Gunnar Take war bis 2021 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin. Gegenwärtig arbeitet er in der Abteilung Unternehmensgeschichte der Universität Stuttgart. Seit 2022 forscht er zum Geldwesen im Sozialismus, vor allem am Beispiel der Sparkassen in der SBZ/DDR. Seine vorherigen Projekte befassten sich mit der Geschichte der Wirtschaftswissenschaften im „Dritten Reich“ sowie mit dem Personal und der Personalpolitik des Bundeskanzleramts in der jungen Bundesrepublik. Soziopolis (13.07.2026)

1. Auflage 08.10.2019 , Deutsch

Die Beiträge von Ökonomen zur praktischen und propagandistischen Vorbereitung und Begleitung der nationalsozialistischen Kriegsführung sind bisher nur wenig beachtet worden. Am Beispiel des ältesten Wirtschaftsforschungsinstituts untersucht Gunnar Take, woran die Wissenschaftler im „Dritten Reich“ arbeiteten, wie sie dem NS-Regime bei der Durchführung seiner wirtschaftspolitischen und militärischen Vorhaben halfen und welche Motivationen sie dabei verfolgten.

ISBN 978-3-11-065457-8 1. Auflage 08.10.2019 149,95 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)
1. Auflage 16.04.2025 , Deutsch

Die Regierungszentrale der BRD im Spannungsfeld von demokratischem Aufbruch und Nachwirkungen des Nationalsozialismus

Das Bundeskanzleramt war seit 1949 die politische Schaltzentrale der jungen westdeutschen Demokratie. Aufgrund der Richtlinienkompetenz des Bundeskanzlers konnte die Behörde auf alle Bereiche des Regierungshandelns einwirken. Dabei bewegte sie sich im Spannungsfeld zwischen demokratischem Neubeginn und den Nachwirkungen des Nationalsozialismus. 

ISBN 978-3-8353-5598-9 1. Auflage 16.04.2025 58,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover) Nachdruck 18.08.2025