Die literarische Autobiografie des genialischen Literaten
Dieses Buch handelt von: Verkanntentreffen, Katapulten, verpasster Friedhofsgärtnerei; vom Merve Verlag, Maas Verlag, Müll; vom Mann meines Alters, Zille-Zwiebeln, Lotto-Hoffnung, SO36; ...
Autobiografie (Thema)
Marie Luise Kaschnitz erzählt in »Gott und die Welt« von ihrem Leben im Frankfurt der 60er-Jahre. Die anstehenden Stürme der Studentenrevolution und der außerparlamentarischen Oppositionen sind in ihren Gedanken präsent. In einer durch die drohende Kündigung ihrer Wohnung im Westend ausgelösten existenzielle Beunruhigung berichtet sie fasziniert von einer sich verändernden Stadt, die trotz aller Sorgen ihr Lebensmittelpunkt bleibt.
Die britische Autorin und Astronomin Pippa Goldschmidt erzählt von ihrer Rückkehr nach Deutschland – das Land, aus dem ihre jüdischen Großeltern vertrieben wurden.
Pippa Goldschmidt ist in England geboren, dem Land, in das ihr jüdischer Großvater Ernst 1936 vor den Nazis geflohen war. Ein Großvater, von dem sie kaum mehr weiß, als dass er einer der wenigen Menschen war, die im Ersten Weltkrieg für und im Zweiten Weltkrieg gegen Deutschland gekämpft haben. 2020 beantragt Pippa Goldschmidt die deutsche Staatsbürgerschaft und zieht nach Frankfurt a. M., die ehemalige Heimat von Ernst, um herauszufinden, ob sie sich dort zu Hause fühlen kann, ohne von ihrer Familiengeschichte überwältigt zu werden.
Kathrin Schülein, aufgewachsen in der DDR, entdeckt schon früh ihre Liebe zum Tanz. Sie erfährt eine hervorragende Förderung ihrer Tanzleidenschaft und erhält eine kostenlose Ausbildung bei der jüdischen Tänzerin und Tanzpädagogin Gret Palucca in Dresden. Mit dem Ende der DDR beginnt ihre »Odyssee«. Sie erlebt den Niedergang der Gesellschaft, in der sie aufgewachsen ist. Kunst und Kultur werden zur Ware. Wie kann man sich in dem neuen, fremden System eine Zukunft aufbauen oder einfach nur überleben?
Die bewegende Lebensgeschichte von Virginia Roberts Giuffre - der Frau, die den Mut hatte, Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell die Stirn zu bieten.
Virginia Roberts Giuffre wurde weltweit bekannt als die wohl mutigste Stimme unter den Opfern von Epstein und Maxwell: Sie war es, die an die Öffentlichkeit ging und dadurch letztlich beide Serientäter ins Gefängnis brachte. Ihr Foto mit Prinz Andrew besiegelte dessen gesellschaftlichen Absturz. Doch ihre Geschichte wurde nie vollständig und in ihren eigenen Worten erzählt - bis jetzt.
Erstmals aus dem Nachlass: Zwei Essays von Arnold Zweig, die nichts von ihrer Aktualität eingebüßt haben.
Im "Alpenbuch", geschrieben im Exilland Palästina während der ersten fünfzehn Monate des zweiten Weltkrieges, liefert Zweig nicht weniger als einen Abriß der europäischen Historie von der Steinzeit bis in die Gegenwart.
Das bewegte Leben des Poeten und Liedermachers Konstantin Wecker
"Der Liebe zuliebe« - ein Buch über eine lebenslange Suche: nach Sinn, nach dem »mehr als alles«, nach dem großen Geheimnis, nach Liebe, nach Wegen zum inneren und äußeren Frieden. Die Liebe ist für Konstantin Wecker der Schlüssel dafür, dass das Leben gelingen kann. Und dass die Welt eine andere, eine bessere wird.
Am 22. Dezember notiert sie: "Bischof vollendet". Es ist die geheimnisvolle Geschichte von einem einst mächtigen Bischof, der zum Lustmörder wurde. Zusammen mit dem Tagebuch offenbaren sich hier faszinierende Einblicke in die Phantasie und in die Gefühlswelt der jungen Autorin, die heute zu den bedeutendsten deutschsprachigen Erzählern des 20. Jahrhunderts gehört.
Als Netty Reiling, wie Anna Seghers mit ihrem Mädchennamen hieß, ihr Studium an der Universität Heidelberg abschloß und am 4. November 1924 in Kunstgeschichte promovierte, wußte sie sehr genau, was sie wollte: ihren gleichaltrigen Studiengefährten László Radványi heiraten und schreiben, nicht wissenschaftlich, sondern als Erzählerin. So unsicher, selbstkritisch, verträumt und kindlich die junge Frau manchmal erscheint, die uns in ihrem Tagebuch aus dieser Zeit entgegentritt - dem einzigen, das Anna Seghers je führte -, so sicher, man ist versucht zu sagen traumsicher, verfolgt sie ihre Ziele - und erreicht sie.
Aufstieg Ost?! Richard Schimko, der Physiker, der Ost-Berlin regieren sollte - erzählt Zeitgeschichte. »Als Abgeordneter beschloss ich 1989, nicht Politiker oder Bürgermeister zu werden, sondern Klein-Kapitalist oder wenigstens Manager«
Richard Schimko verfügt über mehr als dreißig Patente und unzählige Anekdoten, die er im Laufe seines Lebens als Wissenschaftler und Wirtschaftler gesammelt hat.
Als Bettina Flitner für eine Lesung aus ihrem Buch »Meine Schwester« nach Celle zurückkehrt - dorthin, wo vor 40 Jahren ihre Mutter beerdigt wurde -, springen sie mit unerwarteter Heftigkeit Fragen an, die sie lange von sich fern gehalten hatte: Fragen nach dem großen Unglück im Leben ihrer Mutter und nach einer Familienkatastrophe in einer fernen Zeit und in einem fernen Land.