Die Wende (BRD/DDR)

»Wollen Sie die Einheit - oder nicht?« Erinnerungen des Regierungssprechers. Von Matthias Gehler

Matthias Gehler arbeitete als Redakteur bei der »Neuen Zeit«, der CDU-Tageszeitung der DDR, als ihn Lothar de Maizière als Staatssekretär in die letzte DDR-Regierung holte. Seine Stellvertreterin als Regierungssprecher war Angela Merkel. Gehler schildert sehr lebendig und atmosphärisch dicht die Vorgänge in den Kulissen, die Einflussnahme der »Berater« aus dem Westen und wie die Weichen für die Entwicklung geschickt gestellt wurden. Und er berichtet von der Naivität und Blauäugigkeit, die auf der DDR-Seite vorherrschte. Inzwischen wissen alle Beteiligten mehr.

ISBN 978-3-360-02816-7     18,00 €  Portofrei     Bestellen

Klassenkampf im Äther. 100 Jahre Rundfunk in Deutschland. Von André Scheer

100 Jahre Radio in Deutschland bedeutete von Anfang an Klassenkampf. Das Buch ist keine Geschichte über Radiostars, ihre Hits und Anekdoten. Hier geht es darum, wie der Staat verhinderte, dass die Arbeiterbewegung Zugang zu diesem Medium bekam. Er kontrollierte, wer senden durfte und wer nicht. Dies ist, trotz unzähliger Privatsender, heute immer noch so. Dazwischen lagen die Unterwerfung des Rundfunks unter den Faschismus und der auch im Äther geführte Widerstand gegen die Naziherrschaft.

ISBN 978-3-931745-70-7     19,90 €  Portofrei     Bestellen

Auf neuen Gleisen. Die Abwicklung der Deutschen Reichsbahn. Von Wolfgang Scherz

Die Deutsche Reichsbahn war der größte Arbeitgeber in der DDR. 1990 wurde auch sie zum Sanierungsfall.

Wolfgang Scherz, damals in der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbahn in Frankfurt am Main tätig, kam im Frühjahr 1990 nach Berlin-Lichtenberg. Sein Auftrag: die Bahnbetriebe der beiden deutschen Staaten zusammenzuführen. Die Problematik dabei: die Deutsche Bundesbahn ist zu diesem Zeitpunkt ein schwer defizitäres Unternehmen.

ISBN 978-3-360-02757-3     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Nackt in die DDR. Mein Urgroßonkel Willi Sitte und was die ganze Geschichte mit mir zu tun hat. Von Aron Boks

Lieber vom Leben gezeichnet als von Sitte gemalt?

Willi Sitte - Künstler, überzeugter Kommunist, Funktionär, Machtmensch. Er gilt als einer der einflussreichsten und umstrittensten Maler der DDR. Aron Boks ist sein Urgroßneffe und hat sich bisher kaum für seinen berühmten Verwandten interessiert. Bis bei einem Familientreffen plötzlich ein Gemälde auftaucht: Die Heilige Familie. Aron beginnt, Fragen zu stellen: Wer war Willi Sitte wirklich, was trieb ihn an?

ISBN 978-3-365-00310-7     24,00 €  Portofrei     Bestellen

Das doppelte Deutschland. Eine Parallelgeschichte 1949 – 1990. Von Ursula Weidenfeld

Vor 75 Jahren wurden zwei deutsche Staaten gegründet. Ursula Weidenfeld legt eine Geschichte des doppelten Deutschland vor, wie sie so noch nicht geschrieben wurde. Bisher gibt es, zumindest in der westdeutschen Erinnerung, die Bundesrepublik (oder ganz einfach: «Deutschland») und daneben die DDR, üblicherweise als der «zweite deutsche Staat» bezeichnet. Deren Geschichte wird immer von hinten erzählt, vom Ende her - das ist die übliche Strafe für gescheiterte Staaten. Dagegen wird die Geschichte Westdeutschlands von Beginn an geschrieben, ihre Eckpunkte sind die Eckpunkte «Deutschlands» von der Staatsgründung bis heute. Diese Sichtweise aber ignoriert das Offene in der Entwicklung beider politischer Systeme.

ISBN 978-3-7371-0167-7     25,00 €  Portofrei     Bestellen

Die neue Entfremdung. Warum Ost- und Westdeutschland auseinanderdriften und was wir dagegen tun können. Von Jessy Wellmer

Vor mehr als 30 Jahren wurde Deutschland wiederver-einigt, doch seit dem Ukrainekrieg erlebt das Land beim Zusammenwachsen einen deutlichen Rückschritt. TV-Moderatorin Jessy Wellmer, die sich in Ost wie West zu Hause fühlt, spürt dem tiefen Riss nach - und macht sich auf die Suche nach einem Weg, wie die deutsche Vereinigung doch noch glücken könnte.

ISBN 978-3-462-00531-8     24,00 €  Portofrei     Bestellen

Die verdrängte Zeit. Vom Verschwinden und Entdecken der Kultur des Ostens. Von Marko Martin

Die Wiederentdeckung der ostdeutschen Avantgarde
Weshalb ist die Erinnerung an die Kultur des Ostens stets zwischen politisierender Analyse oder apolitischer Ostalgie gefangen? Marko Martin entdeckt die ostdeutsche Avantgarde neu und zeigt, was sie uns heute noch alles sagen kann.

ISBN 978-3-608-50472-9     24,00 €  Portofrei     Bestellen

Tausend Aufbrüche. Die Deutschen und ihre Demokratie seit den 1980er-Jahren. Von Christina Morina

Dieses Buch ist die fällige Antwort auf die eingefahrenen Ost-West-Debatten - auf wissenschaftlicher Grundlage, aus gesamtdeutscher Sicht.
Die Ost-West-Debatte der Deutschen ist oft von gegenseitigem Unverständnis und Zuspitzungen geprägt. Christina Morina vermeidet die übliche Frontenbildung und rückt - anhand vieler bisher unerforschter Selbstzeugnisse wie Bürgerbriefe, Petitionen und Flugblätter - die Demokratievorstellungen und das Selbstverständnis ganz normaler Bürgerinnen und Bürger in Ost und West seit den 1980er Jahren in den Fokus. Indem die Autorin die Demokratiegeschichte der Bundesrepublik und die Demokratieanspruchsgeschichte der Deutschen Demokratischen Republik miteinander verzahnt, kann sie maßgebliche Unterschiede und wechselseitige Bezüge im Staats- und Politikverständnis herausarbeiten. Dabei entsteht ein differenziertes Bild:

ISBN 978-3-8275-0132-5     28,00 €  Portofrei     Bestellen

Seid befreit. Von Sandra Rummler

Das Land, in dem Mo aufwuchs, gibt es heute nicht mehr. Doch es war da. Dort hat sie gelebt, gespielt und eine fast normale Kindheit erlebt. Direkt vor der Mauer - in Ostberlin. Das Dahinter war auch Teil ihrer Geschichte und Sehnsüchte. Dann fiel die Mauer... Wie haben ostdeutsche Jugendliche das Ende der DDR erlebt? Wie haben sie den Systemwechsel und die 90er-Jahre bewältigt und mitgestaltet? Wie erinnern sie sich heute daran? Wir erleben die Kindheit und den Beginn der Jugend von Mo in den 80er-Jahren in Ostberlin.

ISBN 978-3-96445-101-9     29,00 €  Portofrei     Bestellen

Briefe aus der DDR. Ein ostdeutscher Briefwechsel aus der Wendezeit 1989-1990. Hrsg. Ingrun Spazier

Über dreißig Jahre sind seit dem Fall der Mauer und der Wiedervereinigung vergangen. Insbesondere für die Menschen aus der DDR wurden die ersten Wochen und Monate danach zur prägendsten Zeit ihres Lebens. Das Land, in dem sie gelebt, gearbeitet und geliebt hatten, verschwand jeden Tag ein Stückchen mehr, und wie die Zukunft konkret aussehen und welchen Platz das Schicksal für den Einzelnen bereithalten würde, war in vielerlei Hinsicht ungewiss. Die vorliegenden Briefe, geschrieben von Februar 1989 bis zur Auflösung der DDR am 2. Oktober 1990, sind persönliche Zeugnisse dieser ereignisreichen Zeitenwende.

ISBN 978-3-946990-70-3     22,00 €  Portofrei     Bestellen

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