Die vorliegende Ausgabe von „RotFuchs“ vom Mai 2026, kritisiert den imperialistischer Expansionskurs des Westens, wobei insbesondere die militärischen Konflikte im Iran und in der Ukraine als Werkzeuge zur Sicherung globaler ökonomischer Vorherrschaft dargestellt werden. Ein zentrales Motiv des Textes ist die Entlarvung von Kriegsprofiteuren, namentlich der Rüstungs- und Energiekonzerne, die laut den Autoren auf Kosten der Arbeiterklasse und durch die gezielte Zerstörung ziviler Infrastruktur astronomische Gewinne erzielen. Parallel dazu werden Bemühungen um internationale Solidarität, etwa durch russische Öllieferungen oder humanitäre Hilfe für Kuba, als notwendiger Widerstand gegen ein System aus Sanktionen und Blockaden gewürdigt. Schließlich hinterfragt das Dokument kritisch den westlichen Wertebegriff, der als ideologische Fassade für Machtinteressen und die Unterdrückung abweichender politischer Identitäten gedeutet wird.
Frank Schumann (* 1951) ist ein deutscher Verleger und Publizist. Er war in der DDR und zur deutschen Wiedervereinigung vor allem bei der Jungen Welt aktiv, wo er ab 1989 auch in die Leitung aufstieg. Zudem war er politisch aktiv und inoffizieller Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit. Nach seinem Ausstieg aus der Redaktion 1992 gründete Schumann mehrere Verlage und arbeitete für die PDS, zudem veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Zu den bekanntesten Werken Schumanns gehörten die Schriften zur Korrespondenz mit Margot Honecker.
Wikipedia (DE): Frank Schumann