DDR

Die Spionageabwehr der DDR. Mittel und Methoden gegen Angriffe westlicher Geheimdienste. Von Henry Nitschke

Der Kalte Krieg war geprägt von geheimdienstlichen Auseinandersetzungen zwischen West und Ost. Dabei spielte die Spionageabwehr des Ministeriums für Staatssicherheit eine wesentliche Rolle, die in der bisherigen historischen Aufarbeitung kaum Erwähnung fand und dadurch unterrepräsentiert ist. Der vorliegende Band zur Thematik schließt einen Großteil dieser Lücke und berichtet umfassend und detailliert darüber, mit welchen Schwerpunkten, Mitteln und Methoden die westlichen Geheimdienste gegen die DDR agierten und wie die zuständigen Diensteinheiten des Mielke-Ministeriums darauf reagierten.

ISBN 978-3-95841-092-3     19,99 €  Portofrei     Bestellen

Achtung, Zensur! Über Meinungsfreiheit und ihre Grenzen. Von Nikola Roßbach

Zensur ist der Schlachtruf der Stunde: Ein Gedicht wird von einer Fassade entfernt? Zensur! Ein Bild aus einem Museum entfernt? Zensur! Ein Redner von einer Universität ausgeladen? Zensur! Doch ist es das wirklich? Viele haben heute das Gefühl, ihre Meinung nicht mehr offen sagen zu können. Sie fragen sich, ob Facebook und Google ihre Kontrollaufgaben nicht rigider wahrnehmen als mancher Staat, ob Kunst politisch korrekt sein muss, wieviel Freiheit man den Feinden der Freiheit geben kann.
Wo endet die Meinungsfreiheit - wo beginnt Zensur?

ISBN 978-3-550-05062-6     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Westemigranten. Deutsche Kommunisten zwischen USA-Exil und DDR. Von Mario Keßler. Erscheint 12/2018

Mario Keßler geht in seinem neuen Buch den Spuren deutscher kommunistischer Exilanten in den USA nach, die nach dem Ende des Nazi-Regimes in die DDR zurückkehrt sind. Er schildert sowohl ihre Exilerfahrungen in der kapitalistischen Gesellschaft der USA wie auch ihre Lebensumstände im Osten Deutschlands nach 1945. Kein Kommunist ist in den Westen Deutschlands zurückgekehrt. Von Interesse sind nicht nur die eingetragenen KPD-Mitglieder, sondern auch "Kommunisten ohne Parteibuch" wie Bertolt Brecht, Hanns Eisler, Ernst Bloch oder Stefan Heym.

ISBN 978-3-412-50044-3     65,00 €  Portofrei     Bestellen

Verwaltung, Politik, Geheimdienste. Das Notaufnahmelager Uelzen-Bohldamm im Prozess der Zuwanderung aus SBZ und DDR 1945-1963. Von Arne Hoffrichter

Das Lager Uelzen-Bohldamm diente über Jahrzehnte als erste Anlaufstation für Vertriebene und Flüchtlinge aus der DDR in Westdeutschland.
Von 1945 bis 1963 durchliefen über zwei Millionen Menschen das Flüchtlingsdurchgangs- und Notaufnahmelager Uelzen-Bohldamm. Diente das Lager zunächst der Militärregierung als Steuerungs- und Kontrollinstrument bei der Aufnahme von Vertriebenen, avancierte es ab 1947 zum ersten westdeutschen Durchgangslager für Zuwanderer aus SBZ und DDR. Das Lager war eng verbunden mit der Entwicklung der westdeutschen Aufnahmeregelungen für diesen Personenkreis. Fortan mussten die Zuwanderer ihren Abwanderungsentschluss mit einer Verfolgungssituation in Ostdeutschland rechtfertigen, um als Flüchtlinge in Westdeutschland anerkannt zu werden.

ISBN 978-3-8353-3141-9     34,90 €  Portofrei     Bestellen

DIE LINKE - Erbe und Tradtion Teil 1: Kommunistische und sozialdemokratische Wurzeln. Von Klaus Kinner

Die Partei DIE LINKE speist sich aus Quellen, die in der Zeit zwischen der Mitte des 19. und der Mitte des 20. Jahrhunderts vor allem der deutschen Arbeiterbewegung entsprangen. Oftmals in Abgrenzung voneinander, nicht selten auch als Zerfallsprodukte nach großen Krisen entstanden, schwankte unter den verschiedenen Strömungen das Klima zwischen offener Feindschaft, die sich bis in kollektiven Haß steigern konnte, und - günstigstenfalls - unausgesprochenen Unterstellungen. Über Jahrzehnte redeten Gewerkschaftler und Sozialdemokraten einerseits sowie Kommunisten, Trotzkisten, Linkssozialisten und Linkssozialdemokraten andererseits - untereinander meist ebenfalls heftig in Fehde - häufig mehr übereinander als miteinander, und das nur selten gut. Für die Partei DIE LINKE ist es Zeit, sich dieser Vergangenheit zu stellen - nicht zuletzt, um die Freiheit zu gewinnen, die jede Zukunft benötigt, die mehr sein soll als die ewig gleiche Wiederholung einer alles andere als glorrreichen Vergangenheit.

ISBN 978-3-320-02212-9     24,90 €  Portofrei     Bestellen

Hüter der Ordnung. Die Innenministerien in Bonn und Ost-Berlin nach dem Nationalsozialismus. Von Frank Bösch und Andreas Wirsching

Die Innenministerien in Bonn und Ost-Berlin trugen maßgeblich zum Aufbau und zur Konsolidierung der Bundesrepublik und der DDR bei. Wie und mit welchem Personal dies nach dem Nationalsozialismus geschah, zeigt eine Forschungsgruppe unter Leitung von Frank Bösch und Andreas Wirsching anhand von bisher unbekannten Archivakten. Die Autorinnen und Autoren verdeutlichen, welche politischen Folgen die jeweiligen Prägungen der Mitarbeiter hatten und wie sich die Verwaltungskultur in Ost und West veränderte.

ISBN 978-3-8353-3206-5     34,90 €  Portofrei     Bestellen

Das geteilte Deutschland. Die Geschichte 1945 – 1990. Von Hubert Kleinert

Dieses Buch bietet eine anschaulich erzählte und spannend zu lesende Gesamtdarstellung der deutschen Geschichte von 1945 bis 1990, der Geschichte einer in zwei Staaten geteilten Nation. Es berichtet von dem erstaunlichen Weg, den die Bundesrepublik Deutschland seit ihrer Gründung genommen hat. Es behandelt aber auch den Weg, den die DDR seit 1949 gegangen ist. Erzählt wird von der Spaltung im Kalten Krieg, der Einbindung in die Machtblöcke in Ost und West, von der so unterschiedlichen inneren Verfassung der beiden Staaten, von den Auf- und Umbrüchen der sechziger und siebziger Jahre und schließlich auch vom Weg zur so unerwarteten wie "glücklichen" Wiedervereinigung.

ISBN 978-3-658-21739-6     27,99 €  Portofrei     Bestellen

Innenansichten als Zeitzeugnisse. Philosophie und Politik in der DDR. Erinnerungen und Reflexionen. Von Alfred Kosing

Eine kritische Bilanz der Philosophie und deren Beitrag zur Entwicklung der DDR sowie deren Untergang steht noch immer aus. Knapp zwei Jahrzehnte nach dem Ende der sozialistischen deutschen Republik liegt sie nun in Gestalt einer Autobiographie endlich vor. Alfred Kosing, einer der maßgebenden marxistischen Philosophen der DDR, hält Rückschau. Der zeitliche Abstand wie auch die räumliche Distanz erweisen sich als Gewinn: Mit Souveränität und Gelassenheit stellt Kosing alles auf den Prüfstand. Seine Analyse schließt die Gegenwart ebenso mit ein wie den internationalen Kontext, in welchem die DDR handelte. Ja, es ist eine kritische Abrechnung mit den Akteuren und der Politik der sogenannten Staats- und Parteiführung.

ISBN 978-3-89793-178-7     24,90 €  Portofrei     Bestellen

Schreiben lernen im Sozialismus. Das Institut für Literatur »Johannes R. Becher«. Von Isabelle Lehn, Sascha Macht und Katja Stopka

Zur Geschichte der einzigen staatlichen Schriftstellerhochschule in der DDR und ihrer Funktion und Bedeutung im literarischen Raum der DDR.
Das Leipziger Institut für Literatur "Johannes R. Becher" ist eine Schlüsselinstitution der DDR-Literaturhistorie. 1955 in der DDR gegründet, wurden hier unter den Bedingungen einer normativ dominanten Herrschaftsstruktur Prozesse und Formen des literarischen Schreibens gefördert und vermittelt. Knapp 1000 Absolventen, darunter einige später namhafte DDR-Autoren (Werner Bräunig, Adolf Endler, Rainer und Sarah Kirsch, Erich Loest, Fred Wander), wurden am Becher-Institut zwischen 1955 und 1993 literaturpädagogisch und intellektuell sozialisiert. Die Fäden von fast vierzig Jahren Literaturgeschichte der DDR laufen an einem Ort zusammen, wo ideologische Doktrin, künstlerischer Auftrag und das Streben nach ästhetisch-poetischen Freiräumen im konfliktträchtigen Widerspruch standen.

ISBN 978-3-8353-3232-4     34,90 €  Portofrei     Bestellen

Integriert doch erst mal uns! Eine Streitschrift für den Osten. Von Petra Köpping

Warum sind das Misstrauen und die Distanz zu Demokratie und Politik in Ostdeutschland so groß? Woher kommt all die Wut? Das fragt die sächsische Integrations- und Gleichstellungsministerin Petra Köpping. "Integriert doch erst mal uns!" - diesen Satz hat sie in Gesprächen mit Bürgern und Anhängern von Pegida immer wieder vernommen. Köpping fordert mit Nachdruck eine gesamtdeutsche Aufarbeitung der Nachwendezeit. In den unbewältigten Demütigungen, Kränkungen und Ungerechtigkeiten, in den Lebensbrüchen und Entwurzelungen der 1990er Jahre sieht sie eine wesentliche Ursache des heutigen Dilemmas.

ISBN 978-3-96289-009-4     18,00 €  Portofrei     Bestellen

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