartmann nimmt sich diese Parolen vor und fragt nach ihrem Kern.
Kalter Krieg mit heißer Luft - eine Sammlung krasser Lügen

ISBN 978-3-360-01820-5       Vergriffen

Ruth Fischer. Ein Leben mit und gegen Kommunisten (1895-1961). Von Mario Keßler

Ruth Fischer (1895-1961) war 1924/25 weltweit die erste Frau an der Spitze einer Massenpartei: der Kommunistischen Partei Deutschlands. Wie niemand sonst stand sie für die Angleichung der KPD an das autoritäre sowjetische Parteimodell. Später wurde sie - von Hitler und Stalin verfolgt - zur leidenschaftlichen Antikommunistin, die in den USA sogar gegen ihre Brüder Gerhart und Hanns Eisler sowie gegen Bertolt Brecht aussagte. Zuletzt suchte sie wieder Anschluss an eine undogmatische Linke.

ISBN 978-3-412-21014-4     65,00 €  Portofrei     Bestellen

Antikommunismus. Struktur einer Ideologie. Von jour fixe initiative berlin

Seit das Gespenst des Kommunismus umgeht, haben sich die herrschenden Mächte zu einer Hetzjagd verbündet. Der Antikommunismus war geboren und machte sich auf, die Idee des Kommunismus aus den Köpfen der Sklav_innen, Lohnarbeiter_innen, prekär Beschäftigen, Intellektuellen, Sozialhilfeempfänger_innen, Unangepassten und global "Überflüssigen" zu vertreiben. Seither ist er ein ideologischer Panzer, den das Bürgertum um seine Produktionsverhältnisse herum schmiedet. Er dient dem Schutz des Privateigentums und der Ausbeutungsverhältnisse gegen deren Feinde und jeglichen Ideen von solidarischen Formen der Vergesellschaftung. Während der Antikommunismus im Kampf gegen den "Bolschewismus" und im Kalten Krieg seine deutlichste Ausprägung erfuhr, so ist er doch Teil einer symbolischen Ordnung, die bis heute besteht.

ISBN 978-3-96042-021-7     12,80 €  Portofrei     Bestellen

Verwaltung, Politik, Geheimdienste. Das Notaufnahmelager Uelzen-Bohldamm im Prozess der Zuwanderung aus SBZ und DDR 1945-1963. Von Arne Hoffrichter

Das Lager Uelzen-Bohldamm diente über Jahrzehnte als erste Anlaufstation für Vertriebene und Flüchtlinge aus der DDR in Westdeutschland.
Von 1945 bis 1963 durchliefen über zwei Millionen Menschen das Flüchtlingsdurchgangs- und Notaufnahmelager Uelzen-Bohldamm. Diente das Lager zunächst der Militärregierung als Steuerungs- und Kontrollinstrument bei der Aufnahme von Vertriebenen, avancierte es ab 1947 zum ersten westdeutschen Durchgangslager für Zuwanderer aus SBZ und DDR. Das Lager war eng verbunden mit der Entwicklung der westdeutschen Aufnahmeregelungen für diesen Personenkreis. Fortan mussten die Zuwanderer ihren Abwanderungsentschluss mit einer Verfolgungssituation in Ostdeutschland rechtfertigen, um als Flüchtlinge in Westdeutschland anerkannt zu werden.

ISBN 978-3-8353-3141-9     34,90 €  Portofrei     Bestellen

Spartakusaufstand. Der unterschlagene Bericht des Untersuchungsausschusses der verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung über die Januar-Unruhen 1919 in Berlin. Von Jörn Schütrumpf

Im Januar 1919 greifen revolutionäre Arbeiter in Berlin zu den Waffen. Der vom linken Flügel der Berliner USPD getragene Aufstand wurde von Anfang an der gerade gebildeten KPD zugeschrieben. Sie war für derlei Aktionen allerdings viel zu schwach. Die KPD hatte im Januar 1919 in Berlin etwa 300 Anhänger, die USPD 200.000. Gleichwohl hält sich bis heute die Legende vom Spartakusaufstand. Zu ganz anderen Ergebnissen kam der Untersuchungsausschuss der verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung über die Januar-Unruhen 1919 in Berlin in seinem Abschlussbericht vom 9. Februar 1921.

ISBN 978-3-320-02357-7     49,00 €  Portofrei     Bestellen

Seiten