Israels Apartheid gegen die Palästinenser*innen. Ein grausames Herschaftssystem und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Amnesty International 22.02.2022
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"Ausgehend von der Ankunft der ersten jüdischen Siedler im historischen Palästina bis in die Gegenwart möchte ich die wichtigsten Ereignisse, Persönlichkeiten und Prozesse beleuchten, um zu erklären, warum dieser Konflikt so hartnäckig geworden ist." Ilan Pappé
Das Buch bietet einen kompakten Überblick (ca. 188 Seiten) über die historische Entwicklung der Region von den Anfängen der modernen Einwanderung bis in die unmittelbare Gegenwart.
Eine Familiengeschichte zwischen Exil, Chuzpe und immer neuen Herausforderungen
Mit den Urnen ihrer Mutter und Großmutter im Kofferraum reist Ruth nach Litauen, um sie in der lang verlorenen Heimat der Familie beizusetzen. Auf der endlosen Fahrt erinnert sie sich an ihre Kindheit nach der Emigration in den siebziger Jahren: Erst in Israel und später in West-Berlin beginnt ein neues Leben, geprägt von Sprachschwierigkeiten, Überlebenskunst und den Hürden der Bürokratie.
Die Erinnerungen des Kriegsreporters Randolph Braumann (Jahrgang 1934), aufgeschrieben von Diplom-Journalist Peter Chemnitz.
Zehn Jahre lang war er für den "stern" als Kriegsreporter in Afrika, Vietnam und im Nahen Osten mit den namhaftesten Fotografen unterwegs. Er lernte Diktatoren wie Idi Amin, Mobutu Sese Seko, Saddam Hussein, Muammar el Gaddafi, Kaiser Haile Selassie, Papa Doc sowie den Terroristenführer Georges Habash kennen – und fand sie sympathisch.
Erst dadurch, dass der Jüngere von beiden, Chemnitz, zuhört und notiert, bekommt die Irrfahrt durch die sinnlosen Kriege, Leidensgeschichten und Politik-Gags des 20. und gerade begonnenen 21. Jahrhunderts einen Sinn.
Die Forderung nach »Verständigung mit den Arabern« war eines der herausragendsten Kennzeichen des zentraleuropäischen Zionismus – das Buch entfaltet ein Panorama von Menschen, Motiven, Konzeptionen und Hoffnungen.
»Verständigung« – so lautete ein verbreitetes Losungswort im zentraleuropäischen Zionismus. Dies war nicht kongruent mit dem Plädoyer für ein binationales Gemeinwesen, das viel Aufmerksamkeit erfahren hat. Anja Siegemund weitet den Blick auf »Verständigungszionismus« und beleuchtet dessen Gesamtgewebe in seiner Vielschichtigkeit: Wertesysteme, Kontexte und Netzwerke sowie Programmatik und Fraktionen.
Wenn es eindeutige Anzeichen und Beweis für einen Völkermord gibt, "kommt Untätigkeit einer Mittäterschaft gleich".
Warum wurde solange über den Völkermord an den Sinti und Roma geschwiegen? Warum wird immer noch über Völkermorde geschwiegen, die Deutschland begangen oder unterstützt hat und wieder unterstützt? Schon 2008 erinnerten die damalige Ehrenvorsitzende der VVN-BdA, Esther Bejarano, und Kurt Goldstein, ebenfalls Mitglied der VVN-BdA, an das "Unrecht, das den Palästinensern mit der Vertreibung von 1948 angetan wurde" und forderten die deutsche Regierung auf, "die israelische Besatzungspolitik nicht länger zu tolerieren."
Der erschütternde Bericht vom Ort des Massakers im Libanon (Massaker von Sabra und Schatila)
Jean Genet hielt sich zufällig in Beirut auf als Mitte September 1982, einen Tag nach der Ermordung des libanesischen Präsidenten Bechir Gemayel, unter den Augen der in Beirut eingerückten israelischen Truppen ein grausames, unbegreifliches Massaker im Palästinenserlager Chatila stattfand. Genet suchte den Ort des Entsetzens auf und verfasste für die "Revue d’études palestiniennes" in Paris einen Bericht über das, was er in Chatila sah und empfand.
In den Erzählungen, die in den Jahren 1957-1963 entstanden, berichtet Ghassan Kanafani eindrücklich über das Leben im Exil und über das Fremdsein als menschliche Grunderfahrung. Es geht um persönliche Isolation, um die Hilflosigkeit in einer Welt, die nicht mehr die eigene ist, um die vielfältigen Erinnerungen an die verlorene Heimat.
Drei Palästinenser wollen sich von einem Vierten in einem leeren Wassertank aus dem Irak nach Kuwait schmuggeln lassen - weit weg von der "Hölle" der Flüchtlingslager und der Armut ins "Paradies" des aufstrebenden Ölstaates. An der Grenze wird der Fahrer wider Erwarten aufgehalten. Der durch die sengende Sonne inzwischen zum Dampfkochtopf aufgeheizte Wassertank droht zum elenden Grab der drei Männer zu werden.
1948 ergreifen während gewaltsamer Auseinandersetzungen in Haifa Tausende Palästinenser die Flucht. Ein Ehepaar wird durch unglückliche Umstände von ihrem fünf Monate alten Sohn getrennt. Sie versuchen erfolglos, zu ihrem Haus und dem Kind zurückzukehren, und bald wird die Grenze zum neu ausgerufenen Staat Israel geschlossen. Erst zwanzig Jahre später betreten sie Haifa wieder. Ihr Sohn Chaled lebt noch in ihrem Haus, doch er trägt eine israelische Uniform und heißt Dov. Er wurde von jüdischen Einwanderern adoptiert. Eine Rückkehr zu seinen leiblichen Eltern lehnt er ab, da er sich seinen Adoptiveltern und Israel mehr verpflichtet fühlt als Blutsbanden
Die Niederlage des Bezwingers
Warum fand die Operation Al-Aqsa Flood statt und was waren die Ziele der Hamas? Was geschah am 7. Oktober wirklich vor Ort? Welche Lehren können wir aus den Operationen beider Seiten ziehen? Um diese drei und viele andere Fragen zu beantworten, betrachtet Jacques Baud den israelisch-palästinensischen Konflikt von seinen Anfängen an. Warum wurde immer noch keine Lösung gefunden? Welche Strategien haben Israelis und Palästinenser in den letzten 75 Jahren verfolgt? Welche Auswirkungen hat dieser Konflikt auf unsere Sicherheit? Welche Optionen gibt es für Israel und Palästina in den kommenden Jahren?