Antifaschismus

Arbeiterwiderstand im Dritten Reich. Von Ulrich Schneider

Der Blick auf das NS-Regime wird heute fokussiert auf die 'rassische' Verfolgung. Dabei wird der antifaschistische Widerstand, den Frauen und Männer oftmals unter Einsatz ihres Lebens leisteten, zunehmend übersehen. In der bundesdeutschen Geschichtsschreibung gedachte man lange Zeit vor allem der Wehrmachtsoffiziere des 20. Juli oder des studentischen Widerstands um die 'Weiße Rose'. Doch waren es zuallererst Angehörige der Arbeiterbewegung, die sich dem Regime entgegenstellten. Deren Geschichte behandelt das Buch.

ISBN 978-3-89438-828-7     12,00 €  Portofrei     Bestellen

Der Anti-Antifaschismus. Antifa, angebliche Nazis, rechtsoffener Staat und geheimdienstliche Neonazi-Verbrechen. Von Wolf Wetzel

In Hochzeiten der Corona-Maßnahmen wurden in schauriger Eintracht von Regierung, "Zivil"gesellschaft bis Antifa die Kritiker und Kritikerinnen der Corona-Maßnahmen gerne als (Halb-) Nazis oder als "rechtsoffen" angegriffen und denunziert. Was "rechtsoffen" ist, war damit klar: Die anderen sind Nazis oder gehen mit Nazis "Hand in Hand", während man sich selbst irgendwo ab Mitte verortet sieht.

ISBN 978-3-910568-05-1     14,80 €  Portofrei     Bestellen

Nur Lumpen werden überleben. Die Ukraine, der Krieg und die antimilitaristische Perspektive. Von Gerald Grüneklee

Derzeit ist in Mitteleuropa eine nationalistische und militärische Formierung zu erleben, wie es sie seit 1945 nicht mehr gab. »Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!« ist trotz alledem der Ausgangspunkt dieses Buches. Deshalb ist dieses Buch erstens antifaschistisch - und wirft aus dieser Perspektive einen genauen Blick auf die Ukraine. Es ist zweitens antimilitaristisch und betrachtet deshalb Waffen als Teil des Problems und nicht als Teil der Lösung - auch dann, wenn es um legitime nationale Selbstverteidigung geht.

ISBN 978-3-99136-509-9     15,00 €  Portofrei     Bestellen

Berliner Kommunistische Jugend. Von Olga Benario

"Es ist bereits halb elf. Jemand schlägt vor, 'zusammen Eis essen zu gehen!' Alle sind einverstanden. Auf der Bergstraße gibt es ein kleines Café, wo eine Portion Eis zehn Pfennig kostet. Dorthin macht sich die ganze Bande auf. Das Eis ist herrlich! Doch es zieht ein Unwetter auf. Der Inhaber des Cafés bezahlt seine Angestellten zu niedrigeren Sätzen als nach Tarif. Als wir davon Wind bekommen, entscheiden wir, es zu boykottieren. Der Boykott dauert eine Woche, bis der Unternehmer aufgibt, weil er Angst hat, mit uns seine wichtigsten Kunden zu verlieren. Die Angestellten erhalten ihren Lohn nach Tarif, und wir suchen das Lokal wieder auf." Mit 21 Jahren schreibt Olga Benario in Moskau, wohin sie nach der aufsehenerregenden Befreiung von Otto Braun geflohen ist.

ISBN 978-3-95732-568-6     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Kunst und Kampf. Werke und Aktionen aus 30 Jahren. Von Bernd Langer

In den 1980er Jahren wird Kunst und Kampf (KuK) mit der Gestaltung von Plakaten in der antifaschistischen Bewegung bekannt. Das Projekt verfolgt einen kollektiven Ansatz, der jedoch immer auch individuelle Züge trägt.Ideengeschichtlich bezieht sich KuK auf die Renaissance, die den Menschen in den Mittelpunkt rückt und Religion und Hierarchien infrage stellt. Ein wichtiger Bezugspunkt ist dabei der deutsche Bauernkrieg.

ISBN 978-3-89771-582-0     19,80 €  Portofrei     Bestellen

Barfuß durch Hiroshima. Band 4. Von Keiji Nakazawa

Band 4: Hoffnung (Erschienen 2005)
Keiji Nakazawa ist sechs Jahre alt, als die Atombombe über seiner Heimatstadt gezündet wird. Im vierten Teil seiner Autobiographie dokumentiert der Autor die Überlebenssituation der Opfer in den Jahren 1945 bis 1947: Das Land steht unter amerikanischer Besatzung, die Yakuza rivalisieren um die Vorherrschaft auf dem Schwarzmarkt, immer noch sterben Menschen qualvoll an den Folgen der radioaktiven Strahlung. Nur sehr langsam entwickelt sich ein wenig Normalität im Alltag - aber mit den ersten Weizensprösslingen keimt in Hiroshima auch die Hoffnung auf ein besseres Leben wieder auf.

ISBN 978-3-551-77504-7     15,00 €  Portofrei     Bestellen

Barfuß durch Hiroshima. Band 3. Von Keiji Nakazawa

Band 3: Kampf ums Überleben
Keiji Nakazawa ist sechs Jahre alt, als die Atombombe über seiner Heimatstadt gezündet wird. Im dritten Teil seiner vierbändigen Autobiographie dokumentiert der Autor den Überlebenskampf der Opfer nach dem Abwurf der Bombe: Ihres Heims beraubt, fliehen die Überlebenden aus der zerstörten Stadt in die umliegende Provinz. Dort schlägt ihnen Missgunst entgegen, die Nahrungsmittel sind rationalisiert und die Gedanken der Menschen werden beherrscht von der Angst vor dem Ungewissen - jeder ist sicher selbst der Nächste.

ISBN 978-3-551-77503-0     15,00 €  Portofrei     Bestellen

Barfuß durch Hiroshima. Band 2. Von Keiji Nakazawa

Band 2: Das Grauen am Tag danach: Hiroshima ist fast völlig zerstört, Tausende Menschenleben wurden in Sekundenbruchteilen ausgelöscht. Die Überlebenden stehen unter Schock, ungläubig angesichts der Katastrophe, die über sie hereingebrochen ist.Mit unerbittlicher Direktheit zeigt Nakazawa in seinen Bildern die entsetzlichen Auswirkungen des Atomschlags.Mit einem Vorwort des Autors zur Entstehungsgeschichte von "Barfuß durch Hiroshima" und Teil 1 des Interviews, das der amerikanische Comic- und Japanexperte Alan Gleason mit Keiji Nakazawa im Jahr 2003 geführt hat.

ISBN 978-3-551-77502-3     15,00 €  Portofrei     Bestellen

Herzschläge. Gespräch mit Ex-Militanten der Revolutionären Zellen. Hrsg. HG. Unsichtbare

Die Revolutionären Zellen (RZ) waren ein militanter Zusammenhang, der von Anfang der 1970er bis zum Beginn der 1990er Jahre aktiv war. Die RZ erfreuten sich in weiten Teilen der linksradikalen Szene großer Beliebtheit, da sie von wenigen Ausnahmen abgesehen, eng am Puls der sozialen Auseinandersetzungen agierten und versuchten, eine bewegungsnahe revolutionäre Politik umzusetzen. Ihre Mitglieder sahen sich nicht als sogenannte Berufsrevolutionäre, sondern waren größtenteils selbst in zumeist autonomen Zusammenhängen aktiv und beteiligten sich an den damaligen Kämpfen wie beispielsweise der Jugendzentrums- und Häuserbewegung, der Anti-Atomkraft- oder der Startbahnbewegung in Frankfurt am Main.

ISBN 978-3-86241-490-1     19,80 €  Portofrei     Bestellen

Eine Kunde meiner Existenz. Briefe eines Widerstandskämpfers. Von Moritz Margulies

1957 beginnt Moritz Margulies, seinem Freund aus Czernowitzer Kindheitstagen Briefe zu schreiben, in denen er mit klarem Blick und erstaunlichem Humor sein abenteuerliches Leben bis zur Flucht aus einem französischen Lager für Widerstandskämpfer 1944 erzählt. Nach 60 Jahren findet seine Tochter die Briefe in einem Koffer auf dem Dachboden.

Margulies ist 17 Jahre alt, als er in einem Czernowitzer Gymnasium einen antisemitischen Professor ohrfeigt und dafür von der Schule fliegt. Er zieht ins Rote Wien, verliebt sich, wendet sich von seinen zionistischen Idealen ab und wird Kommunist. Mit dem Verbot der KP tritt er in die Illegalität ein, wird 1936 zum ersten Mal verhaftet. Als er acht Monate später entlassen wird und abgeschoben werden soll, entwischt er mit einem gefälschten Pass nach Prag.

ISBN 978-3-85476-931-6     18,00 €  Portofrei     Bestellen

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